Final Fantasy VII: Revelation-Regisseur erklärt, wie ein stabiles Team AAA-typische Verzögerungen verhinderte

Nach der großen Ankündigung von Final Fantasy VII: Revelation im Juni 2026 hat Square Enix den Veröffentlichungstermin für PC, PS5, Nintendo Switch 2 und Xbox Series X|S auf das Frühjahr 2027 festgelegt, wobei alle Versionen am selben Tag erscheinen sollen.
Die Ankündigung beinhaltete einen neuen Trailer, der die Möglichkeit zeigte, Regionen mit dem Luftschiff Highwind zu erkunden, sowie eine stärkere Betonung der vom Spieler getroffenen Handlungsentscheidungen. Nach der Veröffentlichung von Final Fantasy VII Remake im Jahr 2020, gefolgt von Rebirth im Jahr 2024, schließt Revelation die episodische Remake-Trilogie in rund einem Jahrzehnt ab – eine bemerkenswerte Leistung, wenn man bedenkt, dass es bei einem einzelnen AAA-Blockbuster-Videospiel oft sechs bis sieben Jahre dauern kann, bis es von der Konzeption bis zur vollständigen Veröffentlichung gelangt.
In einem Interview mit restart.run erläuterte Naoki Hamaguchi, Regisseur von Final Fantasy VII Remake: Revelation aus dem Creative Studio von Square Enix, ausführlich, wie es dem Entwicklungsteam gelang, zwei aufeinanderfolgende, Veröffentlichungen zu liefern – ohne die Verzögerungen, die viele Videospielprojekte und Franchises mit großem Budget plagen.
Er nannte mehrere zentrale Faktoren, darunter die vorausschauende Planung des Remakes bereits während der Entwicklung früherer Titel wie Final Fantasy XV und Final Fantasy XVI sowie eine bewusste Kontinuität im Entwicklerteam. Er erklärte:
„Das war definitiv ein wichtiger Antrieb – wir wollten den Wünschen der Fans gerecht werden und den nächsten Titel so bald wie möglich veröffentlichen, damit sie die Reise nahtlos fortsetzen können. Bereits gegen Ende der Arbeiten an Remake hatten wir eine klare Vorstellung davon, wie wir Rebirth angehen wollten – und gegen Ende von Rebirth zeichnete sich ab, in welche Richtung Revelation gehen sollte."
„In diesem Sinne denke ich, dass die kontinuierliche Abstimmung innerhalb des Teams – kombiniert mit der Tatsache, dass weitgehend dieselben Mitarbeiter von Rebirth bis Revelation dabei waren – dazu beigetragen hat, denselben Arbeitsfluss beizubehalten. Das war entscheidend dafür, dass die Entwicklung in diesem Zeitraum planmäßig verlief."
Er stellte seinen dreiteiligen Remake-Zyklus modernen Entwicklungszeiten gegenüber: „Heutzutage dauern Spieleentwicklungen in der Regel fünf bis sieben Jahre. Rebirth liegt erst wenige Jahre zurück – und bereits jetzt stehen wir kurz vor der Veröffentlichung von Revelation im Frühjahr."











