Notebookcheck Logo

Final Fantasy 7 Rebirth für Switch 2: Chaotische Performance laut Test

Final Fantasy 7 Rebirth wurde auf die Nintendo Switch 2 portiert
ⓘ Square Enix
Final Fantasy 7 Rebirth wurde auf die Nintendo Switch 2 portiert
Das Open-World-RPG von Square Enix gehört zu den härtesten Bewährungsproben für Nintendos neueste Konsole. Tests zu Final Fantasy 7 Rebirth auf der Switch 2 bestätigen positive Anpassungen seit der Demo, Performance-Probleme bleiben aber bestehen. Texturen wirken oft zu weich, zudem gibt es im Vergleich zur PS5-Version sichtbare Kompromisse.

Seit der Ankündigung der Switch-2-Portierung von Final Fantasy 7 Rebirth haben sich Spieler gefragt, wie das Spiel auf dem Handheld laufen würde. Eine Demo hat einige Sorgen ausgeräumt, aber auch Bedenken zur Performance aufgeworfen. Da die Tests nun vor dem Release am 3. Juni vorliegen, vermitteln sie einen gemischten Eindruck von Bildqualität und Bildfrequenz.

Digital Foundry hat eine detaillierte technische Analyse des Switch-2-Spiels veröffentlicht und Verbesserungen gegenüber der Demo festgestellt. Das anspruchsvolle Open-World-RPG kommt dem 30FPS-Ziel näher. Ruckler treten seltener auf, selbst in Städten mit viel Aktivität. Dennoch kommt es weiterhin zu Einbrüchen in den 20er-Bereich, besonders in intensiven Kämpfen.

Im Docked-Modus nutzt der Titel DLSS-Upscaling, um die Auflösung von 540p auf maximal 1080p zu erhöhen. Im Handheld-Modus peilen die Entwickler von Square Enix bescheidenere 576p an. Tests zu Final Fantasy 7 Rebirth auf der Switch 2 heben hervor, dass die Kürzungen gerade in diesem Szenario besonders auffallen. In beiden Fällen wirkt Haar pixelig, während NPCs und Vegetation aus einigen Umgebungen entfernt worden sind.

Ist der Switch 2 Port fehlerhaft?

Indy100 hat eine der negativsten Einschätzungen zur Performance des Spiels veröffentlicht. Der Tester bezeichnet es in seinem aktuellen Zustand als "zu ambitioniert" für die Nintendo-Konsole und nennt es "ein ziemliches Chaos". Texturen wirken oft unscharf, während die reduzierte Sichtweite die Grenzen der Hardware zeigt. Noch problematischer ist, dass es beim Journalisten während des Spielens mehrfach zu Abstürzen gekommen ist.

Ein häufiger Kritikpunkt in vielen Tests zu Final Fantasy 7 Rebirth auf der Switch 2 ist regelmäßiges Pop-in. Trotz der von Director Naoki Hamaguchi beschriebenen Optimierungsbemühungen können die Fehler beim Erkunden störend auffallen. Nintendo Life hat außerdem beschrieben, dass Gegner am Horizont regungslos bleiben, bis sie aus kurzer Distanz erreicht werden, was die Immersion stört.

Letztlich bezeichnen die meisten Seiten die Portierung trotz Performance-Problemen als technische Leistung. Das Projekt von Square Enix hat bei seinem ursprünglichen Release im Jahr 2024 bereits leistungsstärkere Systeme wie die PS5 an ihre Grenzen gebracht. Mit einem Metacritic-Schnitt von 86 liegt die Portierung derzeit allerdings hinter der PlayStation-Version mit 92. Außerdem liegt sie leicht hinter Remake Intergrade, das nach seinem Januar-Debüt auf dem Handheld eine 89 erreicht hat.

Google LogoAls bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Mail Logo

Keine Kommentare zum Artikel

Fragen, Anregungen, zusätzliche Informationen zu diesem Artikel? - Uns interessiert Deine Meinung (auch ohne Anmeldung möglich)!
Keine Kommentare zum Artikel / Antworten

static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-06 > Final Fantasy 7 Rebirth für Switch 2: Chaotische Performance laut Test
Autor: Adam Corsetti,  2.06.2026 (Update:  2.06.2026)