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Steigende PC-Preise machen Switch 2 zum Handheld mit bestem Preis-Leistungs-Verhältnis

Die Nintendo Switch 2 bietet nicht nur eine Auswahl überzeugender Exklusivtitel, sondern auch eine deutlich bessere Leistung in Third-Party-Spielen als das Steam Deck oder vergleichbare Handhelds
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Die Nintendo Switch 2 bietet nicht nur eine Auswahl überzeugender Exklusivtitel, sondern auch eine deutlich bessere Leistung in Third-Party-Spielen als das Steam Deck oder vergleichbare Handhelds
Preiserhöhungen beim Steam Deck und bei PC-Handhelds insgesamt lassen die UVP der Nintendo Switch 2 von 469 Euro im Vergleich tatsächlich attraktiv wirken, zumindest wenn es in erster Linie ums Spielen geht.
Kommentar von Christopher Harper
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Niemand mag Preiserhöhungen, und sowohl das Steam Deck als auch die Nintendo Switch 2 sind seit dem Marktstart deutlich teurer geworden, doch Nintendo hat die Preiserhöhung der Switch 2 so umgesetzt, dass der Handheld weiterhin ein leistungsstärkeres Spielerlebnis bietet als günstigere PC-Handhelds von Anbernic und sogar teurere Handhelds wie das ROG Xbox Ally.

Bei der reinen Gaming-Leistung übertrifft die Nintendo Switch 2 sowohl den AMD Ryzen Z2 A, der in den meisten Einstiegs-PC-Handhelds zum Einsatz kommt, als auch den speziell angepassten AMD-"Aerith"-SoC des Steam Deck deutlich. PC-Handhelds werden erst stärker als die Nintendo Switch 2, wenn Modelle auf Basis von AMD Z1 Extreme oder Z2 Extreme ins Spiel kommen, und diese sind extrem teuer, sofern es sich nicht um Gebrauchtgeräte handelt. Zusammen mit der Entwickleroptimierung der Nintendo Switch 2 und "Mini-DLSS" fällt es schwer, den doppelten Preis für nur geringe Leistungsgewinne in Titeln wie Cyberpunk 2077 zu rechtfertigen.

Als lebenslanger PC-Spieler ist es ein bedauerliches Eingeständnis, dass die Nintendo Switch 2 die Ausgangslage im Vergleich zum Start des Steam Deck praktisch umgekehrt hat. Das Steam Deck LCD ist mit 419 Euro zwar etwas teurer gewesen als die Switch 1 mit 329 Euro, war in denselben Spielen aber deutlich leistungsstärker und hat dank eines vollwertigen PCs unter der Controller-freundlichen SteamOS-Oberfläche zahlreiche Zusatzfunktionen geboten.

Der Start des Steam Deck OLED für 569 Euro hat die Argumentation etwas verändert, doch bei einem Preis von 349 Euro für die Switch OLED hat es weiterhin gute Gründe gegeben, 220 Euro mehr für einen leistungsstarken PC-Handheld statt für den veralteten Tegra-X1-Chipsatz der Switch auszugeben. Der Einstiegspreis des Steam Deck OLED ist sogar so stark gewesen, dass technisch überlegene PC-Handhelds ohne OLED-Display Schwierigkeiten gehabt haben, mit dem Gerät zu konkurrieren.

Selbst heute werden PC-Handhelds ohne OLED-Display für diese Einsparung kritisiert, obwohl sie 1080p und 120 bis 144Hz bieten. Dieses fehlende OLED-Display ist derzeit praktisch die einzige große Schwäche der Switch 2 im Vergleich zu PC-Handhelds, doch Nintendos neuester Handheld liegt beim Preis-Leistungs-Verhältnis deutlich vor ihnen. Für Handheld-Spieler ist es damit schwieriger denn je geworden, den Kauf eines PC-Handhelds zu rechtfertigen.

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Autor: Christopher Harper,  2.06.2026 (Update:  2.06.2026)