Overwatch 2: Community-Crafted-Patch verändert zentrale Helden-Fähigkeiten

Ein neuer Patch für Overwatch 2 wurde von Blizzard Entertainment veröffentlicht, der den experimentellen Spielmodus „Community Crafted“ einführt. Der Patch integriert von der Community entwickelte Balance-Profile und passt die Fähigkeiten der Charaktere in den Rollen Tank, Schaden und Unterstützung entsprechend an. Durch die aktualisierte Engine-Version werden zudem alle bestehenden Wiederholungscodes für kompetitive Matches automatisch ungültig – ein typischer Effekt bei umfangreichen Gameplay-Überarbeitungen dieser Größenordnung.
Anpassungen der Verteidigungsmatrix und neue Mobilitätsoptionen für Tanks
Tank-Helden erhalten umfassende mechanische Änderungen, die das Gefecht an der Frontlinie spürbar beeinflussen. D.Va wandelt nun 100 Schaden, den ihre Verteidigungsmatrix absorbiert, in 10 zusätzliche Schadenspunkte für ihre ultimative Fähigkeit „Selbstzerstörung“ um. Auch Doomfist wird angepasst: Sein Kraftblock verstärkt künftig die nächste Fähigkeitsaktivierung, anstatt ausschließlich den Raketenschlag zu modifizieren.
Winston erhält eine neue Mobilitätsoption in Form eines Doppelsprungs. Spieler können innerhalb einer Sekunde nach dem ersten Sprung einen zweiten ausführen, der jedoch nur mit halber Effektivität erfolgt. Sigma hingegen verliert die vertikale Auftriebsmechanik seiner ultimativen Fähigkeit „Gravitationsfluss“. Stattdessen schleudert sie Gegner direkt zu Boden, fixiert sie für drei Sekunden und verursacht dabei 25 Schaden pro Sekunde.
Erhöhte Waffengeschwindigkeit und alternative Projektilverfolgung für Schadenshelden
Die Dynamik der Schadenshelden wurde durch umfangreiche Anpassungen der Projektilgeschwindigkeiten deutlich verändert. Junkrats Splitterwerfer feuert nun mit einer um 112,5 Meter pro Sekunde erhöhten Geschwindigkeit (vorher 30 Meter pro Sekunde). Als Ausgleich wurde sein Aufprallschaden von 45 auf 30 reduziert, der Explosionsschaden von 80 auf 50 gesenkt und Granaten explodieren nun unmittelbar beim Kontakt mit Oberflächen oder gegnerischen Zielen.
Auch Junker Queen erhält eine neue Funktion für ihre Fähigkeit „Gemetzel“, die nun als Fernkampfangriff eingesetzt werden kann. Dabei kann sie ihre Axt werfen, um kritische Treffer zu erzielen und einen Blutungseffekt auszulösen. Mei verliert die klassische Verlangsamung ihres Primärangriffs und erhält stattdessen einen aufladbaren Sekundärangriff mit Eiszapfen, dessen Schaden und Verlangsamungseffekt sich durch längeres Halten der Eingabe verstärken und bis zu 1,5 Sekunden anhalten.
Tracer wurde ebenfalls überarbeitet: Ihre Impulsbombe kann nun durch gegnerischen Beschuss entfernt werden, bevor sie detoniert. Sobald die Bombe 150 Schaden erlitten hat, löst sie sich vom Ziel und wird deaktiviert. Das Update ist ab sofort in allen regulären Spielumgebungen verfügbar.











