Wuthering Waves Version 3.4 bringt mobile Geräte an ihre Grenzen

Mit dem kürzlich veröffentlichten Update Wuthering Waves Version 3.4 erhält die mobile Version ein umfangreiches Crossover mit Cyberpunk: Edgerunners, das die Leistung vieler Smartphones jedoch spürbar belastet. Spieler berichten, dass der neue Inhalt mit dem Titel The Dream Not Dreamed eine außergewöhnlich hohe Anforderung an gängige mobile Hardware stellt.
Neu hinzu kommt Somnoire: Night City, eine dichte, neonbeleuchtete Zone mit den Crossover-Charakteren Lucy und Rebecca. Um den dynamischen Stil des Animes einzufangen, haben die Entwickler zudem ein verbessertes Expeditionsmotorrad für schnelle Fortbewegung integriert. Während das Fahrzeug für hohe Mobilität sorgt, macht seine Geschwindigkeit schnell deutlich, wie stark die Spiel-Engine damit zu kämpfen hat, Assets auf Smartphones rechtzeitig nachzuladen.
Schnelle Fortbewegung verursacht starkes Ruckeln
Im offiziellen Feedback-Thread zu Version 3.4 auf r/WutheringWaves konzentrieren sich die Beschwerden der Spieler vor allem auf anhaltende Leistungsprobleme. Nutzer von Mobilgeräten berichten von häufigen Mikro-Rucklern und plötzlichen Frame-Einbrüchen während der Erkundung der offenen Welt. Besonders das Fahren mit dem Motorrad durch die neonbeleuchteten Straßen erfordert ein schnelles Streaming von Assets, das die Speicher- und Leistungsgrenzen vieler Geräte schnell erreicht. Sobald größere Kartendaten gleichzeitig geladen werden müssen, kommt es beim Übergang in neue Stadtbereiche zu deutlichen Lag-Spitzen.
Zunehmende Hitze führt zu Optimierungsmaßnahmen in der Community
Dem Thread zufolge erhitzen sich viele Geräte bereits nach wenigen Minuten Spielzeit spürbar. Die aufwendigen Lichteffekte der Erweiterung fordern die mobilen Chipsätze stark, was dazu führt, dass die Hardware automatisch die Leistung drosselt, um Überhitzung zu vermeiden. Sobald diese thermische Drosselung einsetzt, brechen die Bildraten insbesondere in intensiven Kampfszenen deutlich ein. Aufgrund dieser anhaltenden Probleme haben unabhängige Entwickler bereits reagiert und das GitHub-Repository „Arglax/Mobile-WuWa-Config“ aktualisiert, um angepasste Konfigurationsprofile bereitzustellen, die Android-Nutzern helfen sollen, ihre Spielleistung zu stabilisieren.
Empfohlene Einstellungen für mobile Spieler
Spieler müssen nicht zwingend auf einen Optimierungs-Patch warten, um eine stabilere Bildrate zu erreichen. Laut ersten Community-Anleitungen lassen sich die gravierendsten Ruckler bereits durch einfache Anpassungen im Grafikmenü reduzieren. Eine Verringerung der NPC-Dichte sowie eine Reduzierung der Schattenqualität senken die Rendering-Last erheblich. Diese Änderungen erhalten den charakteristischen Cell-Shading-Stil des Spiels und sorgen gleichzeitig für eine deutlich flüssigere Darstellung, insbesondere während intensiver Bosskämpfe.
Während anfängliche Leistungsprobleme für mobile Spieler frustrierend sind, stellt das Crossover dennoch einen bedeutenden Meilenstein für den Content dar.


















