Raspberry Pi-Alternative für Profis: LattePanda Mu Ultra startet mit bis zu 115 TOPS

Der ab sofort erhältliche LattePanda Mu Ultra ist ein Einplatinenrechner - und zwar in der Form eines Compute Module. Damit handelt es sich um eine kompakte und insbesondere dünne Platine, welche die typischen Anschlüsse vermissen lässt. Ein solches Compute Module lässt sich in fertige Produkte eben einfach und platzsparend integrieren. Gleichwohl wird das LattePanda Mu Ultra als Entwicklerkit und damit mit einem passenden Carrier-Board und auch einem Kühler angeboten.
Der LattePanda Mu Ultra ist je nach Modellversion mit dem Intel Core Ultra 5 226V oder Intel Core Ultra 7 256V ausgestattet. Die maximale KI-Rechenleistung gibt der Hersteller mit 97 beziehungsweise 115 TOPS an. Dabei handelt es sich um die Leistungsangabe für das Gesamtsystem und dementsprechend nicht nur unter Nutzung der speziell auf derartige Anwendungen optimierten, in den Prozessoren erhaltenen NPUs. Dementsprechend muss der komplette SoC dann mehr oder weniger unter Volllast arbeiten, was natürlich auch Auswirkungen auf Leistungsaufnahme und damit unweigerlich die Abwärme hat - und zwar keine positiven.
Das eigentliche Compute Module ist dabei 60 x 69,6 Millimeter groß. Deckungsgleich mit einer Kreditkarte ist das System damit nicht, von den Abmessungen beziehungsweise der Grundfläche aber vergleichbar. Grundsätzlich unterstützt wird von der Platine die Bildausgabe über HDMI und DisplayPort an drei Displays, zweimal USB 3.2 Gen2, sechsmal USB 2.0 und auch die Anbindung von externen Sensoren und Aktoren etwa über I2C und GPIO. Über ein Carrier-Board lässt sich auch Ethernet mit bis zu 2,5 GBit/s abgreifen. Beim Hersteller kann das Entwicklerkit mit der eigentlichen LattaPanda Mu Ultra-Platine, dem Carrier-Board und einem Kühler mit Lüfter für einen Preis von derzeit 643 beziehungsweise 733 Dollar bestellt werden.







