Im Juli wurde berichtet, dass Samsung möglicherweise einen "Heat Pass Block" (kurz HPB) beim Exynos 2600-SoC einsetzen könnte, um die Wärmeentwicklung des neuen Chipsatzes besser in den Griff zu bekommen. Genau dieses Vorgehen wurde nun von Kim Dae‑woo, Senior Vice President und Head of the Package Development Team bei Samsung, bestätigt.
In einem Vortrag auf der ISMP 2025 sagte Kim Dae-woo nämlich, dass der Exynos 2600 dank des HPB satte 30 Prozent kühler läuft im Vergleich zum Exynos 2500. Dies würde ein deutlicher Fortschritt sein und Samsung könnte durch den zusätzlichen thermischen Spielraum den Exynos 2600 mit höheren Taktraten laufen lassen.
Wir haben bereits über Benchmark-Ergebnisse zum Samsung Exynos 2600 berichtet. Selbst ein Vorproduktionsmodell des Prozessors konnte dabei durchaus überzeugen. In einem aktuellen Benchmark erzielt der Exynos 2600 beispielsweise mehr als 3.400 und 11.600 Punkte im Geekbench 6 Single- beziehungsweise Multi-Core-Test.
Dank dieser vielversprechenden Leistungswerte wird gemunkelt, dass Samsung den Exynos 2600 sogar im Galaxy S26 Ultra einsetzen könnte. Samsung hat seit dem Galaxy S23 Ultra im Jahr 2023 ausschließlich auf Snapdragon-Prozessoren gesetzt, zumindest im Ultra-Modell. Wenn sich diese Gerüchte bewahrheiten, könnte Samsung seine Vorgehensweise also erneut ändern und die Galaxy S26 Baureihe sowohl mit Exynos als auch Qualcomm-Chips bestücken.
Es ist zu beachten, dass im Netz derzeit auch zahlreiche gefälschte Exynos 2600 Geekbench-Scores herumschwirren. Gleiches könnte auf so manchen Kamera-Leak zutreffen. Alle Informationen zum Exynos 2600 und zum Galaxy S26 Reihe sollten deshalb mit Vorsicht genossen werden. Erst beim offiziellen Launch des Galaxy S26 wird wohl endgültig bestätigt, welche Hardware in den neuen Samsung-Smartphones tatsächlich stecken wird.
Das Galaxy S25 Ultra ist im Preisvergleich derzeit ab 918 Euro erhältlich.
Quelle(n)
ETNews, Bildquelle: Samsung, Martin Martz on Unsplash, editiert












