Samsung Galaxy S27 soll DRAM-Krise mit günstigerem Display entgegen wirken

Während es bis zum Launch des Samsung Galaxy S27 noch über ein halbes Jahr dauern dürfte, soll Samsung schon jetzt Sparmaßnahmen in Betracht ziehen, um das kompakte Flaggschiff möglichst günstig produzieren zu können. Nachdem die Preise für Arbeitsspeicher und Flash-Speicher über die nächsten Monate und Jahre weiter steigen sollen, erhöhen sich auch die Produktionskosten von Smartphones zunehmend.
Laut eines Berichts von ZDNet Korea soll Samsung für das Galaxy S27 daher OLED-Panels vom chinesischen Hersteller BOE in Betracht ziehen, statt wie beim Galaxy S26 (ca. 840 Euro auf Amazon) Panels von Samsung Display zu verbauen. Es ist auch denkbar, dass letztendlich nur ein Teil der Panels von BOE geliefert wird, während der übrige Bedarf durch Samsung Display gedeckt wird – so könnte Samsung Electronics die durchschnittlichen Produktionskosten des Galaxy S27 dennoch reduzieren. Bisher sind keine Details zu den geplanten Spezifikationen des Displays bekannt.
Die Produktion der OLED-Panels bei BOE statt Samsung Display muss nicht zwangsläufig zu Kompromissen bei der Qualität führen. BOE liefert beispielsweise auch Panels für das Apple iPhone 17, allerdings musste der Hersteller die Produktion zwischenzeitlich unterbrechen, nachdem Apple Qualitätsmängel festgestellt hat. Ob Kunden also Mängel feststellen, dürfte nicht zuletzt von Samsungs Qualitätskontrolle abhängen. Zur Einordnung: Das 6,3 Zoll Display des Samsung Galaxy S26 nutzt ein LTPO-AMOLED-Panel, das eine Auflösung von 2.340 x 1.080 Pixel, eine Bildfrequenz von 120 Hz und eine HDR-Spitzenhelligkeit von 2.600 Nits erreicht.








