Trump T1 Phone könnte noch vor Launch eingestampft werden

Das Trump T1 Phone wurde im vergangenen Juni offiziell vorgestellt. Das Smartphone vom Netzbetreiber des US-Präsidenten Donald Trump sollte für 499 US-Dollar auf den Markt kommen, womit das Gerät mit Smartphones wie dem Motorola Edge 70 (ca. 399 Euro auf Amazon) konkurrieren würde. Das T1 sollte in den USA hergestellt werden. Kunden konnten das Gerät vorbestellen, und mussten dabei eine Anzahlung in Höhe von 100 US-Dollar leisten – der Launch soll ein voller Erfolg gewesen sein.
In den Monaten nach dem Launch hat Trump Mobile aber sowohl das Design als auch die Ausstattung des Smartphones mehrmals geändert, und die Behauptung, das Smartphone würde in den USA hergestellt, zurückgezogen. Zuletzt hat sich das Trump T1 Phone erst Mitte April grundlegend verändert – die jüngste Version basiert offenbar auf dem HTC U24 Pro. Trump Mobile hat nun die Geschäftsbedingungen für die Vorbestellungen geändert. In den neuen Bedingungen gibt Trump Mobile explizit an, dass die Anzahlung keinen Kaufvertrag besiegelt, sondern Kunden nur die Möglichkeit gibt, das Smartphone zu kaufen, "falls" dieses auf den Markt kommt.
Die Vorbestellung würde nicht garantieren, dass das Gerät je hergestellt oder verkauft wird. Nicht einmal der beworbene Preis in Höhe von 499 US-Dollar wird Vorbestellern zugesichert. Immerhin sollen Kunden eine Rückerstattung der Anzahlung erhalten, falls sich Trump Mobile dazu entschließt, das Smartphone noch vor dessen Launch einzustampfen. Ob das der Wahrheit entspricht, bleibt abzuwarten – auf Reddit haben sich mehrere Kunden geäußert, die von Trump Mobile eine E-Mail erhalten haben, laut der das Trump T1 Phone eingestellt wurde, die Anzahlung aber nicht zurückerstattet wird.









