Sharp bringt E-Bike für 1.499 Euro – lohnt sich das überhaupt?

Sharp dürfte unseren Lesern wahrscheinlich nicht als erstes als E-Bike-Hersteller in den Sinn kommen, ist allerdings auch in diesem Markt aktiv. Hinter der Produktnummer BK-ED05-EG2 verbirgt sich ein neues Elektrofahrrad, welches mit einer vollständigen, aber nicht unbedingt besonders fortschrittlichen Ausstattung kommt. So nutzt der Hersteller einen Nabenmotor von Bafang, was im Prinzip kein Deal-Breaker darstellen muss. Im Alltag deutlich problematischer kann die Nutzung nur eines Kadenz- und nicht eines Drehmomentsensors sein, damit dürfte sich keine sehr dynamische Unterstützung ergeben. Der Akku ist mit 460,8 Wh durchschnittlich groß und lässt sich bei der Fahrt im Rahmen verstauen. Angegeben wird eine maximale Reichweite von 80 Kilometern, in der Praxis ist ein Trittfrequenzsensor der Reichweite eher nicht zuträglich.
Verbaut sind ein Gepäckträger, das 26 Kilogramm schwere E-Bikes kommt auch mit Schutzblechen und einer integrierten Beleuchtung. Eine Federgabel ist wie bei City- und Trekking-E-Bikes typisch verbaut, was beispielsweise auf Kopfsteinpflaster sehr vorteilhaft sein dürfte. Es ist eine Kettenschaltung von Shimano mit sieben Gängen verbaut, vorne und hinten sind 28 Zoll große und 1,625 Zoll große Reifen aufgezogen. Scheibenbremsen sind verbaut, Felgenbremsen sind bei E-Bikes auch unüblich. Dabei kommen mechanische und nicht hydraulisch agierende Scheibenbremsen zum Zug - technologisch ist das nicht ganz auf der Höhe, die Wartung ist somit aber sehr einfach und ohne spezielles Werkzeug möglich. Angegeben wird eine UVP von 1.499 Euro, für etwas mehr gibt es durchaus und etwa über Amazon auch schon E-Bikes mit Mittelmotor.












