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Sieht aus wie ein Raumschiff und duscht einen Menschen in 15 Minuten

Der Dusch-Roboter soll ab Ende Dezember in Japan für umgerechnet rund 350.000 Euro verkauft werden. (Bildquelle: naturel_1919 via X / ehemals Twitter)
Der Dusch-Roboter soll ab Ende Dezember in Japan für umgerechnet rund 350.000 Euro verkauft werden. (Bildquelle: naturel_1919 via X / ehemals Twitter)
Der neue Dusch-Roboter aus Japan reinigt den gesamten Körper mithilfe von Microbubbles völlig automatisch in 15 Minuten. Das System soll rund 350.000 Euro kosten und wird ab Ende Dezember in Japan erhältlich sein.

Was zunächst wie eine Raumkapsel oder ein futuristisches Boot wirkt, ist eigentlich die wohl modernste Badewanne der Welt. Genauer gesagt handelt es sich um einen Dusch-Roboter, der von dem japanischen Unternehmen Science Co. entwickelt wurde und den gesamten Körper in 15 Minuten säubert und trocknet. Das Besondere: Das System nutzt keine Bürsten oder Tücher, sondern arbeitet mit ultrafeinen Bläschen – sogenannten „Microbubbles“, die Schmutz und abgestorbene Hautzellen besonders effektiv aus den Poren lösen sollen.

Ein Argument, dass gegen die Maschine spricht: Man kann sich auch in einer normalen Dusche effektiv reinigen und braucht dafür für gewöhnlich weniger als 15 Minuten. Ein Duschgang in der Reinigungskapsel soll jedoch nicht nur den Körper säubern, sondern auch ein Erlebnis sein. Während des Ablaufs misst die Maschine Vitalparameter wie den Herzschlag und versucht gleichzeitig, eine Wellness-Erfahrung zu erzeugen. Dafür gehören Musik, Lichteffekte und sogar interne Displays zur Ausstattung. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt ein aktuelles Video auf X. 

Interessant dürfte die zuerst auf der Expo 2025 Osaka vorgestellte Reinigungskapsel vor allem für Wellness-Betriebe sein. Da die Reinigung komplett passiv abläuft, könnten jedoch auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen davon profitieren – etwa in Pflegeeinrichtungen.

Ausstellung startet im Dezember 2025

Wie Yamaha Holding – einer der größten Elektronikhersteller Japans – bekanntgegeben hat, wird man die Maschine ab dem 25. Dezember ausstellen, sodass sie von potentiellen Käufern besichtigt werden kann. Der Preis: rund 60 Millionen Yen. Das sind etwa 350.000 Euro – je nach Kurs.

Eine Massenproduktion ist jedoch ausdrücklich nicht geplant. Für das erste Jahr peilt man lediglich 40 bis 50 Geräte an, die vor allem an Luxushotels, Onsen-Bäder und Pflegeeinrichtungen gehen sollen. Ein Hotel in Osaka soll bereits zugeschlagen haben. Langfristig wäre eine kompaktere und günstigere Version für Privathaushalte möglich. Bestätigt ist das allerdings nicht, genauso wenig wie der tatsächliche Verkaufsstart.

Quelle(n)

japantimes

Bildquelle: naturel_1919 via X (ehemals Twitter)

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Autor: Marius Müller,  3.12.2025 (Update:  3.12.2025)