Wer denkt, der KI-Hype flaut ab, täuscht sich. TrendForce malt in seinem aktuellen Report ein Bild, das nach Revolution aussieht. Der Treiber ist dabei fast immer die KI. Zehn große Trends sollen das Jahr 2026 bestimmen. Auch Apple kann sich dem nicht entziehen. Die Analysten rechnen fest damit, dass Ende 2026 das erste faltbare iPhone kommt. Zwar betritt der Konzern hier Neuland, aber dank seiner hochspezialisierten Lieferkette könnte Apple typische Kinderkrankheiten wie die Display-Falte sofort eliminieren. Liquid-Metal-Scharniere sollen es richten. Der Preis dürfte aber gesalzen sein und locker die 2.000-Dollar-Marke knacken. Auch bei Laptops wird aufgerüstet. MacBook Pros sollen ab 2026 auf OLED setzen.
Richtig zur Sache geht es aber in den Rechenzentren. Weil KI-Modelle immer gieriger nach Rechenpower werden, muss die Chip-Industrie radikal umdenken. Nvidias kommende Boliden B200 und B300 verbraten wohl über 1.000 Watt an thermischer Leistung. Mit Luftkühlung kommt man da nicht weit. TrendForce schätzt, dass 2026 fast jeder zweite KI-Server mit Flüssigkeit gekühlt werden muss.
Auch der Datentransport wird neu erfunden. Die riesigen Datenmengen verstopfen sonst die Leitungen. Die Lösung heißt HBM4 und Silicon Photonics. Statt Strom schicken die Ingenieure hier Licht durch die Chips, damit die Datenübertragung nicht zum Flaschenhals wird. Und irgendwo müssen die Daten ja hin. Deshalb setzen Speicherhersteller massiv auf QLC-NAND. Der ist günstig und bietet viel Platz.
Die KI bekommt außerdem Beine. 2026 soll das Jahr der humanoiden Roboter werden. Die Experten erwarten, dass die Verkaufszahlen um 700 Prozent durch die Decke gehen. Dank schlauer KI-Gehirne können die Blechkameraden flexibel reagieren und stumpfe Aufgaben übernehmen. Auch auf der Straße übernimmt der Computer. Fahrassistenten ab Level 2 werden zum Standard. Selbst unsere Brillen werden schlau. Meta arbeitet an AR-Gläsern mit LEDoS-Technik. Die sind hell, effizient und bringen die KI direkt vor die Netzhaut.





















