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Google launcht KI-Modell Gemini 3 (Pro): Das sind die Neuerungen

Google rollt nach und nach das neue KI-Modell Gemini 3 aus (Bildquelle: Google)
Google rollt nach und nach das neue KI-Modell Gemini 3 aus (Bildquelle: Google)
Google möchte mit der dritten Iteration des hauseigenen KI-Modells nicht weniger als "eine neue KI-Ära" einleiten. Da Gemini 2026 ebenfalls die Basis für die Apple KI werden und Siri ablösen soll, werfen wir einen Blick auf die neuen Features wie den Deep-Think-Modus und die Code-Plattform Antigravity.

Der Technologiekonzern Google hat mit Gemini 3 jetzt die neue Generation seines KI-Modells vorgestellt. Das Modell soll über signifikante Verbesserungen in den Bereichen logisches Denken, multimodale Verarbeitung und Agenten-Fähigkeiten verfügen. Außerdem soll die KI jetzt nicht mehr "schmeichelnd" sagen, was man hören möchte, sondern das, was man wissen muss.

Für Endanwender wird Gemini 3 Pro ab sofort schrittweise in der Gemini-App und in der Google-Suche (im sogenannten AI-Modus) ausgerollt. Die KI soll als bisher "leistungsfähigstes Agentic- und Vibe-Coding-Modell" Anfragen im Kontext besser verstehen und dadurch präzisere Ergebnisse mit weniger Fehlinformationen bei Nutzung von reduzierten oder unvollständigen Prompts liefern. Für die Ergebnisse sollen Texte, Bilder, Videos, Audio und Code simultan verarbeitet werden. In einem der Tests erreichte Gemini 3 Pro bei typischen Fragestellungen 72,1 Prozent korrekte Ergebnisse (siehe in der Tabelle "SimpleQA Verified").

Google zeigt, dass Gemini 3 Pro laut internen Benchmarks und veröffentlichten Vergleichen bei vielen Aufgaben im Vergleich mit anderen KI-Modellen in der Regel besser abgeschnitten hat. Zu den Tests gehörten akademisches Schlussfolgern, visuelles Rätseln (ARC-AGI-2), das multimodale Verständnis (MMM-Pro) und das Herausfiltern von Inhalten aus Videos (Video-MMM). Auch im Bereich der Programmier-Benchmarks, wie dem LiveCodeBench Pro (mit einem Elo-Rating von 2.439), konnte Gemini 3 Pro demnach punkten.

Das sind Neuerungen in Gemini 3 Pro für Nutzer und Entwickler

Eine zentrale Neuerung ist der Deep-Think-Modus, eine erweiterte Schlussfolgerungsfunktion, die vor allem komplexe Probleme bearbeiten soll. Dieser Modus wird zunächst nur für ausgewählte Teams und Abonnenten der Ultra-Tarifstufe von Gemini zur Verfügung gestellt. Das Modell unterstützt ein großes Kontextfenster von bis zu einer Million Tokens, was die Verarbeitung sehr langer und komplexer Eingaben ermöglichen soll. Auch das Umsetzen von handschriftlichen Rezepten zu einem Kochbuch soll möglich sein.

Für Entwickler enthält Gemini 3 die experimentelle Entwicklerplattform Antigravity. Diese Agenten-Plattform ist auf aufgabenorientierte Softwareentwicklung ausgelegt und soll komplexe Codierungsaufgaben ausführen können. Die Agenten können dabei direkt auf Entwicklungsumgebungen wie Editoren, Terminals und Browser zugreifen. Gemini 3 Pro ist über die Gemini API in AI Studio, der Gemini CLI, sowie in Unternehmenslösungen wie Vertex AI und Gemini Enterprise verfügbar. Darüber hinaus integrieren auch Drittanbieter wie Cursor und GitHub das neue Modell.

Einige Benchmarks von Gemini 3 im Vergleich (Bildquelle: Google)
Einige Benchmarks von Gemini 3 im Vergleich (Bildquelle: Google)
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Autor: Marc Zander, 19.11.2025 (Update: 19.11.2025)