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Dwarf Mini: Der Zwerg für Astro-Fotografie ist jetzt noch kleiner als der Dwarf 3

Dwarflab präsentiert mit dem DWARF Mini eine noch kompaktere Lösung für Hobby-Astro-Fotografen (Bildquelle: Dwarflab)
Dwarflab präsentiert mit dem DWARF Mini eine noch kompaktere Lösung für Hobby-Astro-Fotografen (Bildquelle: Dwarflab)
Das beliebte Astro-Fotografie-Teleskop DWARF 3 bekommt einen noch kompakteren Bruder: Das DWARF Mini wiegt nur 840 Gramm und kann ab jetzt für 409 Euro (aktuell abzüglich 10 Prozent Rabatt für 368,10 Euro) vorbestellt werden. Damit liegt das Astro-Teleskop erstmals in einem Preissegment, das neue Fans für dieses Hobby erschließen dürfte.

Mit der Einführung des DWARF Mini erweitert der Hersteller Dwarflab sein Angebot im Bereich der intelligenten Optik um ein weiteres Gerät, das noch portabler ist als der schon kompakte Vorgänger DWARF 3 (auch bei Amazon erhältlich). Damit ist das Mini aktuell laut Hersteller das kleinste vollautomatische Smart-Teleskop auf dem Markt. Es richtet sich wie die Vorgänger von Dwarflabs an Einsteiger in die Astronomie-Fotografie sowie an Naturbeobachter, die eine leichte Ausstattung für unterwegs suchen.

Das DWARF Mini ist ein noch kompakteres Smart-Teleskop für Astrofotografie und Naturbeobachtung

Technisch basiert das DWARF Mini auf einem Dual-Kamera-System, das zwei unterschiedliche Brennweiten in einem Gehäuse vereint. Das Gerät verfügt über ein 24-mm-Teleobjektiv mit Periskop-Aufbau für Detailaufnahmen sowie ein Weitwinkelobjektiv zur Orientierung am Himmel. Das Teleobjektiv soll trotz der geringen Größe eine effektive Vergrößerung bieten, wenngleich die Lichtstärke laut ersten Tests geringer ausfällt als bei größeren Teleskopen.

Das DWARF Mini nutzt aktualisiertes KI-Tracking, um Objekte am Himmel wie Sterne, Planeten oder Tiere automatisch zu erkennen und im Blickfeld zu halten. Wie beim DWARF 3 werden durch das sogenannte "Live Stacking" mehrere kurz belichtete Aufnahmen in Echtzeit übereinandergelegt, um das Bildrauschen zu reduzieren und Details nebliger Objekte sichtbarer zu machen. Die Steuerung erfolgt dabei wie beim DWARF 3 vollständig über eine mittlerweile aktualisierte Smartphone-App, die das Teleskop via WLAN verbindet. Unseren Test des Dwarf 3 kann man hier nachlesen.

Das größte Alleinstellungsmerkmal des DWARF Mini ist seine Kompaktheit: Das Modell passt in eine Jackentasche und wiegt lediglich 840 Gramm. Damit ist es noch geeigneter für Anfänger in der Astro-Fotografie als das DWARF 3 und ähnliche Teleskope. Selbstverständlich muss man aufgrund der Kompaktheit ein paar Abstriche machen, die Profi-Objektive nicht bieten. Doch es sollen wieder erstaunliche Aufnahmen von Himmelsobjekten in der Nacht gelingen. Und streng genommen ist es mit seinen Spezifikationen eher eine Ergänzung zum DWARF 3 und nicht ein Ersatz dafür.

Im Lieferumfang befindet sich ein ND-Solarfilter, ein USB-C-Ladekabel und ein Reinigungstuch. Der DWARF Mini kostet aktuell im Dwarflab-Shop bei Vorbestellung nach Deutschland inklusive aktuell kostenloser Lieferung und 10 Prozent Vorbesteller-Rabatt  368,10 Euro, der Versand erfolgt aus Polen. Sonst werden 409 Euro für das Gerät und eigentlich 8 Euro Lieferkosten fällig.

Spezifikationen des DWARF Mini:

  • 64 GB interner Speicher
  • WiFi-, Bluetooth-5.0 und USB-Anschluss
  • Teleskoparm um 225 Grad drehbar, Linse 360 Grad schwenkbar
  • Gewicht: 840 Gramm
  • Akkukapazität: 7.000 mAh (ca. 4 Stunden Nutzungsdauer)
  • Sensoren: Tele Sony IMX662 (1/2,8), Weitwinkel OmniVision OS02K10 (1/2,8)
  • Auflösung: 1920 x 1080 Pixel
  • Verschlusszeit: Tele 1/10.000-90s, Weitwinkel 1/10.000-30s
  • Brennweite: 150 mm
Das DWARF Mini soll für Einsteiger in die Astro-Fotografie konzipiert sein (Bildquelle: Dwarflab)
Das DWARF Mini soll für Einsteiger in die Astro-Fotografie konzipiert sein (Bildquelle: Dwarflab)
Ein Bild, wie man es mit dem DWARF Mini machen kann (Bildquelle: Dwarflab)
Ein Bild, wie man es mit dem DWARF Mini machen kann (Bildquelle: Dwarflab)

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Autor: Marc Zander, 23.11.2025 (Update: 23.11.2025)