Die Europäische Kommission betrachtet intelligente Straßenlaternen als zentrale Bausteine der digitalen Infrastruktur.. Sie sollen neben energieeffizienter LED-Beleuchtung auch Sensoren, 5G-Antennen oder Ladepunkte integrieren. Damit entstehen multifunktionale Datenknotenpunkte, die sowohl Verkehr und Umwelt erfassen als auch Kommunikationsnetze unterstützen. Grundlage sind EU-Dokumente wie die „EU Data Act“-Verordnung, die am 12. September 2025 in Kraft tritt, sowie die „Digital Decade Policy Programme 2030, die verbindliche Ziele für digitale Infrastrukturen festlegt.
Vernetzung im Sinne der Digitalstrategie
Die smarte Laterne ist dabei mehr als eine technische Spielerei. Sie soll im Sinne des „European Green Deal“ helfen, Energie zu sparen, CO₂-Emissionen zu senken und Städte nachhaltiger zu gestalten. Ergänzend zur Straßenbeleuchtung können Sensoren Luftqualität messen, Verkehrsflüsse steuern oder freie Parkplätze melden.
Umsetzung und Ausblick
Die EU erwartet, dass Kommunen durch die neuen Vorgaben ihre Beleuchtungsinfrastruktur schrittweise modernisieren. Hersteller von Leuchten und Netzwerktechnik stehen damit vor einem wachsenden Markt. Erste Pilotprojekte zeigen bereits, dass smarte Laternen zur Grundlage einer „Smart City“-Infrastruktur werden könnten.










