Die Ausbreitung von KI-Anwendungen führt zu einem sprunghaften Anstieg des Energiebedarfs. In Irland entfielen laut Irishtimes 2024 bereits rund 22 % des gesamten Stromverbrauchs auf Rechenzentren, ein dramatischer Anstieg gegenüber 5 % im Jahr 2015. Besonders Dublin ist nach Angaben des Data Center Dynamics betroffen, wo die Netzbehörde neue Kapazitäten für Rechenzentren bis 2028 eingeschränkt hat, um Engpässe in der Stromversorgung zu verhindern.
Auch deutsche Städte betroffen
Auch Frankfurt spürt laut der Tagesschau die Folgen. Hier verbrauchen Rechenzentren etwa 20 % des gesamten Stadtstroms – mehr als der Flughafen Frankfurt. Als Standort des weltgrößten Internet-Knotens DE-CIX gilt Frankfurt als Magnet für Rechenzentren, was den Netzausbau zusätzlich unter Druck setzt.
Widerstreitende Interessen
Die Entwicklungen in Dublin und Frankfurt zeigen, wie stark der KI-Energieverbrauch europäische Länder betrifft. Netzbetreiber, Politik und Energieversorger stehen vor der Aufgabe, wachsenden Strombedarf, Klimaziele und Standortinteressen in Einklang zu bringen.
Perspektiven
Der aktuelle Energiebedarf der KI in Europa könnte infolge der zunehmenden Nutzung von KI weiter ansteigen. Gezielte Strategien für eine sichere Stromversorgung mit Investitionen in Infrastruktur sind wichtig, um künftige Überforderungen der Energiesyteme zu vermeiden.

























