Sony-CFO hat gute Neuigkeiten für künftige PS5-Käufer

Sony hat kürzlich die Verkaufszahlen für PlayStation-Hardware und -Software veröffentlicht – und trotz globaler Marktstörungen verkauft sich die Konsole weiterhin sehr gut. In den vergangenen Monaten haben drastische Preisanstiege bei Speicherchips und eine angespannte Versorgungslage viele Hersteller dazu gezwungen, ihre Preise anzuheben – darunter auch Sony. Für potenzielle PS5-Käufer gibt es jedoch auch gute Nachrichten.
Im Rahmen der Q3-Geschäftszahlen gab Sony bekannt, dass sich die PS5 seit Marktstart weltweit 92,2 Millionen Mal verkauft hat. In diesem Zusammenhang äußert sich auch Finanzchefin Lin Tao zur aktuellen Speicherkrise. Sie erklärt, dass sich das Unternehmen bereits die notwendige Menge an Speicher für das laufende Geschäftsjahr gesichert habe. Die vollständige Aussage lautet:
Was die Sicherung der Speicherlieferungen betrifft, befinden wir uns bereits in einer Position, in der wir die Mindestmenge sichern können, die erforderlich ist, um das wichtige Jahresendgeschäft des nächsten Geschäftsjahres zu bewältigen. Künftig wollen wir die Verhandlungen mit verschiedenen Zulieferern weiterführen, um ausreichend Kapazitäten zu sichern und die Nachfrage unserer Kunden zu decken.
Das sind gute Nachrichten für alle, die den Einstieg in die PS5- oder PS5-Pro-Generation planen. Demnach dürfte die Verfügbarkeit der Konsolen unter Einhaltung der UVP bis einschließlich 2026 gesichert sein. Sony hatte die Preise für die PS5-Modelle in den USA im August des vergangenen Jahres erhöht. Seitdem kosten PS5, PS5 Digital Edition und PS5 Pro jeweils 50 US-Dollar mehr als zum Marktstart. In Europa gab es 2025 nur eine Preiserhöhung für die Digital Version der PlayStation 5. Durch die nun gesicherte Speicherlieferung könnten diese Preise bis 2026 stabil bleiben – zumindest nach aktuellem Stand.
Dennoch bleibt die Konsolenproduktion langfristig eine Herausforderung. Sollte es Sony nicht gelingen, bessere Konditionen mit Zulieferern auszuhandeln, könnten sich die Preise ab 2027 erneut verändern. Auch die nächste Konsolengeneration, die voraussichtlich Ende 2027 oder Anfang 2028 erscheint, würde dadurch deutlich teurer ausfallen. Natürlich beobachten alle Hersteller den Markt sehr genau. Veränderungen der wirtschaftlichen Lage könnten sie künftig dazu zwingen, zusätzliche Kosten selbst zu tragen oder an die Käufer weiterzugeben.













