Helldivers wird von vielen als eindeutige Hommage an die legendären Sci-Fi-Roman Starship Troopers betrachtet – angefangen bei den Bugs (die Terminiden aus Helldivers sehen den Arachniden aus Starship Troopers zum Verwechseln ähnlich) hin zu den patriotischen Weltraum-Soldaten, die heldenhafte Selbstaufopferung fürs Vaterland predigen. Kein Wunder, dass auch die Spiele das gleiche Grundprinzip haben.
In Starship Troopers: Extermination schlüpfen Spieler in die Rolle eines Soldaten der Mobile Infantry, der zusammen mit bis zu 15 Mitstreitern in PvE-Missionen gegen riesige Bug-Wellen kämpft. Das Spiel setzt wie Helldivers auf klassenbasiertes Gameplay, wird aber aus der First-Person-Perspektive gespielt und bringt die Komponente des Basisbaus mit. Im Vergleich zu Helldivers 2 setzt Extermination auch etwas mehr auf Taktik als auf schnelle Action. Während die Missionen in Helldivers 2 eher kurz und knackig sind, fallen die Einsätze im Starship Troopers-Spiel länger aus und erfordern mehr Ressourcenmanagement. Der Fokus liegt auf dem Multiplayer. Starship Troopers: Extermination bietet aber auch eine Singleplayer-Kampagne. Großen Anklang gefunden hat diese jedoch nicht.
Im Test von Eurogamer überzeugte Starship Troopers: Extermination vor allem im Multiplayer-Modus, der mit bis zu 16 Spielern echtes Starship Troopers-Feeling aufkommen lassen soll. Gunplay und Sounddesign wurden gelobt, und auch an der Optik des Unreal Engine 5-Spiels hatten die Tester nichts zu kritisieren. Weniger überzeugend ist der Singleplayer-Modus, der laut Eurogamer eher wie ein erweitertes Tutorial wirkt. Die Karten sind optisch meist eintönig. Auch das Gegnerdesign bleibt limitiert, da ikonische Kreaturen wie der Brain Bug oder fliegende Aliens komplett fehlen. Insgesamt hat es für eine Wertung von 3/5 Punkten gereicht.
Auch auf Metacritic sind die Bewertungen eher durchwachsen: Ein Metascore von 61 und ein User Score von 5.4. Die Steam-Bewertungen haben einen Gesamtdurchschnitt von 81 Prozent aus über 28.000 Rezensionen. Viele davon stammen allerdings noch aus dem Early Access. Die kürzlichen Rezensionen sind mit einem Durchschnitt von 59 Prozent „ausgeglichen“. Auf dem Steam Deck (auf Amazon für 420 Euro erhältlich) ist Starship Troopers: Extermination übrigens nicht spielbar.
Kostenlos antesten
Starship Troopers: Extermination wurde von Offroad entwickelt und im Oktober 2024 veröffentlicht. Normalerweise kostet das Spiel rund 29 Euro – angesichts der durchwachsenen Bewertungen eine Stange Geld. Dieses Wochenende, genau genommen bis zum 3. August um 18 Uhr, können Gamer das Spiel jedoch kostenlos antesten. Wer auf den Geschmack kommt, profitiert danach von satten 50 Prozent Rabatt.
Preisänderungen vorbehalten. Das Angebot war zum Veröffentlichungszeitpunkt des Artikels verfügbar, kann aber zeitlich oder mengenmäßig beschränkt sein. Alle Angaben ohne Gewähr.












