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Steam-Hit Slay the Spire 2: Koop-Deckbuilder knackt 500.000 Spieler und verzichtet auf Mikrotransaktionen

Roguelike-Deckbuilder-Hit Slay the Spire 2: Ein Spieler-Peak von fast 575.000 Spielern auf Steam ist eine Ansage.
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Roguelike-Deckbuilder-Hit Slay the Spire 2: Ein Spieler-Peak von fast 575.000 Spielern auf Steam ist eine Ansage.
Der Roguelike-Deckbuilder-Hit Slay the Spire 2 legt einen gewaltigen Start auf Steam hin. Bereits im Early Access stürmt der neue Koop-Deckbuilder mit über 566.000 gleichzeitigen Spielern die Charts. Während große Publisher auf Ingame-Shops setzen, erteilen die Indie-Entwickler teuren Mikrotransaktionen eine knallharte Absage.

Das Indie-Segment liefert die nächste massive Überraschung des Jahres. Slay the Spire 2 ist auf der PC-Plattform Steam in die Early-Access-Phase gestartet und bricht aus dem Stand heraus Rekorde. In den vergangenen 24 Stunden loggten sich rund 566.000 Spieler gleichzeitig in das düstere Labyrinth ein. Diese gewaltige Masse katapultiert den Titel direkt auf den vierten Platz der weltweiten Steam-Charts. Der Einstiegspreis für den Taktik-Hit liegt aktuell bei rund 23 Euro.

Spielerisch knüpft Slay the Spire 2 an die Stärken des Vorgängers an, das Konzept haben die Spieleentwickler aber um eine entscheidende Komponente erweitert. Käufer wählen aus fünf verschiedenen Charakteren und kämpfen sich mit einem stetig wachsenden Kartendeck durch zufallsgenerierte Level. Die rundenbasierten Gefechte werden durch gefundene Relikte und Tränke taktisch aufgeladen. Die größte Neuerung betrifft den Multiplayer-Modus. Die Turmbesteigung lässt sich nun kooperativ mit bis zu vier Teilnehmern angehen.

Der Roguelike-Deckbuilder-Hit Slay the Spire 2 hatte bereits einen Spieler-Peak von fast 575.000 Spielern auf Steam.
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Der Roguelike-Deckbuilder-Hit Slay the Spire 2 hatte bereits einen Spieler-Peak von fast 575.000 Spielern auf Steam.

Für die Testphase peilen die Entwickler einen Zeitraum von ein bis zwei Jahren an. In dieser Zeit sollen das Balancing verfeinert und experimentelle Mechaniken getestet werden. Eine klare rote Linie zieht das Studio beim Thema Monetarisierung. Obwohl sich das Genre perfekt für digitale Booster-Packs anbieten würde, verzichten die Macher komplett auf einen Ingame-Shop oder kleine Bezahl-Inhalte. Studio-Mitgründer Casey Yano positionierte das Team in einem Interview klar als absolute Hasser von Mikrotransaktionen.

Die Community honoriert diesen klassischen Ansatz. Auf Steam sammeln sich bereits knapp 41.400 Nutzerwertungen, die im Schnitt ein äußerst positives Zeugnis ausstellen. Ein weiterer Pluspunkt sind die extrem niedrigen Hardware-Anforderungen. Das Kartenspiel gibt sich mit einem einfachen Dual-Core-Prozessor und 4 GByte RAM zufrieden. Für die Grafikkarte reicht bereits 1 GByte VRAM völlig aus. Damit läuft der Titel auf nahezu jedem Office-Rechner und trägt zudem das offizielle Siegel für das Steam Deck.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-03 > Steam-Hit Slay the Spire 2: Koop-Deckbuilder knackt 500.000 Spieler und verzichtet auf Mikrotransaktionen
Autor: Ronald Matta, 12.03.2026 (Update: 12.03.2026)