Während in der Vergangenheit jahrelang Intel der Vorreiter beim Stichwort Minimalverbesserungen war, fällt in letzter Zeit (auch) immer häufiger AMD diesbezüglich negativ auf. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Ryzen AI 7 450 des kürzlich getesteten Lenovo IdeaPad Pro 5 14, welcher sich in den meisten Szenarien - sowohl was die CPU- als auch die GPU-Power betrifft - kaum von seinem Vorgänger, dem Ryzen AI 7 350, absetzen kann. Teilweise sind die Ergebnisse sogar etwas schlechter, wobei ein paar Prozent natürlich auch immer im Bereich der Messungenauigkeit liegen können.
Nichtsdestotrotz werden sich viele Käufer, vor allem weniger versierte Nutzer, bei einer vermeintlich frischen bzw. neuen Produktgeneration mehr erhoffen. Im Falle des Ryzen AI 7 450 verwundert die Stagnation jedenfalls nicht, wenn man die Spezifikationen betrachtet. So sind die acht Kerne (erneut Zen 5) um lediglich 100 MHz schneller getaktet. Außerdem ist die RAM-Unterstützung einen Tick höher (maximal LPDDR5-8533), was sich in der Praxis jedoch oft nicht bemerkbar macht.
Cinebench R15 Multi Dauertest
* ... kleinere Werte sind besser






