T-Deck Max: 110-Dollar-„Smartphone“ mit E-Ink funkt kostenlos

Das T-Deck Max ist ein neues Mobilsystem beziehungsweise zumindest eine neue Modellversion des T-Deck von LilyGo. Man kann sich dem Modell durchaus von einem Smartphone aus nähern, gleichwohl läuft das System nicht etwa mit Android und ist nicht unbedingt ein perfekt vorkonfiguriertes und sofort nutzbares Produkt für Endkunden. Stattdessen dürften Bastler mit dem Modell viel Spaß haben. Als Hauptplatine kommt ein ESP32-S3 zum Einsatz, damit sind Nutzer leistungsmäßig limitiert. Konkret nutzbar könnte dieses System zum Austausch von Daten oder Nachrichten sein.
Dabei ergeben sich Möglichkeiten, die ein normales Smartphone nicht bietet: So unterstützt das LilyGo T-Deck Max LoRa. Damit lassen sich wohlgemerkt verhältnismäßig kleine Datenmengen völlig unabhängig von einem Mobilfunknetz übertragen. Ein GPS-Modul ist vorhanden, damit lässt sich auch der Standort übertragen. Nutzbar wäre das T-Deck Max somit beispielsweise auf einem ausgedehnten Werksgelände möglicherweise sogar als Personen-Notsignal-Geräte. LoRa-Repeater können dann die effektive Reichweite zwischen derartigen Handhelds erweitern. Optional ist eine 4G-Verbindung nutzbar.
Genutzt wird ein 3,1 Zoll großes Display, welches mit 320 x 240 Pixeln auflöst. Dieses basiert auf der E-Ink-Technologie und dürfte sich durch eine geringe Leistungsaufnahme auszeichnen. Weitere Sensoren und Aktoren lassen sich anbinden, es gibt einen Speicherkartenslot. Mikrofon und Lautsprecher sind schon vorhanden, die Programmierung kann auch unter Nutzung der Arduino- oder PlatformIO-IDE erfolgen. Eine Tastatur ist vorhanden, damit dürften sich Texte relativ einfach direkt eingeben lassen. Beim Hersteller ist der T-Deck Max für einen Preis von rund 110 Dollar gelistet, die bisherigen T-Deck-Modelle sind auch im hiesigen Handel gelandet.










