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TSMC: Ausbau der 28-Nanometer-Produktionslinien

Der weltgrößte Auftragsfertiger TSMC hat die erste Fertigungsstraße in seiner neuen Fab 15 fertiggestellt. 2012 möchte man pro Monat bis zu 24.000 Wafer im neuen 28-Nanometer-Prozess ausliefern.

Bereits seit Mitte 2009 ist der zur Zeit noch aktuelle 40-Nanometer-Prozess von TSMC auf dem Markt, der in breitem Umfang für die Fertigung von Grafikchips, SoCs für Smartphones und Tablets sowie andere Halbleiterbauelemente genutzt wird.

Mit der neuen 28-Nanometer-Fertigung möchte TSMC wieder neuen Schwung in den Markt bringen. In der im Bau befindlichen Fab 15 des taiwanischen Auftragsfertigers geht nun die erste Fertigungsstraße in die Versuchsproduktion, drei weitere sollen bis 2013 folgen. CEO Morris Chang erwartet, dass bis zu 24.000 300-Millimeter-Wafer im kommenden Jahr mit 28-Nanometer-Chips bestückt werden, davon ein wachsender Anteil aus der Fab 15. TSMC hat über 13 Milliarden US-Dollar in das neue Werk investiert, das neben 28-Nanometer- zukünftig auch 20-Nanometer-Produkte fertigen soll.

Der neue Prozess wird von der Industrie bereits sehnsüchtig erwartet. Neben den kommenden Grafikchips von Nvidia (Kepler) und AMD (Southern Islands) werden auch Tablet-SoCs wie die Snapdragon-Reihe von Qualcomm zukünftig auf die 28-Nanometer-Fertigung setzen. Durch die feineren Strukturen steigt die Energieeffizienz der Chips, was von den Herstellern für eine höhere Performance sowie eine geringere Leistungsaufnahme genutzt werden kann.

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Autor: Till Schönborn,  8.12.2011 (Update:  9.07.2012)
Till Schönborn
Till Schönborn - Managing Editor Business
Freude am Schreiben und die Faszination für (mobile) Technik brachten mich im Herbst 2011 zu Notebookcheck. Neben unzähligen Notebook-Tests und Newsmeldungen habe ich seitdem eine Reihe technischer Hintergrundartikel zu CPU- und GPU-Architekturen verfasst und betreue zudem unsere Hardware-Datenbank. Seit Anfang 2014 leite ich den Bereich der Premium-Business-Notebooks, fühle mich aber auch im Smartphone- oder Tablet-Segment zu Hause – das gespannte "Kribbeln" beim Testen neuer Hardware ist auch nach vielen Jahren noch nicht verflogen. Die schmale Freizeit zwischen Studium und Job wird zumeist fernab jeglicher Elektronik in der Natur verbracht.