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Teslas passen Scheinwerfer bei Beladung und Steigungen bald automatisch an

Tesla Model 3 Scheinwerfer
ⓘ Tesla
Tesla Model 3 Scheinwerfer
Tesla hat mit Tests einer neuen Lichtfunktion begonnen, die zwar niemand gefordert hat, die viele Autofahrer aber dennoch zu schätzen wissen dürften. Sie erspart das manuelle Einstellen des Abblendlichts.

In den jüngsten Tesla-Softwareupdates, darunter der aktuellen Version 2026.38, ist eine Funktion namens "Dynamic Headlight Leveling" aufgetaucht. Die dynamische Leuchtweitenregulierung erreicht bislang nur wenige Fahrzeuge. Sie ist bereits in mehreren Regionen von den USA bis zu den Vereinigten Arabischen Emiraten gesichtet worden und nicht auf ein einzelnes Modell beschränkt.

So werden in den Update-Hinweisen sowohl das Model 3 als auch der Cybertruck als Fahrzeuge genannt, die die Funktion erhalten können. Laut Teslas Beschreibung richtet sich das Abblendlicht automatisch nach den Fahrbedingungen und dem Verkehr in der Umgebung aus. Das soll die Sicht verbessern und zugleich andere Verkehrsteilnehmer weniger blenden.

Damit wird eine Einstellung automatisiert, für die viele europäische Autos einen Drehregler oder Hebel besitzen. Bei voll beladenem Kofferraum lassen sich die Scheinwerfer damit beispielsweise absenken, damit sie weiterhin die Straße ausleuchten und keine anderen Fahrer blenden. Bei den meisten nordamerikanischen Autos fehlt eine solche Einstellmöglichkeit. Tesla bietet allerdings eine manuelle Kalibrierung, die im Servicemodus versteckt ist.

Die neue dynamische Leuchtweitenregulierung geht offenbar einen Schritt weiter und übernimmt diese Aufgabe automatisch. Ändert sich die Längsneigung des Fahrzeugs, etwa an einer steilen Steigung, bei starkem Beschleunigen oder durch schweres Gepäck über der Hinterachse, steuert die Software die Stellmotoren in den Scheinwerfern an. So bleibt das Abblendlicht auf die Straße gerichtet, statt entgegenkommende Fahrer zu blenden.

Die Funktion unterscheidet sich grundlegend von Teslas adaptiven Scheinwerfern. Diese nutzen Matrix-LEDs in den Fernlichtmodulen, wie sie auf Amazon auch für ältere Modelle erhältlich sind. Das System schaltet einzelne Lichtpunkte gezielt ein und aus, um entgegenkommende Fahrzeuge und Fußgänger aus dem Lichtkegel auszusparen, während die übrige Straße beleuchtet bleibt. Es wirkt damit ähnlich wie ein Filter, der direkt auf das Licht angewendet wird.

Die Leuchtweitenregulierung ist weniger komplex und setzt stattdessen auf eine mechanische Verstellung. Sie neigt die Projektionsmodule für das Abblendlicht nach oben oder unten, die ohnehin keine Matrix-LEDs besitzen. Ein System steuert also den Lichtkegel selbst, das andere dessen Ausrichtung. Zumindest theoretisch sollten sich beide gut ergänzen. Vorerst scheint Tesla jedoch noch Daten zu sammeln und zu prüfen, wie sich die Funktion verhält und auf die Scheinwerferhardware auswirkt, bevor sie breiter verfügbar wird. Einen Zeitplan hat das Unternehmen bislang nicht genannt. Weitere Fahrzeuge dürften die Funktion aber mit kommenden Softwareupdates erhalten.

Dynamische Leuchtweitenregulierung
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Dynamische Leuchtweitenregulierung

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-10 > Teslas passen Scheinwerfer bei Beladung und Steigungen bald automatisch an
Autor: Daniel Zlatev,  4.10.2026 (Update:  4.10.2026)