Notebookcheck

Test Lenovo Flex 11 Chromebook Laptop

Steve Schardein, Stefanie Voigt (übersetzt von Martina Osztovits), 02.07.2017

Aufs Wesentliche reduziert … Im Bildungssektor glänzen Chromebooks richtig. Dort wurden sie unverhältnismäßig gut angenommen. Lenovo hat diese Möglichkeit erkannt, nutzt die Gunst der Stunde und bietet sein bisher wohl nützlichstes - dennoch kostengünstiges - besonders auf die Bedürfnisse von Schülern ausgerichtetes Notebook an.

An ein großartiges Notebook für Schüler werden sehr spezifische Grundanforderungen gestellt: robust, zuverlässig, flink im Betrieb, grundlegende Textverarbeitungs- und Internetfunktionalität, lange Akkulaufzeit und solide Eingabegeräte. Schnickschnack wird nicht benötigt. Chromebooks versuchen schon lange diese grundlegenden Anforderungen (und etwas mehr) zu einem ultragünstigen Preis zu erfüllen, den man im Bereich des mobilen Computings selten antrifft - einmal abgesehen von jenen Wegwerf- bzw. nachträglichen Budget-Lösungen. Für diese Anforderungen sind Chromebooks in der Tat perfekt gerüstet, denn sie entbehren Kosten für Windows Lizenz oder höhere Hardwaren-Aforderungen vollwertiger Notebooks.

Heute hat Lenovo wohl den bisher zielgerichtetsten Anwärter der Chromebook Produktlinie auf den Markt gebracht. Abgesehen davon, dass der Laptop alle Basisanforderungen erfüllt, bietet er auch einige hochwertigere Business-Qualitäten, die selten bis überhaupt nicht im Budget-Segment anzutreffen sind, etwa spritzwassergeschützte Tastatur und Touchpad sowie ein robustes Äußeres, das angeblich Stürze von ein paar Fuß (einigen Dezimeter) Höhe aushält. Könnte es sich bei dem Laptop für nur 279 US-Dollar um jene Wunderlösung handeln, mit der Lenovo den Bildungsmarkt dominieren kann?

Lenovo Flex 11 Chromebook
Prozessor
Grafikkarte
Hauptspeicher
4096 MB 
, LPDDR3
Bildschirm
11.6 Zoll 16:9, 1366 x 768 Pixel 135 PPI, 10-Punkt Multi-Touch, IPS, spiegelnd: ja
Massenspeicher
32 GB eMMC Flash, 32 GB 
Anschlüsse
2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 3,5 mm Audio-Kombo, Card Reader: SD/MMC
Netzwerk
Wireless LAN 802.11 a/g/n/ac (a/g/n/ac), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 21 x 299 x 208
Akku
45 Wh Lithium-Polymer, 3-Zellen, intern
Betriebssystem
Google Chrome OS
Kamera
Webcam: 720p HD Fixfokus
Primary Camera: 1 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: 2.0, Tastatur: spritzwassergeschützter Chiclet-Typ, Tastatur-Beleuchtung: nein, 12 Monate Garantie, Lüfterlos, Ruggedized
Gewicht
1.35 kg, Netzteil: 266 g
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse

Das Lenovo Flex 11 Chromebook ist vieles - jedoch eines mit Sicherheit nicht: stylisch. Sein robustes Äußeres sieht aus, als würde es aus dem Jahre 2002 stammen. Die Rahmen sind übergroß und mehrere Schattierungen grauen Polycarbonat/Acrylonitrile-Butadiene-Styrene-(ABS)-Kunststoffs säumen seine Oberflächen. Statt sauberer, kantiger Ecken gibt es stumpfe, abgerundete Kanten. Ein auffällig buntes Chrome Logo befindet sich am Bildschirmdeckel - denn das restliche Gehäuse ist so unauffällig, wie es erscheint. Ergonomisch ist es jedoch in Ordnung, obwohl es für ein Notebook seiner Größe eher schwer ist (1,35 kg).

Dafür sorgt diese Klobigkeit für Robustheit. Für ein ziemlich kleines Notebook mit Kunststoffgehäuse ist das Flex 11 recht robust. Allerdings gibt die Basiseinheit unter Druck etwas nach, wobei ein Knarren hörbar ist. Ebenso sind Verwindungen ein leichtes Problem, denn sowohl Basiseinheit als auch Bildschirmdeckel lassen sich mit mäßiger Kraftanwendung verwinden. Doch insgesamt übertrifft der Laptop die Erwartungen an ein Gerät dieser Preisklasse. Der 5-mm-Gummi-Ring entlang der Kanten des Bildschirmdeckels und der Basiseinheit dient als eine Art "Stoßdämpfer", um die Kanten bei Stürzen aus bis zu 2,4 Fuß (7,32 dm) Höhe zu schützen (laut Lenovo).

Die 360-Grad-Scharniere wurden vom Yoga übernommen. Sie ermöglichen eine Verwandlung in die üblichen Formfaktoren (Tablet, Stand, Tent und Laptop). Es ist schwierig, sich ein Szenario vorzustellen, in welchem dieses Gerät als Tablet nützlich wäre, doch unserer Meinung nach schadet es auch nicht, diese Option zur Verfügung zu haben.

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Ausstattung

Auch die Schnittstellenausstattung des Flex 11 Chromebook ist eher mager: Es verfügt über nur einen USB-3.0-Port und einen USB-Type-C-Port, der auch zum Aufladen benutzt wird. Als Videoausgang gibt es nur HDMI. Es steht zwar ein SD-/MMC-Kartenleser zur Verfügung - dazu mehr im nächsten Abschnitt.

vorne: keine Schnittstellen
vorne: keine Schnittstellen
hinten: keine Schnittstellen
hinten: keine Schnittstellen
links: USB-Type-C-Port (auch zum Aufladen), HDMI, herkömmlicher USB-3.0-Type-A-Port, SD-Kartenleser
links: USB-Type-C-Port (auch zum Aufladen), HDMI, herkömmlicher USB-3.0-Type-A-Port, SD-Kartenleser
rechts: Audio-Kombo-Buchse, Lautstärkeregler, Stromschalter, Kensington Lock Slot
rechts: Audio-Kombo-Buchse, Lautstärkeregler, Stromschalter, Kensington Lock Slot

SD-Kartenleser

Das Flex 11 Chromebook besitzt einen der langsamsten Kartenleser, den wie je getestet haben. In unserem Photo-Übertragungstest schafft es nur 8 MB/s.

SDCardreader Transfer Speed - average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Lenovo ThinkPad 13 Chromebook
 
50.9 MB/s ∼100% +536%
Lenovo IdeaPad MIIX 310-10ICR
 
41.21 MB/s ∼81% +415%
Lenovo Flex 11 Chromebook
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
8 MB/s ∼16%

Kommunikation

Das Flex 11 bietet einen Dual-Band 802.11 a/g/n/ac WLAN-Adapter mit integriertem Bluetooth 4.2. Obwohl wir - anders als bei unseren Windows- und MacOS-Geräten - keine harten Daten über den Netzwerkdurchsatz haben, scheint das Notebook subjektiv Netzwerkverbindungen ziemlich gut im Griff zu haben. Es liefert solide Geschwindigkeiten an allen üblichen Testorten, und auf keinem Band traten Probleme mit Verbindungen auf.

Software

Neben Apps aus dem Chrome Store wird Chrome OS bald auch Android Apps ausführen können. Und das Flex 11 Chromebook gehört (medienwirksam) zu den ersten Geräten, die mit diesem kommenden Feature kompatibel sind. Die Entwicklung dauerte ein Weile, doch die Beta-Version von Chrome OS kann dieses Meisterstück nun vollbringen. Wir haben uns zu einer Spritztour entschlossen, um herauszufinden, ob es es Wert war, darauf zu warten.

Kurzum, es funktioniert ziemlich gut. Apps, die auf Bildschirmneigung zur Steuerung (etwa viele Games) und ähnliches angewiesen sind, erweisen sich als problematisch, doch vorwiegend läuft alles wie erwartet. Dieses Merkmal hilft definitiv, die Bibliothek an für Chromebooks verfügbaren Programmen drastisch zu erweitern. Dennoch muss nicht erwähnt werden, dass es noch Meilen von dem entfernt ist, was ein Windows Gerät leisten kann.

Zubehör

Beim mitgelieferten USB-Type-C-Stromadapter handelt es sich um ein 45-Watt-Modell. Wiederum ist primär bedauerlich, dass der Type-C-Port einer von insgesamt nur zwei USB-Ports an diesem Gerät ist. Doch da es sich um ein Chromebook handelt, ist dies wiederum weniger problematisch (da die Wahrscheinlichkeit, dass viel USB-Geräte häufig verwendet werden, geringer ist).

Wartung

Das Flex 11 Chromebook lässt sich relativ einfach zerlegen: Der erste Schritt ist das Lösen von zehn Kreuzschlitzschrauben an der Unterseite. Danach wird die obere Abdeckung (Handballenablage), die mit einer Reihe kleiner Plastikhaken gesichert ist, mittels einer Kunststoffspatel vorsichtig entfernt. Es handelt sich um eine heikle Vorgehensweise, die jedoch nicht so schwierig ist wie bei vielen anderen von uns getesteten Notebooks. Leider können im Inneren nur weniger Teile ausgetauscht werden: im Detail der Akku und der WLAN-Adapter - und das war es (der eMMC-Flashspeicher sowie das RAM sind verlötet und daher permanent).

Garantie

Das Flex 11 Chromebook inkludiert eine normale 1-Jahres-Basisgarantie. Zu einem Aufpreis sind Upgrades erhältlich. Dieser umfassen Schutz vor versehentlicher Beschädigung und erweiterte Garantiebedingungen.

Eingabegeräte

Tastatur

Die Tastatur des Flex 11 Chromebook ist bestenfalls gut. Der Hubweg ist seicht und das Feedback schwach, was zu versehentlich verpassten Tastenanschlägen führen kann. Den Kunststofftasten fehlt die fein abgestimmte, luxuriöse Anmutung, das wir von den meisten hochwertigeren Lenovo Geräten gewohnt sind (vor allem jenen mit AccuType Tastaturen). Das ist also eine Business-Qualität, die man sich von diesem 279-US-Dollar-Kandidat nicht erwarten kann. Der Tastenabstand und das Layout sind typisch für ein Chromebook, und die Lesbarkeit ist dank dunkler Tasten mit weißer Beschriftung gut, obwohl es kein Hintergrundlicht gibt.

Unerwartet, doch willkommen ist, dass die Tastatur des Flex 11 spritzwassergeschützt ist und bis zu 300 ml (zirka eine Tasse) Flüssigkeit unbeschadet übersteht. Dies hat es einer Reihe von Kanälen unterhalb der Tastatur zu verdanken, die die Flüssigkeit von den inneren Komponenten wegleiten.

Touchpad

Wie die Tastatur ist das Touchpad des Flex 11 Chromebook allenfalls passabel. Es ist groß genug für Cursor-Steuerung am 1.366-x-768-Bildschirm, doch die integrierten Tasten sind ziemlich ungenau, und Phantom-Klicks können durch jede Art mäßigen Drucks an den Handballenablagen provoziert werden. Trägt man das Gerät im geöffneten Zustand, sollte der User also aufpassen, nicht an einem falschen Ort zu drücken. Zumindest die Reaktionsfreudigkeit ist sehr gut, wiederum dank der HID-Implementierung von ChromeOS. Man denke an ein Microsoft Precision Touchpad mit sehr wenig Verzögerung und zuverlässiger Gesteninterpretation. Wie üblich kann man auch hier nur über vergleichsweise wenige Optionen klagen.

Wie die Tastatur ist das Touchpad dank seinem versiegelten Design spritzwassergeschützt.

Touchscreen

Der Touchscreen ist beim Flex 11 Chromebook mit einer dicken Kunststoffschicht ohne beworbenen Markennamen (z. B. Gorilla Glass) bedeckt, doch sie scheint für die Aufgabe geeignet. Eine 10-Punkt-Multi-Touch-Eingabe ist reaktionsfreudig, genau und problemlos.

Das Layout wird Chromebook Usern bekannt sein.
Das Layout wird Chromebook Usern bekannt sein.
Leider ist die Tastatur nichts Besonderes ...
Leider ist die Tastatur nichts Besonderes ...
... und das Touchpad genauso wenig. Seine integrierten Tasten lassen viel zu wünschen übrig.
... und das Touchpad genauso wenig. Seine integrierten Tasten lassen viel zu wünschen übrig.

Display

Subpixel-Raster, Lenovo Flex 11 Chromebook
Subpixel-Raster, Lenovo Flex 11 Chromebook

Das Flex 11 Chromebook verfügt über einen 11,6 Zoll großen IPS-Bildschirm mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln, was natürlich deutlich unter dem Standard der meisten aktuellen Geräte liegt. Obwohl Lenovo ihn in den offiziellen Werbematerialien als “entspiegelten” Touchscreen bezeichnet, ist an ihm wirklich nichts entspiegelt. Er ist genauso glänzend wie jeder andere Touchscreen, den wir getestet haben. Das bedeutet, dass Spiegelungen bei der Verwendung Fakt sind. Im allgemeinen ist der subjektive Eindruck vom Bildschirm weder positiv noch negativ. Er erscheint angemessen, ist jedoch absolut nichts Besonderes.

254.9
cd/m²
243.8
cd/m²
234.6
cd/m²
263.9
cd/m²
275.1
cd/m²
244.2
cd/m²
261.7
cd/m²
273.7
cd/m²
241.1
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro Basic 2
Maximal: 275.1 cd/m² Durchschnitt: 254.8 cd/m²
Ausleuchtung: 85 %
Helligkeit Akku: 275.1 cd/m²
Kontrast: 887:1 (Schwarzwert: 0.31 cd/m²)
ΔE Color 5.2 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 2.8 | 0.64-98 Ø6.4
Gamma: 2.28
Lenovo Flex 11 Chromebook
IPS, 11.6, 1366x768
Asus Transformer Book T100HA-C4-GR
AUO20D4, IPS, 10.1, 1280x800
Lenovo ThinkPad 13 Chromebook
IPS, 13.3, 1920x1080
Acer Chromebook R13 CB5-312T-K0YK
IPS, 13.3, 1920x1080
Lenovo IdeaPad MIIX 310-10ICR
IPS, 10.1, 1280x800
Response Times
-21%
3%
-28%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
33.6 (18.8, 14.8)
37.6 (15.2, 22.4)
-12%
38 (14, 24)
-13%
31.6 (13.6, 18)
6%
Response Time Black / White *
28 (16.4, 11.6)
36 (5.2, 30.8)
-29%
23 (5, 18)
18%
24.8 (6, 28.8)
11%
PWM Frequency
20830 (99)
69.4
-100%
Bildschirm
36%
-15%
-12%
-22%
Helligkeit Bildmitte
275.1
480.2
75%
262.9
-4%
192
-30%
251.9
-8%
Brightness
255
455
78%
261
2%
204
-20%
233
-9%
Brightness Distribution
85
85
0%
92
8%
88
4%
83
-2%
Schwarzwert *
0.31
0.324
-5%
0.601
-94%
0.23
26%
0.348
-12%
Kontrast
887
1482
67%
437
-51%
835
-6%
724
-18%
DeltaE Colorchecker *
5.2
3.45
34%
4.87
6%
6.35
-22%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
20.3
12.18
40%
11.15
45%
DeltaE Graustufen *
2.8
2.67
5%
3.51
-25%
3.99
-43%
7.09
-153%
Gamma
2.28 96%
2.34 94%
2.17 101%
2.45 90%
2.02 109%
CCT
6861 95%
6164 105%
6476 100%
6380 102%
8590 76%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
47.28
52.69
Color Space (Percent of sRGB)
84.38
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
36% / 36%
-18% / -16%
-5% / -8%
-25% / -24%

* ... kleinere Werte sind besser

Unsere Messungen zeigen eine Durchschnittshelligkeit von 254,8 cd/m², was sehr nahe an Lenovos Nennwert von 250 cd/m² liegt. Der Kontrast von 887:1 ist wegen eines niedrigen Schwarzwertes von nur 0,31 cd/m² ziemlich gut. Zudem ist das Panel großteils gleichmäßig ausgeleuchtet, wie das Ergebnis von 85 % zeigt.

Die Farbgenauigkeit ist möglicherweise besser als erwartet. Mit Colorchecker und Graustufen DeltaE-Werten von nur 5,2 bzw. 2,8 kann das Panel für nicht kritische Fotobearbeitung und leichte Grafikarbeit eingesetzt werden (obwohl Chipset und SoC dafür nicht gerade ideal sind). Auch das Gesamt-Gamma von 2,28 ist sehr gut (nur 5 % von der Ideal-Marke von 2.4 entfernt), und der CCT-Durchschnitt von 6.861 ist nur ein klein wenig auf der kühlen Seite.

Farbanalyse
Farbanalyse
Sättigungsanalyse
Sättigungsanalyse
Graustufen-Analyse
Graustufen-Analyse

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
28 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 16.4 ms steigend
↘ 11.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 59 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
33.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 18.8 ms steigend
↘ 14.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 22 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 20830 Hz ≤ 99 % Helligkeit

Das Display flackert mit 20830 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 99 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 20830 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9247 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Wir haben PWM bei allen Helligkeitsstufen kleiner gleich 99 Prozent entdeckt (anders gesagt, immer außer bei maximaler Helligkeit), doch durch die extrem hohe Frequenz ist das für darauf empfindliche Personen wahrscheinlich unproblematisch.

Zumindest ist es vorteilhaft (und begrüßenswert), dass Lenovo beim Flex 11 ein IPS-Panel verbaut hat, was zumindest für gute Blickwinkel sorgt (obwohl die dicke Kunststoffschicht, die den Touchscreen bedeckt, das Bild bei extremen Winkeln ziemlich verwäscht). In helleren Umgebungen sind Spiegelungen nur schwer zu vermeiden, und die Durchschnittshelligkeit von 254 cd/m² trägt wenig dazu bei, diese zu überstrahlen. Doch an schattigen oder mäßig beleuchteten Orte lässt sich der Bildschirm ganz angenehm nutzen.

in der Sonne
in der Sonne
im Schatten
im Schatten
weite IPS-Blickwinkel
weite IPS-Blickwinkel

Leistung

Prozessor

Das Flex 11 Chromebook verfügt über einen Mediatek MT8173C Quad-Core-SoC. Das ist ein passiv gekühlter 28-nm-Chip, den man vorwiegend in Tablets und Laptops antrifft. Der Chip verfügt über eine big.LITTLE Kernkonfiguration, welche eine bessere Energieeffizienz ermöglicht, während er bei Bedarf höhere Leistung liefert. Der SoC integriert zudem eine GPU mit 4K und H.265-Hardware-Decoding-Fähigkeiten.

Neben dem SoC gibt es 4 GB LPDDR3 RAM und den üblichen 32-GB-eMMC-Flash-Speicher.

Sunspider - 1.0 Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Flex 11 Chromebook
PowerVR GX6250, MT8173C, 32 GB eMMC Flash
589.5 ms * ∼6%
Asus Transformer Book T100HA-C4-GR
HD Graphics (Cherry Trail), Z8500, Samsung CGND3R eMMC
399.8 ms * ∼4% +32%
Lenovo ThinkPad 13 Chromebook
HD Graphics 520, 6300U, 32 GB eMMC Flash
213 ms * ∼2% +64%
Acer Chromebook R13 CB5-312T-K0YK
PowerVR GX6250, MT8173C, 32 GB eMMC Flash
577.7 ms * ∼6% +2%
JetStream 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Flex 11 Chromebook
PowerVR GX6250, MT8173C, 32 GB eMMC Flash
57.116 Points ∼17%
Lenovo ThinkPad 13 Chromebook
HD Graphics 520, 6300U, 32 GB eMMC Flash
173.25 Points ∼52% +203%
Acer Chromebook R13 CB5-312T-K0YK
PowerVR GX6250, MT8173C, 32 GB eMMC Flash
56.99 Points ∼17% 0%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Flex 11 Chromebook
PowerVR GX6250, MT8173C, 32 GB eMMC Flash
2975.9 ms * ∼5%
Asus Transformer Book T100HA-C4-GR
HD Graphics (Cherry Trail), Z8500, Samsung CGND3R eMMC
5142.2 ms * ∼9% -73%
Lenovo ThinkPad 13 Chromebook
HD Graphics 520, 6300U, 32 GB eMMC Flash
1007 ms * ∼2% +66%
Acer Chromebook R13 CB5-312T-K0YK
PowerVR GX6250, MT8173C, 32 GB eMMC Flash
3297.2 ms * ∼6% -11%
Lenovo IdeaPad MIIX 310-10ICR
HD Graphics (Cherry Trail), Z8350, 64 GB eMMC Flash
6122 ms * ∼10% -106%
Octane V2 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Flex 11 Chromebook
PowerVR GX6250, MT8173C, 32 GB eMMC Flash
10319 Points ∼21%
Lenovo ThinkPad 13 Chromebook
HD Graphics 520, 6300U, 32 GB eMMC Flash
29435 Points ∼59% +185%
Acer Chromebook R13 CB5-312T-K0YK
PowerVR GX6250, MT8173C, 32 GB eMMC Flash
10139 Points ∼20% -2%
Lenovo IdeaPad MIIX 310-10ICR
HD Graphics (Cherry Trail), Z8350, 64 GB eMMC Flash
6343 Points ∼13% -39%
WebXPRT 2015 - Overall Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Flex 11 Chromebook
PowerVR GX6250, MT8173C, 32 GB eMMC Flash
142 Points ∼18%
Lenovo ThinkPad 13 Chromebook
HD Graphics 520, 6300U, 32 GB eMMC Flash
359 Points ∼44% +153%
Acer Chromebook R13 CB5-312T-K0YK
PowerVR GX6250, MT8173C, 32 GB eMMC Flash
138 Points ∼17% -3%

* ... kleinere Werte sind besser

System Performance

Die Leistung ist beim Flex 11 generell flüssig, was zu keinem kleinen Teil daran liegt, dass Chrome OS nur ultraleichte Anforderungen an Ressourcen und CPU stellt.

Massenspeicher

Die 32 GB eMMC-Speicher sind eine Art billige SSD (nicht annähernd so schnell oder zuverlässig, doch für diesen Zweck trotzdem mechanischen Laufwerken überlegen). Normalerweise wäre eine SD-Karte eine geeignete Erweiterung, doch ist diese Möglichkeit in der Praxis wegen des extrem langsamen Kartenlesers des Flex 11 nicht gangbar.

GPU Performance

Die PowerVR GX6250 (zirka 2014) kommt bereits in die Jahre, doch sie kommt zumindest mit hochauflösenden Videos leicht zurecht. Einfache 3D-Games sollten auch ohne Probleme laufen.

Emissionen

Geräuschemissionen

Das Lenovo Flex 11 Chromebook wird passiv gekühlt und ist daher vollständig lautlos. Wir konnten weder im Netzbetrieb noch auf Akku ein elektronisches Geräusch bei Verwendung des Geräts beobachten.

Temperatur

Bei normaler Verwendung bleiben die Oberflächentemperaturen des Flex 11 mit durchschnittlich 23,2 °C an Ober- und Unterseite bei Idle-Bedingungen (Raumtemperatur: 20 °C) angenehm. Last provoziert schließlich Durchschnittstemperaturen von 30,2 °C/31,1 °C (oben/unten), wobei der obere linke Quadrant an der Unterseite spürbare 36 °C erreicht. Allerdings sind die Bedingungen nie besorgniserregend, und zudem bleiben die Handballenablagen sowie die Tastatur vorwiegend kühl.

hohe Last (oben)
hohe Last (oben)
hohe Last (unten)
hohe Last (unten)
Max. Last
 33 °C32 °C29.8 °C 
 32.2 °C31.6 °C29.4 °C 
 27.2 °C28 °C28.4 °C 
Maximal: 33 °C
Durchschnitt: 30.2 °C
30 °C33.8 °C36 °C
29.6 °C33.6 °C33.4 °C
27.6 °C28.4 °C27.8 °C
Maximal: 36 °C
Durchschnitt: 31.1 °C
Netzteil (max.)  30 °C | Raumtemperatur 20 °C | Fluke 62 Mini IR Thermometer
(+) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 30.2 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Subnotebook auf 30.7 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 33 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.8 °C (von 22 bis 57 °C für die Klasse Subnotebook).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 36 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 40.2 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 23.2 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.7 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 28.4 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.6 °C (+0.2 °C).

Lautsprecher

Das Flex 11 Chromebook verfügt über Lautsprecher, die um einiges lauter sind, als man es sich erwarten würde: Wir haben 83,01 dB gemessen, was - vor allem in Anbetracht der Größe - sehr gut ist. Zudem sind Mitten und Höhen überraschend ausgewogen, doch es gibt wortwörtlich keinen nennenswerten Bass.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2035.539.535.52536.135.236.13133.434.233.44035.631.635.65032.63232.66331.834.331.88031.532.231.510030.431.530.412529.728.429.716029.526.929.52003227.23225043.326.443.331557.525.757.540066.12566.150068.824.668.863067.823.767.880071.423.871.4100073.223.173.2125075.82375.8160071.322.771.3200066.122.666.1250068.522.268.5315071.122.171.1400065.82265.8500069.622.269.6630074.32274.3800071.62271.61000062.422.162.41250063.222.163.21600065.922.265.9SPL833583N56.72.456.7median 66.1median 23median 66.1Delta10.11.810.142.735.842.73933.33939.532.639.540.631.340.641.829.941.844.131.144.144.328.244.34528.34545.625.345.647.525.647.551.224.951.254.323.554.359.522.959.560.421.860.463.120.963.16619.96672.719.372.771.318.971.363.218.263.261.918.261.963.117.863.165.317.665.366.417.666.467.317.667.370.517.670.563.817.863.865.917.865.964.717.764.764.617.564.665.117.765.179.130.879.146.11.546.1median 63.8median 18.2median 63.83.92.33.9hearing rangehide median Pink NoiseLenovo Flex 11 ChromebookAcer Chromebook R13 CB5-312T-K0YK
Lenovo Flex 11 Chromebook Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.01 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 29.1% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.9% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8.7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.1% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (10.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (24% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 76% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 20% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 20%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 65% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 26% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Acer Chromebook R13 CB5-312T-K0YK Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (73 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 13.2% geringer als der Median
(+) | lineare Bass-Wiedergabe (5.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.2% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.5% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (11.9% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 0% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 20% vergleichbar, 80% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 12%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 30%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 6% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 92% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzvergleich (Auswahlboxen ein-/ausschaltbar!)
Graph 1: Pink Noise 100% Vol.; Graph 2: Audio off

Energieverwaltung

Stromverbrauch

Dank seiner Kombination aus ARM basiertem SoC mit big.LITTLE-Konfiguration und einem niedrigauflösenden, energieeffizienten Bildschirm zeichnet sich das Flex 11 Chromebook in puncto Stromverbrauch aus. Wir haben einen minimalen Stromverbrauch von extrem niedrigen 1,5 W gemessen. Der Durchschnittswert beträgt 5,4 W. Das liegt unter dem für das Acer Chromebook R13 (mit gleichem SoC) gemessenen 6,2 W Durchschnitt (und 3,8 W Minimum), doch über den unfassbaren 0,77 W/5,11 W des ThinkPad 13 Chromebook. Diese unglaublichen Werte werden jedoch etwas glaubhafter, wenn man die künstlich niedrige Minimum-Helligkeit des Bildschirms im ThinkPad 13 berücksichtigt - das ist der Hauptgrund, warum dieses Notebook so bemerkenswerte Idle-Werte erreicht.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.3 / 1.3 Watt
Idledarkmidlight 1.5 / 5.4 / 5.5 Watt
Last midlight 6.3 / 7.9 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Lenovo Flex 11 Chromebook
MT8173C, PowerVR GX6250, 32 GB eMMC Flash, IPS, 1366x768, 11.6
Lenovo ThinkPad 13 Chromebook
6300U, HD Graphics 520, 32 GB eMMC Flash, IPS, 1920x1080, 13.3
Acer Chromebook R13 CB5-312T-K0YK
MT8173C, PowerVR GX6250, 32 GB eMMC Flash, IPS, 1920x1080, 13.3
Lenovo IdeaPad MIIX 310-10ICR
Z8350, HD Graphics (Cherry Trail), 64 GB eMMC Flash, IPS, 1280x800, 10.1
Stromverbrauch
-11%
-65%
-102%
Idle min *
1.5
0.77
49%
3.8
-153%
5.14
-243%
Idle avg *
5.4
5.11
5%
6.2
-15%
7.6
-41%
Idle max *
5.5
5.88
-7%
6.6
-20%
8.28
-51%
Last avg *
6.3
7.43
-18%
11
-75%
11.33
-80%
Last max *
7.9
14.73
-86%
12.7
-61%
15.36
-94%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Beim Internet-Surfen mit unserem Standard-Testskript und zirka 150 cd/m² Bildschirmhelligkeit übertrifft das Flex 11 Chromebook mit ausgezeichneten 12 Stunden und 44 Minuten Gesamtlaufzeit mit Leichtigkeit Lenovos Spezifikation von "bis zu 10 Stunden". Dies hat es dem ziemlich großen internen 45-Wh-(4050 mAh)-Akku und dem zuvor erwähnten niedrigen Stromverbrauch zu verdanken. Der Wert liegt deutlich über den 8 Stunden und 56 Minuten des ThinkPad 13 Chromebook (die trotzdem gut sind).

Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
12h 44min
Lenovo Flex 11 Chromebook
MT8173C, PowerVR GX6250, 45 Wh
Asus Transformer Book T100HA-C4-GR
Z8500, HD Graphics (Cherry Trail), 30 Wh
Lenovo ThinkPad 13 Chromebook
6300U, HD Graphics 520, 42 Wh
Acer Chromebook R13 CB5-312T-K0YK
MT8173C, PowerVR GX6250, 53.9 Wh
Lenovo IdeaPad MIIX 310-10ICR
Z8350, HD Graphics (Cherry Trail), 33 Wh
Akkulaufzeit
-29%
-30%
1%
-16%
Idle
1460
1249
WLAN
764
541
-29%
536
-30%
773
1%
643
-16%
Last
246
170

Pro

+ extrem preisgünstig
+ relativ robust trotz Kunststoffgehäuse
+ spritzwassergeschützes Design
+ lange Akkulaufzeit
+ IPS-Touchscreen-Display
+ lautlos

Contra

- seichte Tastatur mit undeutlichem Feedback
- unterdurchschnittliche integrierte Touchpad-Tasten
- sperrig und schwer für ein 11,6-Zoll-Gerät
- magere Schnittstellenausstattung
- unattraktiv
- Chrome OS bleibt verglichen mit den Konkurrenten begrenzt

Fazit

Im Test: Lenovo Flex 11 Chromebook. Testmodell zur Verfügung gestellt von Lenovo US
Im Test: Lenovo Flex 11 Chromebook. Testmodell zur Verfügung gestellt von Lenovo US

Mit der Einführung des Flex 11 Chromebooks macht Lenovo im Kampf um den Bildungsmarkt Ernst. Zu seinem ultragünstigen Preis von 279 US-Dollar bietet es fast alle wesentlichen Merkmale, die man sich von einem Anwärter auf diese verführerische Krone erwartet. Es ist aus einem billigen (und absolut uneleganten) ABS/Polycarbonat-Kunststoff gefertigt, welcher Robustheit verspricht, und in einen Gummi-Stoßdämpfer gewickelt, der helfen soll, Beschädigungen durch kleine Stürze zu vermeiden. Es erhielt eine spritzwassergeschützte Tastatur und ein ebensolches Touchpad mit einem speziellen Design, das Wasser von den internen Komponenten wegleiten soll. Dank der geringen Anforderungen von Chrome OS ist der Laptop relativ schnell, doch schafft er aufgrund der Effizienz des big.LITTLE SoC und seines großen Akkus dennoch lange Akkulaufzeiten. Darüberhinaus ist der Bildschirm tatsächlich ziemlich gut (trotz erbärmlicher Auflösung), und es handelt sich zudem um einen Touchscreen.

Das Flex 11 Chromebook hält sich in seinem Versuch, den gesamten Bildungsmarkt zu übernehmen, nicht zurück. Es deckt alle Basisanforderungen ab: flotte und zuverlässige Leistung, robuste Bauweise, lange Akkulaufzeiten und einen günstigen Preis. Allerdings lassen seine Eingabegeräte und seine Ausstattung viel zu wünschen übrig, und Aussehen ist keine Stärke.

Bei unter 300 US-Dollar müssen unweigerlich Kompromisse eingegangen werden. Für Einsteiger - wir wissen, dass Sie es satt haben, dies zu hören, doch wir müssen es erwähnen - Chrome-OS wird nicht annähernd so breit unterstützt und ist bei Weitem nicht so fähig wie Windows. Support von Android Apps ist fast schon verfügbar. Doch auch wenn man dies berücksichtigt, handelt es sich um keinen voll entwickelten PC. Abgesehen davon sind die Eingabegeräte bestenfalls mittelmäßig. Die Tastatur weist einen seichten Hubweg und ein undeutliches Feedback auf, und die integrierten Tasten des Touchpads reihen sich am unteren Ende dessen ein, was wir unlängst getestet haben. Zudem handelt es sich für seine Größe von 11,6 Zoll um ein ziemlich schweres und klobiges Gerät, doch wir nehmen an, dass die meisten Kinder mit dieser Einschränkung leben können. Schließlich ist die Ausstattung mit nur insgesamt zwei USB-Ports (einer davon, der USB-C-Port, wird auch zum Laden genutzt), einem HDMI-Port für Zubehör und Video-Verbindungen äußerst elementar.

In Anbetracht seines Preises kann das Flex 11 jedoch einfach jenen empfohlen werden, die mit seiner kurzen Liste an Nachteilen zurechtkommen. Nichts ist besonders oder beeindruckend, doch das Gesamtpaket ist in Anbetracht seines Preis-Leistungse-Verhältnisses kaum zu übertreffen.

Lenovo Flex 11 Chromebook - 26.06.2017 v6
Steve Schardein

Gehäuse
61 /  98 → 62%
Tastatur
64%
Pointing Device
80%
Konnektivität
39 / 80 → 49%
Gewicht
71 / 35-78 → 84%
Akkulaufzeit
96%
Display
80%
Leistung Spiele
0 / 68 → 
Leistung Anwendungen
59 / 87 → 68%
Temperatur
95 / 91 → 100%
Lautstärke
100%
Audio
60 / 91 → 66%
Kamera
60 / 85 → 71%
Durchschnitt
72%
80%
Subnotebook - gewichteter Durchschnitt
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Preisvergleich

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Autor: Steve Schardein,  2.07.2017 (Update:  7.07.2017)