Notebookcheck

Test M MEMTEQ Typ-C Tragbarer Monitor Z1 - Für den Multi-Screen-Einsatz unterwegs

Display to go. Hinter der etwas umständlichen Bezeichnung verbirgt sich ein tragbarer Monitor, der mit 770 Gramm durchaus als mobil gelten und sowohl an Laptops als auch Smartphones genutzt werden kann. Ein mattes 15,6 Zoll Full-HD-IPS-Panel für etwas mehr als 200 Euro klingt verlockend, kann im Test aber nicht alles halten, was es verspricht.

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MEMTEQ Type-C Portable Monitor Z1
Prozessor
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, spiegelnd: ja, 60 Hz
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 8.8 x 368 x 225
Sonstiges
24 Monate Garantie, Lüfterlos
Gewicht
770 g
Preis
209 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Datum
Modell
Gewicht
Dicke
Größe
Auflösung
Preis ab
05.2020
MEMTEQ Type-C Portable Monitor Z1
,
770 g8.8 mm15.6"1920x1080
09.2019
MageDok Atlas Gaming Monitor
,
1 kg8.7 mm15.6"1920x1080
Auzai ME16Z01 Portable Monitor
,
650 g9.4 mm15.6"1920x1080
Asus MB16AC
,
780 g8 mm15.6"1920x1080

Gehäuse, Ausstattung und Inbetriebnahme

Der tragbare Monitor besteht aus einem dünnen Aluminium-Unibody, nur der Rahmen des Displays ist aus Kunststoff gefertigt, genauso wie die OSD-Wippe und der Bestätigungsschalter. Aufgrund der flachen Bauweise lässt sich der Monitor recht leicht verwinden, ist in summa aber formstabil. Die Verarbeitung wirkt solide und sauber, jedoch hinterlässt die Materialauswahl keinen sonderlich wertigen Eindruck. Angeschlossene Kabel ragen stets aus der Buchse ein wenig heraus, Signalfehler konnten wir damit jedoch nicht provozieren.

Die Ausstattung des MEMTQ Z1 ist recht ordentlich. Neben der Mini-HDMI-Schnittstelle sind eine Klinkenbuchse sowie zwei USB-C-Ports vorhanden. Jedoch kann nur der USB-Anschluss auf der linken Seite als Bildeingang verwendet werden, der andere ist für die optionale Stromversorgung reserviert.

Die OSD-Wippe wirkt nicht sonderlich wertig, erfüllt jedoch ihren Zweck und reagiert zuverlässig. Um das Menü zu starten muss die Wippe gedrückt werden, der Hub ist dabei so groß, dass diese beinahe vollständig im Gehäuse versinkt.

Für eingehende Bildsignale steht entweder Mini-HDMI oder USB-C zur Verfügung. Wer sich für ersteres entscheidet, muss den Monitor an eine externe Stromquelle anschließen, über USB muss dies nicht geschehen, selbst wenn nur ein Smartphone angeschlossen wird. Wer den M MEMTEQ Z1 dennoch zusätzlich mit Strom versorgt, lädt das Smartphone direkt mit auf.

Die Inbetriebnahme war im Test sowohl am Notebook als auch Smartphone problemlos - einstecken, fertig. Wer den Monitor kalibriert, kann für diesen auch ein entsprechendes Profil hinterlegen, welches angewandt wird, sobald er an den Computer angeschlossen wird. Eine Hochkant-Nutzung ist ebenfalls möglich. Um den Z1 an einem Smartphone nutzen zu können, muss dies auch die Bildausgabe über den USB-Anschluss unterstützen. Wir haben es sowohl mit dem Samsung Galaxy Note10+ als auch dem Huawei Mate 30 Pro erfolgreich getestet. Bei beiden Smartphones stehen sowohl eine einfache Bildschirmspiegelung als auch ein Desktop-Modus zur Verfügung. Wer ein iPhone daran anschließen möchte, benötigt einen optionalen Adapter.

Größenvergleich

368 mm 225 mm 8.8 mm 770 g360 mm 226 mm 8 mm 780 g357 mm 226 mm 8.7 mm 1 kg353.7 mm 229.5 mm 9.4 mm 650 g

Zubehör und Garantie - Umfangreicher Lieferumfang im M MEMTEQ Z1

Der Hersteller legt seinem tragbaren Monitor einen recht umfangreichen Lieferumfang bei. Neben dem Bildschirm gibt es einen Schutzumschlag, welcher magnetisch an Ort und Stelle gehalten wird und als Ständer (zwei Aufstellwinkel) genutzt werden kann. Außerdem sind zwei USB-Kabel (Typa-A zu Type-C und Type-C zu Type-C), ein HDMI-auf-Mini-HDMI-Kabel, ein modulares Netzteil (10 Watt, 5 V, 2 A, TÜV-/GS-Siegel) sowie eine mehrsprachige Bedienungsanleitung enthalten. 

Die 24-monatige Herstellergarantie kann mit einer Registrierung per E-Mail um ein weiteres Jahr verlängert werden. 

Display - Panel kann Helligkeitsversprechen nicht halten

Subpixel-Struktur
Lichthöfe

Der tragbare Monitor MEMTEQ Z1 besitzt ein mattes 15,6 Zoll messendes Panel, welches mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auflöst. Die Helligkeit wird vom Hersteller auf 300 cd/m² beziffert, was wir bei unserem Testgerät nicht bestätigen können. Im Durchschnitt bleibt das Display unterhalt von 200 cd/m² und schafft stellenweise bis zu 211 cd/m². Bei einer gleichmäßigen Verteilung von dunklen und hellen Flächen (APL50) liefert der MEMTEQ Z1 identische Messwerte wie bei einer vollflächigen Darstellung. Ein Umgebungslichtsensor wurde nicht integriert. Im Freien hat es der Monitor damit schwer und kann bestenfalls an schattigen Orten verwendet werden.

Die Gaming-Eigenschaften sind nur sehr begrenzt, denn die Reaktionszeiten fallen hoch aus, sodass es bei schnellen Spielen zu einer sichtbaren Schlierenbildung kommen kann. In sehr dunklen Szenen können kleine Lichthöfe am Rand erkennbar sein, im Alltag fallen diese aber nicht negativ auf.

Abstriche müssen auch bei den Arbeitsfarbräumen gemacht werden. Während Adobe RGB nur mit 40 Prozent abgedeckt wird, kann auch der wesentlich kleinere sRGB-Farbraum nur zu rund 63 Prozent dargestellt werden. Im Werkszustand ist die Darstellung etwas zu kühl, wie die Analyse mit CalMAN zeigt. Eine Kalibrierung sorgt aber für eine wesentlich bessere Darstellung, vor allem die Graustufen werden dann nahezu ideal abgebildet. Die Farbabbildung ist ebenfalls ordentlich, zeigt jedoch ein paar Ausreißer, was auf den verkleinerten Farbraum zurückzuführen ist.

Leider nutzt der Monitor Pulsweitenmodulation zur Helligkeitssteuerung. Auch wenn die Frequenz recht hoch ist, kann es bei sensiblen Personen dennoch zu Beschwerden kommen. Der sogenannte HDR-Modus bringt keinen sichtbaren Vorteil bei der Wiedergabe entsprechender Inhalte, was angesichts der geringen Maximalhelligkeit auch nicht verwunderlich ist. Dafür kann das Display mit einem sehr guten Schwarzwert und satten Kontrasten überzeugen.

197
cd/m²
188
cd/m²
208
cd/m²
179
cd/m²
198
cd/m²
194
cd/m²
202
cd/m²
211
cd/m²
209
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 211 cd/m² Durchschnitt: 198.4 cd/m² Minimum: 11.01 cd/m²
Ausleuchtung: 85 %
Helligkeit Akku: 198 cd/m²
Kontrast: 990:1 (Schwarzwert: 0.2 cd/m²)
ΔE Color 6.9 | 0.6-29.43 Ø5.9, calibrated: 4
ΔE Greyscale 5.5 | 0.64-98 Ø6.1
67.2% sRGB (Calman 2D) 62.9% sRGB (Argyll 3D) 40% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 1.59
MEMTEQ Type-C Portable Monitor Z1
1920x1080, 15.6
MageDok Atlas Gaming Monitor
1920x1080, 15.6
Auzai ME16Z01 Portable Monitor
1920x1080, 15.6
Asus MB16AC
IPS, 1920x1080, 15.6
Response Times
183%
-5%
832%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
52 (26, 26)
10.4 (6.4, 4)
80%
38.8 (20.8, 18)
25%
19 (9, 10)
63%
Response Time Black / White *
42.5 (25.2, 17.3)
11 (7.6, 3.4)
74%
25.2 (16, 9.2)
41%
28 (15, 13)
34%
PWM Frequency
1000 (31)
4950 (99)
395%
201.6 (23)
-80%
25000 (25)
2400%
Bildschirm
-22%
-34%
93%
Helligkeit Bildmitte
198
144.9
-27%
300.7
52%
166
-16%
Brightness
198
146
-26%
267
35%
154
-22%
Brightness Distribution
85
91
7%
77
-9%
82
-4%
Schwarzwert *
0.2
0.78
-290%
0.66
-230%
0.02
90%
Kontrast
990
186
-81%
456
-54%
8300
738%
DeltaE Colorchecker *
6.9
5.79
16%
10.26
-49%
3.51
49%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
15.9
8.43
47%
22.93
-44%
10.49
34%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
4
2.12
47%
5.05
-26%
DeltaE Graustufen *
5.5
6.7
-22%
9.5
-73%
2.49
55%
Gamma
1.59 138%
1.96 112%
1.51 146%
2.38 92%
CCT
7310 89%
6295 103%
8200 79%
6346 102%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
40
58.2
46%
45.8
15%
41
3%
Color Space (Percent of sRGB)
62.9
90.7
44%
71.5
14%
64
2%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
81% / 22%
-20% / -27%
463% / 264%

* ... kleinere Werte sind besser

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
42.5 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 25.2 ms steigend
↘ 17.3 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 98 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.8 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
52 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 26 ms steigend
↘ 26 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 85 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (39.3 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 1000 Hz ≤ 31 % Helligkeit

Das Display flackert mit 1000 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 31 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 1000 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 50 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 18176 (Minimum 5, Maximum 2500000) Hz.


Graustufen (Werkseinstellungen, Zielfarbraum: sRGB)
Graustufen (Werkseinstellungen, Zielfarbraum: sRGB)
Mischfarben (Werkseinstellungen, Zielfarbraum: sRGB)
Mischfarben (Werkseinstellungen, Zielfarbraum: sRGB)
Farbraum (Werkseinstellungen, Zielfarbraum: sRGB)
Farbraum (Werkseinstellungen, Zielfarbraum: sRGB)
Sättigung (Werkseinstellungen, Zielfarbraum: sRGB)
Sättigung (Werkseinstellungen, Zielfarbraum: sRGB)
Graustufen (kalibriert, Zielfarbraum: sRGB)
Graustufen (kalibriert, Zielfarbraum: sRGB)
Mischfarben (kalibriert, Zielfarbraum: sRGB)
Mischfarben (kalibriert, Zielfarbraum: sRGB)
Farbraum (kalibriert, Zielfarbraum: sRGB)
Farbraum (kalibriert, Zielfarbraum: sRGB)
Sättigung (kalibriert, Zielfarbraum: sRGB)
Sättigung (kalibriert, Zielfarbraum: sRGB)
Farbraumabdeckung Adobe RGB: 40,0 %
Farbraumabdeckung Adobe RGB: 40,0 %
Farbraumabdeckung sRGB: 62,9 %
Farbraumabdeckung sRGB: 62,9 %
M MEMTEQ Z1 in der Sonne
Blickwinkelstabilität des Z1

Lautsprecher & Klinkenanschluss - MEMTEQ Z1 mit schwacher Audioperformance

Der MEMTEQ Z1 Monitor besitzt an den beiden kurzen Kanten jeweils einen Lautsprecher. Diese sind jedoch weder sonderlich laut, noch besitzen sie einen zufriedenstellenden Klang. Wie die Pink-Noise-Messung zeigt, sind die Frequenzverläufe sehr unausgewogen. 

Auch die integrierte Audioklinke ist nur ein suboptimaler Ersatz, denn auch diese ist sehr leise und kann tiefe Töne nicht mit vollem Volumen ausgeben. 

Lautsprecher
Klinkenanschluss
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2032.829.22526.231.53123.324.94021.925.9502832.76319.924.88019.124.910019.92412516.519.116019.622.820017.521.125017.525.431513.939.840013.942.250015.847.263015.250800145710001448.6125013.948.1160013.447.1200013.853.2250014.353.431501463.8400014.567.5500014.664.7630014.552.6800014.747.91000015.144.1125001540.71600014.836.6SPL26.572N0.822.6median 14.6median 47.2Delta18.646.747.441.542.340.240.838.939.337.937.936.937.836.33735.734.735.134.834.335.233.137.232.141.631.84531.249.230.851.529.958.429.159.228.858.228.957.428.554.628.553.128.247.22847.727.946.12846.727.746.227.742.127.440.227.336.927.337.840.865.54.118.2median 28.8median 46.22.17.1hearing rangehide median Pink NoiseMEMTEQ Type-C Portable Monitor Z1MageDok Atlas Gaming Monitor
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
MEMTEQ Type-C Portable Monitor Z1 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (72 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 21.8% niedriger als der Median
(-) | keine lineare Bass-Wiedergabe (15.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.3% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (12.7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 10% abweichend
(-) | Hochtöne sind nicht linear (16.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(-) | hörbarer Bereich ist nur wenig linear (32.5% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 93% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 3% vergleichbar, 4% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 65%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 93% aller getesteten Geräte waren besser, 3% vergleichbar, 4% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 65%

MageDok Atlas Gaming Monitor Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (65.48 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 8.1% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 9% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (14.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 1.9% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (12.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(-) | hörbarer Bereich ist nur wenig linear (37.8% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 67% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 33% vergleichbar, 0% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 9%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 38%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 98% aller getesteten Geräte waren besser, 1% vergleichbar, 2% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 65%

Pro

+ kontraststarkes und mattes IPS-Panel
+ Mini-HDMI und USB Type-C
+ üppiger Lieferumfang
+ bis zu 3 Jahre Garantie

Contra

- schwächere Helligkeit als angegeben
- PWM
- geringe Farbraumabdeckung
- mäßige Audio-Performance

Fazit - Gute Ergänzung für das Home Office

Im Test: M MEMTEQ Z1. Testgerät zur Verfügung gestellt von Lepow USA.
Im Test: M MEMTEQ Z1. Testgerät zur Verfügung gestellt von Lepow USA.

Der tragbare Monitor von M MEMTEQ ist sicherlich kein Allrounder für Jedermann, kann im Test aber mit seinem kontraststarken sowie matten Panel punkten. Aufgrund der geringen Farbraumabdeckung und der langsamen Reaktionszeiten ist er weder für die Bildbearbeitung noch fürs Gaming eine sinnvolle Ergänzung. Für Office-Anwendungen oder zur Nutzung am Smartphone ist er jedoch eine ideale Alternative.

Der tragbare Monitor M MEMTEQ Z1 bietet eine gute Darstellung und eine umfangreiche Ausstattung, verspricht aber mehr als er halten kann.

Als das größte Ärgernis offenbart der Test das nicht eingehaltene Leuchtkraftversprechen, welche über 30 Prozent niedriger ausfällt als vom Hersteller angegeben. Auch die Audioeigenschaften können nicht überzeugen, weder die Lautsprecher noch der Klinkenanschluss. Dafür kann die Garantie mit einer Registrierung des Produktes auf drei Jahre erweitert werden.

Hinter der Firma M MEMTEQ verbirgt sich das Unternehmen Lepow aus Hong Kong, welche auch tragbare Monitore unter den Namen Auzai vertreiben.

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Autor: Daniel Schmidt, 18.05.2020 (Update: 24.05.2020)
Daniel Schmidt
Daniel Schmidt - Managing Editor Mobile - @Tellheim
Bereits als kleiner Zwerg fesselte mich mein Commodore 16 und entfachte meinen Enthusiasmus für Computer. Mit meinem ersten Modem surfte ich im Btx und später auch im World Wide Web. Die neuesten Techniktrends haben mich von jeher gefesselt und das gilt vor allem auch für mobile Geräte, wie Smartphones und Tablets. Für Notebookcheck bin ich seit 2013 am Ball und freue mich auf die Neuerungen, die noch kommen und wir für Sie auf Herz und Nieren testen werden.