Notebookcheck

Test MageDok 15 Atlas Tragbarer Monitor

Allen Ngo, 👁 Allen Ngo, Felicitas Krohn (übersetzt von Marius S.), 02.09.2019

Zu dunkel. Der über Indiegogo schwarmfinanzierte, tragbare Monitor von MageDok wirkt solide und das Gehäuse stabil. Das Display selbst enttäuscht jedoch nach Stand des aktuellen, frühen Entwicklungsstadiums noch fast auf ganzer Linie.

MageDok ist eine Reihe mobiler externer Bildschirme, die aus dem 13,3 Zoll großen MageDok 13, dem 15,6 Zoll großen MageDok 15 und dem 17,3-Zoll-Monitor MageDok 17 besteht. Dem Indiegogo-Projekt nach sollen die Modelle ab November 2019 zu einem Preis von 199 bis 299 US-Dollar (~181 bis ~272 Euro) auf den Markt kommen. Weitere Informationen können Sie der offiziellen Seite entnehmen.

Unser heutiges Testgerät ist ein MageDok 15 aus der Vorproduktion, das für Gamer und die Wiedergabe von Multimediainhalten konzipiert ist. Kann dieser relativ günstige Bildschirm seine großen Versprechen bezüglich des 300-cd/m²-Displays, der 5-ms-Reaktionszeit und des 72-prozentigen NTSC-Farbspektrums halten?

Weitere Bildschirmtests:

(Quelle: MageDok)
(Quelle: MageDok)

Gehäuse

Auf der offiziellen Indiegogo-Seite wird das MageDok 15 mit einem Gewicht von nur 550 g beworben. Wir haben nachgemessen und festgestellt, dass das tatsächliche Gewicht des MageDok 15 ohne den Schutzeinband 1,08 kg beträgt. Wie der Hersteller auf ein Gewicht von 550 g kommt, können wir nicht nachvollziehen, da der Bildschirm diesen Wert definitiv übersteigt. Der MageDok ist mit jeweils ein paar hundert Gramm mehr auch spürbar schwerer als die konkurrierenden externen Monitore C-Force CF015C, Asus MB16AC und Lepow X0025I0D4P. Zumindest ein Teil des Gewichts liegt dem dicken Glas des MageDok-Displays zugrunde.

Die Verarbeitung ist hingegen tadellos und einem High-End-Gerät schon eher angemessen. Der Aluminiumrahmen und die Glasschicht verleihen dem Design ungeachtet der schmalen Displayränder Stabilität. Andere Bildschirme wie der Odake bzw. Lepow sind empfindlicher.

368 mm 225 mm 8.8 mm 770 g360 mm 226 mm 8 mm 780 g357 mm 226 mm 8.7 mm 1 kg356 mm 226 mm 6 mm 700 g350 mm 224 mm 10 mm 853 g
Der starke Aluminiumrahmen verbessert die Stabilität
Der starke Aluminiumrahmen verbessert die Stabilität
Der untere "Kinn"-Displayrand ist immer noch ziemlich breit
Der untere "Kinn"-Displayrand ist immer noch ziemlich breit
Die großen beschrifteten Menütasten besitzen ein deutliches Feedback und sind dadurch einfach zu bedienen
Die großen beschrifteten Menütasten besitzen ein deutliches Feedback und sind dadurch einfach zu bedienen
Im mitgelieferten Schutzeinband kommen keine Magnete zum Einsatz
Im mitgelieferten Schutzeinband kommen keine Magnete zum Einsatz
Stattdessen wird hier auf M3-Klebestreifen gesetzt, die den Gesamteindruck trüben
Stattdessen wird hier auf M3-Klebestreifen gesetzt, die den Gesamteindruck trüben
Um Fingerabdrücken vorzubeugen und die Haptik aufzuwerten ist die Rückseite des Bildschirms texturiert
Um Fingerabdrücken vorzubeugen und die Haptik aufzuwerten ist die Rückseite des Bildschirms texturiert
Das Muster auf der Rückseite mancher Modelle ist mit strahlenden LED-Lichtern versehen
Das Muster auf der Rückseite mancher Modelle ist mit strahlenden LED-Lichtern versehen
Der Schutzeinband bietet vier voreingestellte Aufstellwinkel
Der Schutzeinband bietet vier voreingestellte Aufstellwinkel

Ausstattung

Der MageDok verfügt über mehr Anschlüsse als die meisten anderen mobilen Displays. Vier USB-C-Anschlüsse machen den Bildschirm flexibel und erlauben den Anschluss vieler verschiedener Quellen. Unglücklicherweise setzt der Bildschirm auf den relativ seltenen Mini-HDMI-Anschluss, für den die meisten Nutzer vermutlich einen HDMI-Adapter benötigen werden.

Rechts: 3,5-mm-Kopfhöreranschluss, USB Typ-C, Mini-HDMI, USB Typ-C Power Delivery, 2x USB Typ-C OTG
Rechts: 3,5-mm-Kopfhöreranschluss, USB Typ-C, Mini-HDMI, USB Typ-C Power Delivery, 2x USB Typ-C OTG
Vorderseite: Keine Anschlüsse
Vorderseite: Keine Anschlüsse
Links: Menütasten
Links: Menütasten
Rückseite: Keine Anschlüsse
Rückseite: Keine Anschlüsse

Zubehör

Im Lieferumfang befindet sich das folgende Zubehör:

  • HDMI-auf-Mini-HDMI-Kabel
  • USB-A-auf-USB-C-Kabel
  • USB-C-auf-USB-C-Kabel
  • USB-C-auf-2x-USB-A-Adapter
  • 2x Klettverschluss-Kabelbinder
  • Schutzeinband-Hülle

Anzumerken ist auch, dass ein klassisches zwei- oder dreipoliges Netzteil nicht mitgeliefert wird. Um das Gerät mit Energie zu versorgen, muss man deshalb zusätzlich zum Videokabel eines der USB-C-Kabel mit einem Laptop, Desktop oder einer Powerbank verbinden.

(Quelle: MageDok)
(Quelle: MageDok)

Display

Die Displayqualität ist etwas enttäuschend und von den Versprechen der Indiegogo-Seite weit entfernt. Die maximale Helligkeit liegt entgegen der Herstellerangabe von 300 cd/m² bei nur 152 cd/m². Mit etwas unter 200:1 ist das Kontrastverhältnis mittelmäßig. Wie unser Mikroskopbild der körnigen RGB-Subpixel unten zeigt, ist auch das Bild trotz der Glasschicht nicht besonders scharf.

Die beste Eigenschaft des Displays liegt in den relativ schnellen Reaktionszeiten (~7,6 ms Schwarz-zu-Weiß), die beim Spielen Ghosting reduzieren. Diese spielen in Anbetracht der sehr niedrigen Helligkeit und des sehr niedrigen Kontrasts jedoch leider kaum eine Rolle.

Wir haben alle unsere Messungen unten auf den Werkseinstellungen und der maximalen Helligkeitsstufe durchgeführt.

Edge-to-Edge-Glasschutz ist anfällig für Fingerabdrücke
Edge-to-Edge-Glasschutz ist anfällig für Fingerabdrücke
Schmale seitliche Displayränder
Schmale seitliche Displayränder
Keine stark ausgeprägten Lichthöfe, der niedrige Kontrast lässt Schwarztöne jedoch sehr grau aussehen
Keine stark ausgeprägten Lichthöfe, der niedrige Kontrast lässt Schwarztöne jedoch sehr grau aussehen
Körnige Subpixel trotz verspiegelter Displayschicht
Körnige Subpixel trotz verspiegelter Displayschicht
151.4
cd/m²
152.3
cd/m²
144.8
cd/m²
139
cd/m²
144.9
cd/m²
147.7
cd/m²
138.3
cd/m²
143.4
cd/m²
151
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 152.3 cd/m² Durchschnitt: 145.9 cd/m² Minimum: 3.21 cd/m²
Ausleuchtung: 91 %
Kontrast: 186:1 (Schwarzwert: 0.78 cd/m²)
ΔE Color 5.79 | 0.6-29.43 Ø6, calibrated: 2.12
ΔE Greyscale 6.7 | 0.64-98 Ø6.3
90.7% sRGB (Argyll 3D) 58.2% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 1.96
MageDok Atlas Gaming Monitor
15.6, 1920x1080
C-Force CF015C
15.6, 3840x2160
Lepow Type-C Portable Monitor X0025I0D4P
15.6, 1920x1080
Asus MB16AC
IPS, 15.6, 1920x1080
Asus VivoBook S15 S532F
LG Philips LP156WFC-SPD1, IPS, 15.6, 1920x1080
Apple iPad Air 2019
IPS, 10.5, 2224x1668
Response Times
-180%
-130%
56%
-128%
-307%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
10.4 (6.4, 4)
32.4 (19.2, 13.2)
-212%
30.8 (16.8, 14)
-196%
19 (9, 10)
-83%
24.8 (12.8, 12)
-138%
58 (27.6, 30.4)
-458%
Response Time Black / White *
11 (7.6, 3.4)
27.2 (17.2, 10)
-147%
23.6 (12.4, 11.2)
-115%
28 (15, 13)
-155%
24 (14, 10)
-118%
28 (10.4, 17.6)
-155%
PWM Frequency
4950 (99)
1000 (23)
-80%
25000 (25)
405%
Bildschirm
52%
-17%
449%
16%
161%
Helligkeit Bildmitte
144.9
205.7
42%
193.9
34%
166
15%
262.3
81%
515
255%
Brightness
146
201
38%
192
32%
154
5%
250
71%
483
231%
Brightness Distribution
91
81
-11%
88
-3%
82
-10%
89
-2%
90
-1%
Schwarzwert *
0.78
0.27
65%
0.75
4%
0.02
97%
0.43
45%
0.41
47%
Kontrast
186
762
310%
259
39%
8300
4362%
610
228%
1256
575%
DeltaE Colorchecker *
5.79
5.61
3%
6.66
-15%
3.51
39%
5.81
-0%
1.6
72%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
8.43
10.87
-29%
18.75
-122%
10.49
-24%
14.7
-74%
4.4
48%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
2.12
3.83
-81%
5.36
-153%
DeltaE Graustufen *
6.7
4.1
39%
7.6
-13%
2.49
63%
2.8
58%
2.8
58%
Gamma
1.96 112%
2.22 99%
2.04 108%
2.38 92%
2.15 102%
2.21 100%
CCT
6295 103%
5904 110%
8567 76%
6346 102%
7016 93%
6944 94%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
58.2
88
51%
39.3
-32%
41
-30%
35.2
-40%
Color Space (Percent of sRGB)
90.7
100
10%
61.8
-32%
64
-29%
55.6
-39%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-64% / 13%
-74% / -41%
253% / 358%
-56% / -6%
-73% / 67%

* ... kleinere Werte sind besser

Die Farbraumabdeckung beträgt gegenüber dem sRGB- und AdobeRGB-Standard 91 bzw. 58 Prozent. Diese Werte sind im Vergleich zu einem Mittelklasse-Laptop in etwa durchschnittlich und besser als beim konkurrierenden externen Monitor Lepow.

Vs. sRGB
Vs. sRGB
Vs. AdobeRGB
Vs. AdobeRGB

Weitere Messungen mit einem X-Rite-Farbmessgerät zeigen ab Werk stark verfälschte Graustufen. Die Farbtemperatur ist zu warm und das RGB-Gleichgewicht schlecht, was auf niedrigeren Sättigungsstufen zu einer ungenauen Farbdarstellung führt. Wir konnten sowohl das Graustufen-DeltaE (6,7 zu 0,9) und das Farb-DeltaE (5,79 zu 2,12) mithilfe einer Kalibrierung deutlich verbessern. Um in Verbindung mit einem Windows-PC das Beste aus dem Display und dem relativ großen Farbraum herauszuholen, können wir eine Kalibrierung soweit möglich nur wärmstens empfehlen. Andernfalls können Sie auch unser ICM-Kalibrierungsprofil herunterladen und installieren.

Graustufen vor der Kalibrierung
Graustufen vor der Kalibrierung
Sättigungswerte vor der Kalibrierung
Sättigungswerte vor der Kalibrierung
ColorChecker vor der Kalibrierung
ColorChecker vor der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung
Sättigungswerte nach der Kalibrierung
Sättigungswerte nach der Kalibrierung
ColorChecker nach der Kalibrierung
ColorChecker nach der Kalibrierung

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
11 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 7.6 ms steigend
↘ 3.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 10 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
10.4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 6.4 ms steigend
↘ 4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 8 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (39.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 4950 Hz ≤ 99 % Helligkeit

Das Display flackert mit 4950 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 99 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 4950 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9409 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Die Blickwinkel des IPS-Panels sind erwartungsgemäß groß. Beim Betrachten von extrem steilen Winkeln werden die Farben und der Kontrast jedoch trotzdem verfälscht. Das Display mit mehreren Personen in der Nähe zu nutzen wird aufgrund der niedrigen Helligkeit schwierig.

Große IPS-Blickwinkel
Große IPS-Blickwinkel
Auf dem dunklen Display sind Reflexionen unvermeidlich
Auf dem dunklen Display sind Reflexionen unvermeidlich
Da die Glasschicht sehr dick ist, springen Farben nicht ins Auge und wirken ungewöhnlich körnig
Da die Glasschicht sehr dick ist, springen Farben nicht ins Auge und wirken ungewöhnlich körnig

Emissionen

Temperatur

Die Oberflächentemperaturen sind in der Ecke mit dem USB-Typ-C-Power-Delivery-Anschluss am höchsten. Der Temperaturunterschied zwischen zwei gegenüberliegenden Ecken des Bildschirms kann bis zu 12 Grad Celsius betragen.

Vorderseite
Vorderseite
Rückseite
Rückseite
Max. Last
 28.4 °C28.2 °C29.4 °C 
 28.6 °C32 °C31 °C 
 34.6 °C37 °C39.6 °C 
Maximal: 39.6 °C
Durchschnitt: 32.1 °C
33.4 °C31.6 °C32 °C
35.6 °C33.8 °C32.6 °C
38 °C35.2 °C33.8 °C
Maximal: 38 °C
Durchschnitt: 34 °C
Raumtemperatur 22.6 °C | Fluke 62 Mini IR Thermometer
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 32.1 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Desktop auf 28 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 39.6 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 33.8 °C (von 25.2 bis 47 °C für die Klasse Desktop).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 38 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 34 °C).

Lautsprecher

In Bildschirmen eingebaute Lautsprecher enttäuschen in der Regel und dieser Umstand zeigt sich auch beim MageDok. Der Bass und die maximale Lautstärke sind schwach, da die Lautsprecher noch nicht einmal nach vorne gerichtet sind. Die Lautsprecher eines gewöhnlichen 15,6-Zoll-Laptops haben gute Chancen lauter zu sein als das, was hier geboten wird. Trotzdem sind wir froh, dass für den Anschluss von Spielekonsolen und Smartphones überhaupt Lautsprecher vorhanden sind.

Die Lautsprecher sind nach hinten statt nach vorne gerichtet
Die Lautsprecher sind nach hinten statt nach vorne gerichtet
Pink Noise bei maximaler Lautstärke
Pink Noise bei maximaler Lautstärke
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2046.747.42541.542.33140.240.84038.939.35037.937.96336.937.88036.33710035.734.712535.134.816034.335.220033.137.225032.141.631531.84540031.249.250030.851.563029.958.480029.159.2100028.858.2125028.957.4160028.554.6200028.553.1250028.247.231502847.7400027.946.150002846.7630027.746.2800027.742.11000027.440.21250027.336.91600027.337.8SPL40.865.5N4.118.2median 28.8median 46.2Delta2.17.135.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6median 17.84.62.4hearing rangehide median Pink NoiseMageDok Atlas Gaming MonitorApple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
MageDok Atlas Gaming Monitor Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (65.48 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 8.1% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 9% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (14.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 1.9% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (12.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(-) | hörbarer Bereich ist nur wenig linear (37.8% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 67% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 33% vergleichbar, 0% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 9%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 38%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 97% aller getesteten Geräte waren besser, 1% vergleichbar, 2% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 1% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 1% vergleichbar, 97% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 20%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 1% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Der Bildschirm verbraucht bei maximaler Helligkeit fast 11 W. Die meisten USB-A-Anschlüsse (5 W/2 A) können den Monitor also nicht ausreichend mit Strom versorgen. Falls kein USB-A-Anschluss verfügbar ist, können auch USB-C-Netzteile von Drittanbietern benutzt werden.

Konstanter Verbrauch bei maximaler Helligkeit über einen Zeitraum von 60 Sekunden
Konstanter Verbrauch bei maximaler Helligkeit über einen Zeitraum von 60 Sekunden

Pro

+ viele Eingänge und USB-C-Anschlüsse
+ sRGB-Farbraumabdeckung von mehr als 90 Prozent
+ relativ schnelle Reaktionszeiten
+ robuste Gehäusekonstruktion

Contra

- manche USB-A- und USB-C-Anschlüsse versorgen den Bildschirm evtl. nicht ausreichend mit Strom
- PWM auf fast allen Helligkeitsstufen aktiv
- kein Netzteil im Lieferumfang
- niedriger Kontrast
- schwache Lautsprecher
- geringe Helligkeit
- starke Reflexionen
- schwer

Fazit

Im Test: MageDok 15 tragbarer externer Monitor. Testgerät zur Verfügung gestellt von MageDok.
Im Test: MageDok 15 tragbarer externer Monitor. Testgerät zur Verfügung gestellt von MageDok.

Das Design des MageDok 15 macht an sich einen tollen ersten Eindruck. Durch den Aluminiumrahmen, das dicke Glas auf der Vorderseite und die texturierte Rückseite wirkt der Bildschirm allerdings teurer als er wirklich ist. Das schwere Gerät gibt nicht leicht nach und widersteht Verwindungsversuchen besser als andere günstige, tragbare Monitore.

Alles fällt jedoch in sich zusammen, sobald man das Display einschaltet. Aufgrund des dicken Glases erscheinen Bildschirminhalte etwas körnig, die Graustufen sind stark verfälscht, die Helligkeit ist zu niedrig, die eingebauten Lautsprecher lassen zu wünschen übrig und der Kontrast ist ebenfalls recht niedrig. Die schnellen Reaktionszeiten und das ordentliche Farbspektrum können diese Schwachstellen nicht ausgleichen. Für grundlegende Aufgaben wie Surfen und Textverarbeitung ist das MageDok dennoch geeignet. Dahingegen ist dieser Bildschirm keine lohnenswerte Investition für anspruchsvollere Aufgaben wie Spiele oder die Video- bzw. Bildbearbeitung.

Preisvergleich

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Autor: Allen Ngo,  2.09.2019 (Update: 11.09.2019)