Notebookcheck

Testbericht Sony Vaio VGN-FS 315M

In unserem kurzen Test musste das edel wirkende Sony VAIO VGN FS 315N seine Qualitäten zeigen. Besonders die seltene Geforce go 6400 Grafikkarte mit Turbo Cache interessierte uns.

Kurztesthinweis

Hinweis: Anders als bei unseren (Voll)testberichten haben wir den Laptop FS 315M nur kurz zur Verfügung gehabt und konnten deshalb nicht alle Tests (ausführlicher Wärme, Display, Lautstärken und Akkutest) durchführen.

Gehäuse

Das Sony Notebook VAIO VGN-FS-315M machte gleich auf den ersten Blick einen soliden Eindruck. Im Laufe des Tests stellte sich heraus, dass der erste Eindruck auch der Richtige war. Das Gehäuse ist sauber verarbeitet, es gibt wenig Teile welche knarren oder andere Geräusche von sich geben könnten. Auch besitzt es keine auffallenden Ritzen in denen sich Schmutz sammeln könnte.

Auffallend ist auch das Scharnier. Das Display lässt sich leicht und ohne Probleme bewegen. Das Festhalten des Notebooks beim Bewegen des Displays ist nicht notwendig. Beim Bewegen des Displays ist auch kein Verbiegen des Gehäuses festzustellen.

Lediglich der Verschluss des Notebookdisplays ist etwas negativ aufgefallen. Der Schieber der den Bildschirm zum Öffnen entriegelt befindet sich nicht am Display, sondern auf der Vorderseite des Gehäuses. Für jemanden der so einen Verschluss nicht gewohnt ist, kann das Öffnen zur kleinen Herausforderung werden. Es sind anfangs jedenfalls beide Hände notwendig, um das Notebook zu öffnen. Mit etwas mehr Routine kann man aber sicher eine Technik entwickeln mit der dies auch wieder problemlos möglich ist. Auf die zweite Hand wird man allerdings wohl nicht verzichten können. Positiv ist wiederum, dass die Verschlusshaken selbst, relativ stabil wirken.

Vorteilhaft fallen auch die festen Gumminoppen auf der Rückseite des Gehäuses auf. Man muss also keine Angst Haben, dass sie abgehen wenn man das Notebook am Tisch hin und her zieht.

Die Schnittstellen sind leider (für Rechtshänder) nicht besonders günstig angeordnet. Alle 3 USB 2.0, die Firewire und Monitor Schnittstellen befinden sich auf der rechten Seite des Notebooks.

Eingabegeräte

Die Tastatur des VGN-FS 315N ist angenehm zu bedienen und bietet einen eindeutigen Druckpunkt. Leider sind die Tasten etwas wackelig befestigt. Das Touchpad gab bei unserem Test keinen Anlass zur Kritik. Es funktionierte genau und unauffällig.

Gut gelöst war bei unserem türkischen Testgerät das Aufbringen der anderen Tastaturbelegung auf den Tasten. Mit hellgrau waren die Türkischen Zeichen auf den Tasten aufgedruckt und nicht wie bei anderen Geräten nur mit leicht lösbaren Aufklebern.

Sehr gut gefiel uns auch die Schiebetaste an der Vorderseite zum Einschalten des WLAN Adapters und die Lupen Funktion per Kurztaste (vergrössern der Ansicht).

Das Display und die Grafikkarte

Das sehr helle X-black Display der zweiten Generation (mit "double lamp technology") mit einer Auflösung von 1280 X 800 Pixel reicht wohl den meisten Anwendern. Mit einer höheren Auflösung sind, auf einem 15,4" Display, Symbole und Schriften schon eher schwer zu erkennen und für Brillenträger nicht gerade zu empfehlen. Die Auflösung von 1280 X 800 ist also gerade optimal für ein 15,4" Display. Die Helligkeit des Displays war im subjektiven Test sehr gut, jedoch störten die für Sony Displays üblichen Spiegelungen. Von der Seite bietet das Display sehr gute Blickwinke. Wenn man jedoch von oben auf den Bildschirm blickt, verblassen schnell einige Farben. Den Schlierentest absolvierte das Sony Gerät im Test gut.

Wie unser Grafikkartenvergleich schon zeigt ist die Geforce Go 6400 nur eine mittelmäßige Grafikkarte. Trotzdem erreichte sie relativ gute Benchmarkwerte. Neueste Spiele laufen jedoch auf ihr nur eingeschränkt.

Etwas verwirrend oder besser gesagt täuschend ist, dass die Geforce Go 6400 mit Turbo Cache 128MB beworben wird, diese aber nicht on board sind sondern nur 32MB. Der Rest auf die 128MB können maximal reserviert werden, d.h. sie bedient sich da am System-RAM.

 

Lautstärke & Wärme

Das Vaio zieht die Luft leider über, an der Unterseite liegende, Lüftansaugöffnungen ein. Dies macht die Nutzung auf einer weichen Unterlage problematisch. Ausgeblasen wird die Luft auf Rückseite, wo es nicht stört.

Lautstärkenmässig bleibt der Lüfter mittelmäßig laut, jedoch nicht unangenehm. Negativ viel uns auf, dass der Lüfter auch im Idle Betrieb (also ohne Last) ab und zu ansprang und auch die Festplatte in unserem Testmodell gehört nicht zu den leisesten Vertretern.

Die Wärmeabgabe des VGN-FS315N war jedoch in unserem kurzen Test vorbildlich. Ober- und Unterseite blieben selbst nach den Benchmarktests relativ kühl.

Leistungstest

Die deutlich über der Geforce Go 6200 liegenden Benchmarkwerte (obwohl sie nur eine übertaktete Variante davon darstellt) überraschten uns. Dadurch lassen sich ältere Spiele durchaus noch gut spielen (sowie neuere nicht sehr anspruchsvolle Games). Hier die genauen Benchmarkwerte.

3DMark 01
9881 Punkte

3dMark 03
2879 Punkte
CPU Score 672 Punkte

3DMark 05
915 Punkte
CPU Score 3154 Punkte

Quake 3 Arena
189,2 fps (im Akkubetrieb 135,8 fps) beides voll spielbar

Die Anwendungsperformance ist Dank Centrino (Pentium M + Intel Chipsatz) sehr gut.

PCMark 04
3268 Punkte

PCMark 05
2381 Punkte

HD Tune

Transfer Rate Minimum: 14.7 MB/sec
Transfer Rate Maximum: 34.5 MB/sec
Transfer Rate Average: 25.2 MB/sec
Access Time: 19.1msBurst
Rate: 75.8 MB/sec
CPU Usage: 4.6%

Fazit

Das Sony Vaio VGN-FS 315M ist sicher kein König in Sachen Performance, die gute Verarbeitung des Gehäuses und das ansprechende Display können schon zu einer Kaufentscheidung führen. Wer sich für dieses Notebook entscheidet, sollte nicht gerade ein Spiele-Freak sein. Durch die nicht allzu gute Grafikkarte, kann die Lust am Spielen von neueren Spielen bald vergehen. Für den ambitionierten Office Worker der sein Notebook immer dabei haben will ist der Laptop nach dem Kurztest durchaus zu empfehlen.

Über den Testbericht kann man hier in unserem Forum diskutieren.

Spezifikationen

Datenblatt

Sony Vaio VGN FS-315N
Prozessor
Intel Pentium M 740
Grafikkarte
Hauptspeicher
512 MB 
, DDR-SDRAM
Bildschirm
15.4 Zoll 16:10, 1280 x 800 Pixel, WXGA X-black TFT (2te Generation), spiegelnd: ja
Massenspeicher
80 GB - 0 rpm, 80 GB 
, Ultra ATA/100: 80GB, 0rpm
Anschlüsse
3x USB 2.0, Kopfhörer, Mikrofon-Eingang, Firewire, RJ11, Monitor, Ethernet 10 BaseT/100 Base-TX, 1x PCMCIA Typ-I/II CardBus Unterstützung
Akku
, 29
Sonstiges
Intel 915, HDD: 80GB, 0rpm, Ultra ATA/100, Intel High Definition Audio Sound, Double Layer CD/DVD +/- Brenner + RW für CD und DVD,
Gewicht
2.9 kg
Preis
1178 Euro

 

Auf der Rechten Seite befinden sich:

     

  • PCMCIA Slot
  • 3X USB 2.0
  • Externer Monitor
  • Stromversorgung
  • Menory Stick
  • Fire Wire 

Der Verschluss ist auf der Unterseite, nicht am Display.

Auf der Vorderseite befinden sich:

  • Kopfhörer
  • Mikrofon
  • WLAN schalter
  • Power Lampe (LED)
  • Akku Lampe (LED)
  • HDD Lampe (LED)

Dual Layer DVD +/- RW

Dahinter befinden sich gleich der RJ45 Netzwerkstecker und der Anschluss für das Modem.

Türkische Sonderzeichen in Hellgrau

Die Oberfläche ist schlicht, ohne unnötige Extras. Rechts oben ist der Power Knopf und drei LEDs für Shift, Num und Rollen.

Auf der Unterseite befinden sich die Ansaugöffnungen des Lüfters.

Pro / Kontra

Positiv:

     

  • Gut verarbeitetes Gehäuse
  • Sehr helles Display
  • Angenehme Tastatur

Negativ:

     

  • Lüfter befindet sich auf der Unterseite
  • Shared Memory der Grafikkarte (verwirrende Angaben über Speichergrösse)
  • Lüfter läuft auch ohne Last (manchmal)

Preisvergleich

Geizhals.at
Sony Vaio VGN-FS315M

Geizhals.at/deutschland
Sony Vaio VGN-FS315M

Geizhals.at/eu (DE, AT, NL)
Sony Vaio VGN-FS315M

 

Ähnliche Geräte

Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Testbericht Sony VAIO VGN-FS 315n
Autor: Horst Kargl (Update: 11.02.2014)
Klaus Hinum
Klaus Hinum - Founder, CTO - @klaushinum
Als Gründer von Notebookcheck und Tech-Enthusiast kümmere ich mich hauptsächlich um technische Themen und auch die Weiterentwicklung unserer Plattform. Direkt nach dem Doktorat in Informatik startete ich Vollzeit bei Notebookcheck durch.