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Thinker X400: 3D-Drucker bietet großen Bauraum und offene Firmware

Der Thinker X400 bietet einen großen Bauraum (Bildquelle: Eryone)
Der Thinker X400 bietet einen großen Bauraum (Bildquelle: Eryone)
Der Thinker X400 ist ein inzwischen nicht nur im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne erhältlicher 3D-Drucker. Das Modell erlaubt die Realisierung besonders großer Drucke - ohne, dass diese in Teildrucken anfertigt werden müssen.

Aufmerksame Leser können sich womöglich an den Thinker X400 und damit an einen 3D-Drucker mit großem Bauvolumen erinnern. Das Modell gibt es inzwischen auch mehr oder weniger regulär zu kaufen - und zwar über Geekbuying. Aufgerufen wird ein Preis von 1.999 Euro, die Lieferung erfolgt versandkostenfrei aus einem Lager innerhalb der EU und soll damit nur wenige Tage dauern. Im Zweifelsfall sieht man sich aber mit einem nicht in Europa ansässigen Vertragspartner konfrontiert, die Durchsetzung von Verbraucherrechten dürfte dementsprechend auch nur schwer möglich sein. Der 3D-Drucker ist relativ groß und kann Drucke mit einem Volumen von bis zu 400 x 400 x 400 Millimetern und damit auch größere Drucke in einem Stück anfertigen. Für kommerzielle Anbieter relevant dürfte die beim Thinker X400 gegebene Stapelbarkeit des Druckers selbst sein.

Geworben wird mit einer Druckgeschwindigkeit von bis zu 500 mm/s und einem maximalem Filamentdurchfluss von 35 mm³/s, wenig überraschend handelt es sich dementsprechend auch um einen FDM-Drucker. Angegeben wird eine Abweichung von 0,1 bis 0,3 Millimetern. Geworben wird mit der Kompatibilität nicht nur zu verschiedenen Düsendurchmessern, sondern auch zu verschiedenen Filament-Arten. Drucken lässt sich so unter anderem PLA, PETG, PA und auch mit Carbonfaser verstärkte Drucke können angefertigt werden. Die Drucke lassen sich dann Herstellerangaben dank einer Druckplatte mit Magnetbefestigung und einem einfachen Biegen dieser entnehmen. Das Leveling findet bei dem CoreXY-Drucker wie üblich automatisch statt.

Die Druckplattform kann auf bis zu 120 °C und die Düse auf bis zu 300 °C beheizt werden, verbaut ist ein Touchscreen mit einer Bildschirmdiagonalen von 5 Zoll und es kommt eine Klipper-Firmware zum Einsatz. Der geschlossene 3D-Drucker ist mit einem Luftfilter und auch einer integrierten Kamera zur Live-Überwachung ausgestattet.

Die Kamera soll Druck-Abbrüche zumindest unter Umständen verhindern können (Bildquelle: Eryone)
Die Kamera soll Druck-Abbrüche zumindest unter Umständen verhindern können (Bildquelle: Eryone)
Drucke sollen sich einfach ablösen lassen (Bildquelle: Eryone)
Drucke sollen sich einfach ablösen lassen (Bildquelle: Eryone)

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Autor: Silvio Werner,  6.10.2025 (Update:  6.10.2025)