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FibreSeeker 3: Innovativer 3D-Drucker mit Endlos-Carbonfaser stellt Teile mit hoher Belastbarkeit her

FibreSeeker 3: 3D-Drucker für sehr belastbare Bauteile (Bildquelle: FibreSeek)
FibreSeeker 3: 3D-Drucker für sehr belastbare Bauteile (Bildquelle: FibreSeek)
Der FibreSeeker 3 ist ein neuer 3D-Drucker, welcher hochbelastbare Teile produzieren können soll - und zwar auch für Privatkunden. Die so realisierten Bauteile könnten auch ein Ersatz für Bauteile aus Metall sein. Die Bedienung soll einfach sein, wenig überraschend handelt es sich um einen geschlossenen 3D-Drucker.

Auch mehr oder weniger handelsübliche 3D-Drucker können inzwischen mit etwa mit Carbonfasern verstärkten Filamenten umgehen. Der FibreSeeker 3 hingegen soll nicht nur sozusagen einstreute Carbonfaser drucken können, stattdessen soll sich so ein kontinuierlicher Strang realisieren lassen - mit Herstellerangaben zufolge massiven, positiven Auswirkungen auf die Festigkeit. Konkret soll sich so eine Torsionsmoment von 900 MPa verkraften lassen. Damit stellen die realisierten Drucke eine Alternative etwa zu aus Aluminium gefertigten Teilen dar, womit sich laut Hersteller neue Anwendungsgebiete eröffnen können - beispielsweise können so auch für Industrieanlagen Teile gefertigt werden, die zur Aufhängung verwendet werden. Inwieweit hier nicht möglicherweise Vorgaben zur Konformität verwendeter Bauteile den Praxisnutzen insbesondere im professionellen Bereich beeinträchtigen, ist natürlich fraglich.

Zweite Druckdüse

Dieser durchgehende Carbonfaser-Strang wird dabei auch tatsächlich durch die Nutzung eines zweiten Druckkopfs realisiert. Der 32 Kilogramm schwere 3D-Drucker bietet dabei ein Bauvolumen von 300 x 300 x 245 mm, angegeben wird eine Genauigkeit beziehungsweise besser gesagt Abweichung von 0,2 Millimetern, die minimale Schichtdicke wird mit 50 µm angegeben. Beide Druckdüsen können auf bis zu 350 °C beheizt werden. Es handelt sich um einen geschlossenen 3D-Drucker, die Druckkammer kann auf bis zu 65 °C gebracht werden.

Auch für Endnutzer

Die Bedienung soll auch von Laien einfach machbar sein - so gibt es eine spezielle Slicer-Software, allerdings steht ein Touch-Screen ebenfalls bereit. Eine Kamera ist vorhanden, das Brechen von Filamenten soll erkannt werden. Im Rahmen der Crowdfunding-Kampagne soll Unterstützern ab einem Beitrag von 2.327 Euro ein Exemplar ausgeliefert werden. Die Auslieferung ist aktuell für Februar 2026 geplant. Es gelten die für solche Schwarmfinanzierungen ganz typischen und doch signifikanten Risiken für Unterstützer, dementsprechend kann nicht garantiert werden, dass das Produkt in der erwarteten und beworbenen Qualität und im schlimmsten Fall überhaupt ausgeliefert wird.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2025-11 > FibreSeeker 3: Innovativer 3D-Drucker mit Endlos-Carbonfaser stellt Teile mit hoher Belastbarkeit her
Autor: Silvio Werner, 20.11.2025 (Update: 20.11.2025)