3D-Drucker gibt es inzwischen auch zu günstigen Preisen und lassen sich durchaus vielseitig nutzen. Gleichwohl sind aus Kunststoff gefertigte Teile nicht unbedingt für die eigenen Anwendungszwecke ausreichend belastbar. Über Kickstarter sucht mit dem Liquid Blade 3D aktuell ein Erweiterungskit für 3D-Druckern finanzielle Unterstützung, mit welchem sich auch Metall bearbeiten lassen soll. Unterstützer sollen das Kit selbst für einen Preis von 350 Euro erhalten, die Auslieferung ist für den Mai 2026 angedacht. Dabei wollen wir an dieser Stelle nicht nur allgemein, sondern auch konkret für diese Kampagne auf das doch signifikante, finanzielle Risiko für Unterstützer derartiger Crowdfunding-Kampagnen hinweisen - wir gehen hier von einem tendenziell eher hohem Risiko aus.
Herstellerangaben zufolge lässt sich das System in nur 10 Minuten an einen handelsüblichen 3D-Drucker wie etwa dem Creality CR-10 (im Preisvergleich) nachrüsten. Getauscht werden muss im Prinzip nur der Druckkopf. Das Kit enthält eine auch eine Schlauchpumpe, welches Salzwasser im Form eines Wasserstrahls auf die Metalloberfläche bringt. Es wird elektrischer Strom angelegt, dadurch sollen Metalloberflächen geätzt werden - ohne, dass Gefahrstoffe im eigentlichen Sinne eingesetzt werden müssen. Das dürfte der Sicherheit gerade in nicht kontrollierten Umgebungen zuträglich sein. Herstellerangaben zufolge sollen sich so verschiedene, leitfähige Materialien wie Kupfer, Zink und Eisen bearbeiten lassen. Angegeben wird eine Geschwindigkeit von 20 mm/min, womit die Anfertigung größerer oder komplexer Modelle doch so einige Zeit in Anspruch nehmen dürfte. Die Präzision wird mit 0,3 Millimetern angegeben, inwieweit sich wirklich gleichmäßige Schnittkanten ergeben, dürften erst Tests zeigen.



















