Trump Mobile Website soll persönliche Kundendaten offengelegt haben

Trotz Gerüchten über eine mögliche Absage soll das Trump T1 Phone weiterhin noch in diesem Jahr ausgeliefert werden – zur Erleichterung vieler Vorbesteller. Das Smartphone hatte bereits mehrere Verzögerungen und im Laufe der Zeit einige Designänderungen durchlaufen. Der investigative Journalist und YouTuber Coffeezilla, der selbst ein Exemplar bestellt hatte, hat nun beunruhigende Informationen für alle veröffentlicht, die ebenfalls vorbestellt haben.
Demnach sollen auf der offiziellen Website von Trump Mobile „Kundendaten durchgesickert“ sein, darunter vollständige Namen, E-Mail-Adressen, Postanschriften und Bestellnummern. Kreditkartendaten sollen jedoch nicht betroffen sein. Coffeezilla erhielt die Informationen von einer anonymen Quelle, die ihm die Sicherheitslücke demonstrierte. Der angebliche Exploit sei dabei „nicht kompliziert“ gewesen.
Coffeezilla und seine Quelle haben sich inzwischen an das Trump-Mobile-Team gewandt, eine Antwort steht jedoch noch aus. Laut Bericht sei die gesamte Website betroffen, sodass nicht nur Käufer des Handys, sondern auch Nutzer des Mobilfunkdienstes potenziell betroffen sein könnten. Ob die Schwachstelle bereits ausgenutzt wurde, ist unklar – das Team arbeitet offenbar noch an einer Behebung.
Das Trump T1 Phone ist bei weitem nicht so gefragt wie ursprünglich angenommen
Der Leak enthält zudem Hinweise zur tatsächlichen Nachfrage nach dem Trump T1 Phone. Während zunächst von knapp 600.000 Vorbestellungen die Rede war, deuten die durchgesickerten Daten laut Coffeezilla eher auf rund 10.000 Bestellungen hin – deutlich weniger als ursprünglich erwartet.
Quelle(n)
Coffeezilla auf YouTube








