Ubiquiti Networks hat die Verfügbarkeit erster Superlink-Produkte bekannt gegeben. Es ist der Start für das proprietäre Superlink-Protokoll, das vereinfacht gesagt Smart-Home-Funktionen in große Gebäude bringt, sozusagen Smart Buildings. Über das Funkprotokoll sind Reichweiten bis zu zwei Kilometern umsetzbar.
Den Anfang macht ein Umweltsensor, den Ubiquiti Environmental Sensor nennt. Das Gerät hat für unterschiedliche Szenarien entsprechende Sensoren. So kann das Gerät Überflutungen erkennen sowie die Feuchtigkeit, das Umgebungslicht und die Temperatur messen.
In Ubiquitis Szenario würde der Sensor, sofern er nicht nur zur reinen Sammlung von Informationen dient, mit einer Superlink-Sirene gekoppelt werden. Sollten also Grenzwerte überschritten werden, macht die Sirene erst einmal mit bis zu 110 dB Krach. Während die Sirene per Power over Ethernet (PoE, 5 Watt maximal) angebunden wird, also eine direkte Stromquelle braucht, kann der Sensor sehr frei positioniert werden.
Für die Energieversorgung braucht der Sensor eine CR123A-Primärzelle. Wer sich nun wegen der Austauschzeiten Sorgen macht: Ubiquiti verspricht eine Batterielaufzeit von sechs Jahren. Das Superlink-Protokoll ist also offenbar stromsparend.
Im Laufe der nächsten Monate will Ubiquiti weitere Produkte vorstellen. Am 25. November startet etwa eine Sirene ohne PoE, die dafür vier CR123A-Zellen braucht. Am 25. Dezember kommen dann noch Einzelsensoren dazu, die jeweils Glasbruch, das Öffnen und Schließen von Türen oder Fenstern sowie Bewegungen erkennen können. Die Preise dafür sind noch nicht bekannt.
Der Superlink-Gateway wird für rund 137 Euro angeboten. Die PoE-Sirene kostet 118 Euro und der Umweltsensor liegt bei 52 Euro. Letzterer ist in den USA bereits ausverkauft. Der deutsche Store listet ihn aber noch.










