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Urteil: E-Books dürfen nicht weiterverkauft werden

Urteil: E-Books dürfen nicht weiterverkauft werden (Symbolbild)
Urteil: E-Books dürfen nicht weiterverkauft werden (Symbolbild)
Der Europäische Gerichtshof stellt in einem aktuellen Urteil klar, dass bereits genutzte E-Books nicht ohne Weiteres weiterverkauft werden dürfen.

Das niederländische Unternehmen Tom Kabinet ist als Verkaufsplattform für E-Books in Erscheinung getreten. Konkret sollen Kunden nach der Lektüre die digitale Variante des Buchs löschen und erhalten dann dafür eine Gutschrift. Gegen die Geschäftspraxis hatten zwei niederländische Verlegerverbände geklagt, vor einem dortigen Gericht aber zuerst eine Niederlage erlitten.

Nun hat der Gerichtshof der Europäischen Union im Sinne der Verleger entschieden. So sei stelle das von Tom Kabinet durchgeführte Geschäft eine sogenannte öffentliche Wiedergabe dar. Die Richter betonen dabei, dass nicht nur die Zahl der gleichzeitigen Nutzer von Belang sei, sondern auch die Zahl der Nutzer, die nacheinander auf das E-Book zugreifen können.

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels begrüßt in einer ersten Stellungnahme die Entscheidung insbesondere in Hinblick auf die nicht vorhandene Abnutzung digitaler Bücher.

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Autor: Silvio Werner, 19.12.2019 (Update: 19.12.2019)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.