Von wegen gemütlich: Survival-City-Builder für unter 5 Euro auf Steam

In Settlement Survival übernehmen Spieler die Führung einer kleinen Gruppe von Siedlern, die in einer prozedural generierten Wildnis praktisch bei null anfangen muss. Sie errichten Häuser und Produktionsgebäude, weisen den Einwohnern Berufe zu und sorgen dafür, dass genügend Nahrung und Rohstoffe vorhanden sind. Wie der Name schon vermuten lässt, steckt hinter Settlement Survival aber ein wenig mehr: Katastrophen wie Taifune, Dürren und Schneestürme können aus dem Städtebau-Idyll im Handumdrehen Krisenmanagement werden lassen und jeden Plan auf den Kopf stellen.
Spielerisch dreht sich alles um die Bedürfnisse der stetig wachsenden Bevölkerung. Nahrung landet durch Landwirtschaft und Jagd auf dem Tisch, während Holz, Erze und andere Rohstoffe gesammelt und zu verschiedenen Waren weiterverarbeitet werden. Mit der Siedlung wachsen nach und nach auch die Möglichkeiten: Landwirtschaft, Bergbau, Handel, Bildung, Bauwesen und Logistik lassen sich gezielt ausbauen und ermöglichen unterschiedliche Herangehensweisen. Wer möchte, setzt beispielsweise auf möglichst viel Selbstversorgung – oder produziert bestimmte Waren und besorgt sich fehlende Rohstoffe einfach über den Handel. Selbst die Landschaft lässt sich den eigenen Plänen anpassen: Per Terraforming können Spieler Flüsse verbinden und sogar neue Seen anlegen.
So viel Kontrolle Spieler über ihre Siedlung und die Umgebung auch haben, alles lässt sich nicht planen. Auf drohende Katastrophen kann man sich aber zumindest vorbereiten, etwa mit Hochwasserschutz, erdbebensicheren Gebäuden oder passenden Maßnahmen gegen Brände. Wem das noch nicht genug Krisenstimmung ist, der kann sich an speziellen Herausforderungsszenarien versuchen. Eines davon konfrontiert die eigene Siedlung beispielsweise mit der Pest.


PC Game Hunters vergab im Test 70 von 100 Punkten und lobte vor allem das gelungene Forschungssystem, die umfangreichen Produktionsketten sowie den Handel, durch den sich Fraktionsbelohnungen wie einzigartige Gebäude verdienen lassen. Die eher einfache Grafik und schwache Soundkulisse kamen weniger gut an. Zudem fällt der Fortschritt zeitweise recht langsam aus, Spieler sollten also etwas Geduld mitbringen.
Auf Steam kommt Settlement Survival deutlich besser weg: 85 Prozent von über 8.000 Spielerbewertungen fallen positiv aus. Auf dem Steam Deck (erhältlich auf Amazon für 580 Euro) ist das Aufbauspiel von Gleamer Studio als „Spielbar“ eingestuft.
75 Prozent Rabatt auf Steam
Settlement Survival ist im Oktober 2022 erschienen und kostet auf Steam normalerweise 19,50 Euro. Ein Rabatt von 75 Prozent reduziert den Preis aber noch bis zum 24. August auf 4,87 Euro. Laut SteamDB entspricht das Angebot dem bisherigen Tiefstpreis, der zuletzt Anfang Juni erreicht wurde.
Preisänderungen vorbehalten. Das Angebot war zum Veröffentlichungszeitpunkt des Artikels verfügbar, kann aber zeitlich oder mengenmäßig beschränkt sein. Alle Angaben ohne Gewähr.















