Sony hat Mitte September ein großes Update für die PlayStation 5 (ca. 519 Euro auf Amazon) veröffentlicht, das die Konsole um einen Energiesparmodus erweitert. Schon vor dem Release des Updates sind Gerüchte dazu kursiert, dass Sony diesen Energiesparmodus nutzt, um Spiele schon jetzt für den PlayStation Gaming-Handheld zu optimieren, denn statt einfach den Prozessor zu drosseln, nimmt dieser Modus gravierende Einschnitte in die Performance vor, die teils zu den geleakten Specs des Handhelds passen.
Allen voran sind im Stromsparmodus nur vier der acht Prozessorkerne der PlayStation 5 aktiv, die CPU- und GPU-Taktfrequenzen werden jeweils um 10 bis 20 Prozent reduziert, die Speicherbandbreite wird sogar halbiert. Der Grafikchip der schnelleren PS5 Pro wird von 60 auf 36 Compute Units beschnitten, also auf exakt die Anzahl an Recheneinheiten, die der günstigeren PS5 Slim zur Verfügung stehen. Sony reduziert auch die Leistung der 3D-Audio-Verarbeitung um 25 Prozent und deaktiviert PSSR-Upscaling.
Wie die Analyse von Digital Foundry zeigt, wirkt sich der Energiesparmodus drastisch auf die Grafik-Qualität aus. Während Demon's Souls regulär in 4K-Auflösung mit 30 Bildern pro Sekunde oder in 1.440p mit 60 fps dargestellt wird, ist das Spiel im Stromsparmodus auf 1.440p-Auflösung und 30 Bilder pro Sekunde beschränkt, die Grafikeinstellungen bleiben unverändert – die Leistung wird also effektiv halbiert. Der Stromverbrauch sinkt von knapp über 200 Watt auf rund 90 Watt.
Interessanter ist Days Gone, denn das Spiel wird auch im Energiesparmodus in 1.440p-Auflösung mit 60 Bildern pro Sekunde dargestellt, allerdings halbieren die Entwickler die horizontale Auflösung, sodass das Spiel effektiv mit 1.280 x 1.440 Pixel dargestellt wird. Auch bei diesem Titel kann der Verbrauch auf etwas weniger als die Häflte reduziert werden.


















