Mit dem Vortex F5 hat der Hersteller QRD einen Gaming-Handheld im Angebot, welcher ganz verschiedene Videospiele wiedergeben können soll - und zwar mithilfe von Emulatoren. Konkret wird mit der Kompatibilität etwa zu Titeln für die PlayStation One, der PlayStation Portable, dem Nintendo DS und verschiedenen Game Boy-Iterationen beworben, wiedergeben sollen sich unter anderem auch für den Nintendo 64 veröffentlichte Videospiele. Dabei wird das Modell mit zwei unterschiedlich großen Speicherkarten angeboten, und zwar mit einer 64- oder einer 128-Gigabyte-Speicherkarte - mit urheberrechtlich wahrscheinlich mindestens bedenklichen Titeln. Bestellbar ist das System für einen Preis von mindestens knapp 103 Euro, dabei sollten sich Kunden vor dem Kauf gut über die Versandbedingungen informieren. Der Handheld kommt mit einem RK3566-SoC. Dieser bringt vier Cortex-A55-Rechenkerne mit und ist in der Leistungsfähigkeit Welten etwa vom von uns bereits getesteten Asus ROG Ally X entfernt und diesbezüglich eher mit anderen, auch in Deutschland erhältlichen Retro-Handhelds vergleichbar. Dem SoC steht ein Gigabyte großer LPDDR4X-Speicher zur Seite, ein interner Speicher fehlt nicht. Genutzt wird ein 8 Gigabyte großer eMMC-Speicher.
Der 330 Gramm schwere Handheld kommt mit einem 5,5 Zoll großem Display mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln, die Bedienelemente befindet sich dabei links und rechts neben dem IPS-Bildschirm. Verbaut sind zwei Joysticks, aber auch Aktionstasten, ein Steuerkreuz und Schultertasten. Beworben wird die Verwendung von Joysticks auf Basis des Hall-Effekts, welche somit auch nach langer Nutzungsdauer nicht driften sollen. Zwei Lautsprecher sind vorhanden, ein Klinkenausgang fehlt nicht. Ein HDMI-Ausgang ist verbaut, unter Zuhilfenahme eines Controllers lassen sich damit auch Multiplayer-Titel an einem großen Bildschirm spielen. Vorhanden ist ein 5.000 mAh starker Akku mit einer angegebenen Akkulaufzeit von über sechs Stunden, wobei die tatsächlich erreichbare Laufzeit aber nicht zuletzt von den emulierten Titeln und damit der erzeugten Rechenlast abhängen dürfte.










