Sicher träumt jeder Tabletdesigner davon, sein Tablet möglichst aus den hochwertigsten Materialien herzustellen. Aber für ein technisches Gerät gibt es natürlich Einschränkungen: Das Material muss Wärme aushalten, langlebig sein und die empfindlichen Komponenten im Inneren schützen. Außerdem muss es leicht zu bearbeiten sein und natürlich auch preislich ins Budget passen.
Da landet man schnell bei Kunststoff, Glas und Metall und diese sind meist die Werkstoffe der Wahl für ein Tablet. Nun wird ein Metallunibody meist als das Wertigste angesehen, in das man ein Tablet verpacken kann, nicht zuletzt aufgrund von Apples iPads, welche ihn berühmt gemacht haben.
Das Problem mit Metall: Es schirmt ab
Im Inneneren eines Tablet finden sich nicht nur Komponenten, welche geschützt und von Störungen abgeschirmt werden müssen, sondern auch solche, die nach Außen kommunizieren müssen: Neben dem Ortungsmodul, welches eine Verbindung zu Satelliten aufbauen muss, sind das auch die Antennen für den WLAN- und gegebenenfalls auch Mobilfunkempfang.
Bei Metall und Glas gibt es nun das Problem, dass diese Funksignale stören und somit das Tablet bei einigen seiner wichtigsten Tätigkeiten behindern.
Verschiedene Lösungsansätze
Apple hat dafür eine recht geniale Lösung gefunden: Man verwendet gedruckte Antennen, welche sich einfach außen auf das Metallgehäuse aufbringen lassen. Diese Lösung ist übrigens mittlerweile auch bei Autos beliebt.
Aber warum machen das nicht alle Tablets so? Nun, diese augedruckten Antennen brauchen spezielle Verfahren und sind recht teuer und es gibt auch eine einfachere Lösung.
Kunststoff hilft
Wir haben vor Kurzem das OnePlus Pad Lite getestet. Das relativ günstige Tablet kostet gerade mal um die 200 Euro, etwa bei amazon.de.
Da sind druckbare Antennen für die Produktdesigner wohl zu teuer, also hat man zu einer anderen Lösung gegriffen: Man hat etwa das obere Fünftel des Metallgehäuses durch Kunststoff ersetzt. Der behindert die Antennen im Inneren kaum und schafft durch die leicht unterschiedliche Farbe und Haptik auch noch ein Designelement.
Bei anderen Tablets wird das oft dezenter gemacht, OnePlus hat sich aber für einen relativ großen Kunststoffstreifen entschieden, vielleicht auch um am teureren Metall zu sparen.
Das OnePlus Pad Lite hat noch mehr Besonderheiten
Dennoch erwies sich das OnePlus Pad Lite in unserem ausführlichen Test als Gerät mit tollem Preis-Leistungs-Verhältnis. Vor allem die Akkulaufzeit ist herausragend.





