Das Recycling älterer Prozessoren unter einem neuen Namen ist auf dem PC-Markt nichts Neues. Intel tut es, und AMD auch. Derzeit bietet AMD sowohl Zen 4 als auch Zen 5 CPUs für Laptops an. Zen 4 alias Hawk Point Refresh wird als AMD Ryzen 200 verkauft, während Zen 5 alias Krackan Point die Form der Ryzen AI 300 Serie annimmt, wobei die älteren CPUs die Rolle der Budget-Option übernehmen.
Dies spiegelt sich deutlich in der Preisgestaltung von Laptops mit diesen CPUs wider, wie z.B. dem HP EliteBook 8 G1a 14. Dieser kleine, aluminiumverkleidete Business-Laptop mit AMD-Prozessoren kann mit beiden CPU-Generationen konfiguriert werden. Wir haben die Version mit dem Zen 4 basierten AMD Ryzen 7 250 ausgiebig getestet, aber man kann es auch mit dem AMD Ryzen AI 7 350 kaufen (erhältlich bei Amazon).
In unserem Test hat die ältere Zen 4 CPU gezeigt, dass sie keineswegs zum alten Eisen gehört. Die GPU-Leistung ist zwar nicht die beste, aber ansonsten hat sie in unseren Tests gut abgeschnitten und macht das HP EliteBook Notebook sowohl schnell als auch effizient, mit guter Akkulaufzeit und geringer Wärmeentwicklung.
Wir haben die Krackan Point Version des EliteBook zwar nicht getestet, aber wir haben viele andere Krackan Point CPU-Benchmarks in unserem Backend. Spoiler-Alarm: Die neuere Zen 5 CPU schneidet in den meisten Bereichen nicht viel besser ab. Sie erzielt bessere Singlecore-CPU-Ergebnisse, aber das ist auch schon der größte Unterschied in Bezug auf die Leistung.
Der bemerkenswerteste Vorteil des Krackan Point liegt in der wesentlich leistungsfähigeren NPU, die ihn zu einem Copilot+ PC macht. Aber so nützlich das für manche auch sein mag, für viele Benutzer ist das ein Extra, keine Notwendigkeit zu diesem Zeitpunkt.
Was hingegen kein Extra ist, sind die Einsparungen, die man erzielen kann, wenn man sich für die Ryzen 200-Version des EliteBook entscheidet: Das Modell mit der älteren CPU kostet im HP Online-Store rund 1.880 Euro, während das Zen 5 EliteBook Notebook mit demselben Bildschirm, SSD und doppelt so viel RAM insgesamt 2.300 Euro kostet.
Wir denken: Diese 420 Euro sind besser auf dem eigenen Bankkonto aufgehoben. Die Wahl des AMD Ryzen AI 7 350 gegenüber dem AMD Ryzen 7 250 lohnt sich für die meisten Nutzerinnen und Nutzer zum jetzigen Zeitpunkt nicht.








