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Warum verwendet Asus beim neuen ProArt PX13 immer noch den alten Samsung-OLED mit 60 Hz?

Asus ProArt PX13 GoPro Edition
Asus ProArt PX13 GoPro Edition
Tolles Design, exzellente Tastatur, der schnellste AMD Strix-Halo-Prozessor, 128 GB RAM und ein überaus akkurater OLED-Bildschirm. Das ProArt PX13 ist ganz klar ein High-End-Produkt, doch warum setzt Asus nach wie vor auf den OLED-Bildschirm mit 60 Hz aus dem Jahr 2024?

Mit der neuen GoPro-Edition bringt Asus eine neue Sonderedition seines Convertibles ProArt PX13 auf den Markt und wir haben das neue Modell bereits ausführlich getestet. Die Hardware wurde auf den schnellen AMD Ryzen AI Max+ 395 (Strix Halo) aktualisiert. Preislich bewegt sich das Convertible mit 128 GB RAM knapp unter der Marke von 4.000 Euro, es handelt sich also um ein High-End-Gerät.

Beim Blick auf das Datenblatt staunt man dann allerdings über das Display, denn der hochauflösende OLED-Touchscreen (2.880 x 1.800 Pixel) bietet nach wie vor lediglich die Frequenz von 60 Hz. Ein Blick auf die Panel-ID zeigt sogar, dass es sich um das identische Panel von Samsung handelt, dass wir bereits im 2024er-Modell des PX13 getestet haben. Schon hier war die Frequenz ein Kritikpunkt und Anfang 2026 ist die Situation nicht besser.

Dazu kommt auch noch, dass die Helligkeit bei vielen Konkurrenzprodukten mittlerweile besser ausfällt, während der Samsung-Bildschirm im SDR-Modus knapp an der 400-cd/m²-Marke scheitert. Im HDR-Betrieb sind knapp 630 cd/m² möglich, was noch in Ordnung geht, doch auch hier schaffen viele moderne OLED-Bildschirme schon mehr als 1.000 cd/m². Angesichts des Preises sind das auf jeden Fall berechtigte Kritikpunkte.

Das wirft unweigerlich die Frage auf, warum Asus hier weiterhin das alte Panel verbaut. Die Antwort ist die Displaygröße, den 13,3 Zoll sind mittlerweile eher ein Nischenprodukt und der Fokus der aktuellen OLED-Bildschirme liegt in der Regel auf 14-Zoll-Diagonalen oder mehr. Kurz gesagt, es stand einfach kein anderes Panel mit den entsprechenden Qualitätskriterien zur Verfügung. 

Hierbei darf man nämlich auch nicht vergessen, dass Asus ab Werk sehr akkurate Farbprofile für die beiden Farbräume sRGB sowie P3 liefert, mit denen man sofort in die professionelle Bildbearbeitung starten kann. Die Farbgenauigkeit fällt insgesamt sehr gut aus und kein Wert überschreibt die Ziel-Abweichung von 3. Wir konnten die Darstellung mit unserer eigenen Kalibrierung nicht noch weiter verbessern.

Auch wenn 120 Hz ganz sicher wünschenswert sind, sollten sich die 60 Hz vor allem bei der Bild- oder Videobearbeitung nicht so stark bemerkbar machen. Alle weiteren Informationen zum neuen Asus ProArt PX13 GoPro Edition stehen in unserem Testbericht zur Verfügung.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-02 > Warum verwendet Asus beim neuen ProArt PX13 immer noch den alten Samsung-OLED mit 60 Hz?
Autor: Andreas Osthoff, 27.02.2026 (Update: 27.02.2026)