Weltpremiere: Selbstbalancierendes E-Motorrad Omo X geht in Serie

Laut dem Hersteller handelt es sich um eine Weltpremiere: Es ist das erste selbstbalancierende Elektro-Motorrad überhaupt, das es die Serienproduktion schafft. Omoway will also eine typische Schwäche vieler Zweiräder technisch entschärfen. Das Omo X soll selbst dann stabil bleiben und für Sicherheit sorgen, wenn das Tempo sinkt oder das Fahrzeug ganz stoppt.
Omoway richtet das Omo X an Fahrer, die Respekt vor schweren Maschinen haben. Statt die Balance fast komplett dem Menschen zu überlassen, übernimmt die Elektronik einen Teil dieser Aufgabe. Das soll Anfahren, Rangieren und Stop-and-go deutlich entschärfen. Gerade in der Stadt könnte das Konzept deshalb mehr bringen als reine Leistungsdaten.
Möglich wird das durch eine Kombination aus Sensorik, Rechenplattform und aktiver Stabilisierung. Herzstück ist ein Control-Moment-Gyroskop, also eine Technik, die sonst eher in Luft- und Raumfahrtprojekten auftaucht. Im Motorrad erzeugt das System laut Hersteller gezielte Gegenbewegungen, damit die Maschine nicht einfach zur Seite kippt. Omoway verpackt das als Omo-Robot-Architektur, also als vernetzte Fahrzeugplattform statt als einzelne Assistenzfunktion.
Hinzu kommen noch weitere Sicherheitsfunktionen. Das OMO X soll auf rutschigem Untergrund helfen, Kurven besser absichern und bei plötzlich auftauchenden Hindernissen schneller reagieren, heißt es. Preise und technische Daten fehlen trotzdem noch.
Omo X: Marktstart zunächst in Indonesien
Vorbestellungen für das Omo X sollen Ende April 2026 in Indonesien starten, die offizielle Premiere ist für Ende Mai in Jakarta geplant. Das Unternehmen hat bereits ein Händlernetz mit mehr als 100 Standorten in Städten wie Jakarta, Bandung, Surabaya und Bali angekündigt.





