Wie intelligent wird das Fahrrad von morgen? Neue Technik denkt für den Fahrer mit

Auf Messen lehnen sich Hersteller gerne einmal mehr aus dem Fenster und zeigen nicht nur konkrete und in Kürze erhältliche Produkte, sondern auch Konzepte. Die in der nächsten Woche in Frankfurt stattfindende Fahrradmesse Eurobike stellt dabei keine Ausnahme dar. So wird der auch unseren Lesern möglicherweise bekannte Hersteller Canyon mit dem Predict ein Konzept-Fahrrad auf der Eurobike zeigen und hat schon vorab Informationen und Bilder geteilt. Es handelt sich um ein Rennrad ohne Motor. Gleichwohl können wir uns sehr gut vorstellen, dass früher oder später gewisse, für das Predict gezeigte Technologien auch in High-End-E-Bikes einziehen könnten.
Das Fahrrad soll beispielsweise die Verkehrsumgebung analysieren können. Canyon zufolge ist damit aber nicht Schluss. So soll nicht die aktuelle Verkehrssituation erfasst werden, sondern auch das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer antizipiert werden können. Das System soll Risiken einstufen können und adaptives Feedback geben, und zwar mithilfe einer adaptiven Beleuchtung, haptischen und damit fühlbaren Signalen und auch Anzeigen auf dem integrierten Display - und auch mithilfe eines Helms mit Head-up-Display. Zudem soll es laut Herstellern auch adaptive Funktionen wie eine automatische Absenkung der Sattelstütze geben, um den Schwerpunkt zu senken - eine kleine Änderung des Schwerpunkts könnte im absoluten Grenzbereich im Prinzip den Unterschied zwischen einem Sturz und dem Abfangen machen können.
Informationen soll das Fahrrad durch eine umfangreiche Sensorik bekommen. So gibt es auch mindestens eine Kamera, Radar und einen Bewegungssensor in der Radnabe, welcher etwa das Lenkverhalten erfassen könnte. Eine konkrete Produktankündigung hat Canyon noch nicht vorgenommen.









