Windows 11: Video demonstriert eindrucksvolles Performance-Upgrade

ARM-Laptops wie das Apple MacBook Neo (ca. 589 Euro auf Amazon) fühlen sich in der Praxis oft flotter an als leistungsstärkere Windows-Laptops mit AMD- oder Intel-Prozessor. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Windows die volle Boost-Taktfrequenz eines Prozessors bisher nicht ausgereizt hat, wenn Prozessoren nur für wenige Sekunden beansprucht werden. Das ändert sich mit dem Low Latency Mode, durch den Kontextmenüs bis zu 70 Prozent schneller erscheinen und Apps 40 Prozent schneller starten sollen.
Um das zu ermöglichen, aktiviert Microsoft die maximale Boost-Taktfrequenz des Prozessors für einen kurzen Zeitraum von bis zu drei Sekunden. Das unten eingebettete Vergleichs-Video von Windows Central zeigt nun, wie groß die Auswirkungen des Low Latency Mode tatsächlich sind. Gerade beim Öffnen des Datei-Explorers und der Systemeinstellungen fallen die Unterschiede gravierend aus. Wie viel der Low Latency Mode bringt, dürfte aber stark vom Prozessor des eigenen PCs abhängen.
Einige Windows-Nutzer haben sich auf sozialen Netzwerken kritisch geäußert, denn der Low Latency Mode sei nur eine "faule" Lösung für ein Problem, das durch effizienteren Code eleganter gelöst werden könnte. Microsoft-VP Scott Hanselman verteidigt den Low Latency Mode, und beteuert, dass auch macOS und Linux ein vergleichbares Feature bieten, um sicherzustellen, dass sich die Betriebssysteme flott anfühlen. Microsoft will aber auch an Code-Optimierungen arbeiten, welche die Performance zusätzlich verbessern. Der Windows 11 Low Latency Mode kann derzeit nur von Windows Insider Beta-Testern ausprobiert werden, Microsoft hat noch nicht bestätigt, wann das Feature allen Windows-Nutzern zur Verfügung gestellt wird.








