Xbox-Modus für Windows 11: PC-Gamer kritisieren Microsofts neue Oberfläche

Während Microsoft den Xbox-Modus auf weitere Gaming-PCs ausrollt, entdecken Tester erste Schwächen. Die auf Konsolen ausgelegte Oberfläche erleichtert es, Spiele mit einem Controller zu finden und zu starten. Ist sie aktiv, geht dies jedoch zulasten des Multitaskings mit zwei Monitoren.
Xbox-Modus nicht für mehrere Monitore geeignet
Windows Central hat über einen Social-Media-Beitrag zur Benutzeroberfläche berichtet, der Aufmerksamkeit erregt hat. KidSmoove hob hervor, dass der Xbox-Modus bei einem Setup mit mehreren Bildschirmen die sekundären Displays schwarz schaltet. Jez Corden merkte an, dass die Funktion für Fernseher gedacht sei, für einige Nutzer ist das dennoch enttäuschend.
Da Project Helix bereits 2027 erscheinen könnte, könnte die Hybrid-Konsole beziehungsweise der Hybrid-PC das Beste aus beiden Welten bieten. Falls das Gerät wie erwartet auf Microsofts Betriebssystem basiert, könnte es Spielern Zugriff auf Windows-kompatible Titel und Xbox-Spiele ermöglichen. Zudem wird erwartet, dass Menüs zum Einsatz kommen, die der neuen Oberfläche ähneln, die auf Handhelds, Desktops und Laptops verfügbar ist.
Für ungeduldige Käufer, die das System schon jetzt nachbilden möchten, gibt es Einschränkungen bei Setups mit zwei Monitoren. Auf Gaming-PCs lassen einige Nutzer gerne Programme nebenbei geöffnet, etwa Discord oder einen Browser mit YouTube-Videos. Andere Spieler, die eine Anleitung ansehen möchten, müssen das Spiel möglicherweise minimieren.
Macht Valve es wieder besser?
Einige Kritiker weisen darauf hin, dass der Big Picture Mode von Steam nicht denselben Nachteil hat. Aufbauend auf seinen Bemühungen, den Launcher zu optimieren, will Valve bald die Steam Machine für das Wohnzimmer veröffentlichen.
Möglich ist, dass Microsoft den Xbox-Modus anpasst, um Setups mit zwei Monitoren besser zu unterstützen. Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass rund 65 Prozent der Befragten einen zweiten Bildschirm verwenden. Allerdings waren nicht alle dieser Konfigurationen auf Gaming ausgerichtet. Mehrere Nutzer, die auf KidSmoove reagiert haben, argumentierten, dass sein Beispiel eher ein Spezialfall sei.
Die Benutzeroberfläche hat auch andere Schwächen, etwa Probleme im Zusammenspiel mit dem Energiesparmodus. Trotzdem kann sie einen Gaming-PC zumindest während der Unterhaltungsnutzung in eine Konsolenalternative verwandeln.











