Die Yashica FX-D-Serie wird als günstigere Alternative zur neuen Fujifilm X Half (ca. 799 Euro auf Amazon) positioniert, denn Yashica verspricht genau wie Fujifilm eine Kombination aus Retro-Design und Film-Simulationen. Das Design wurde von der Yashica FX-3 inspiriert, wenn auch mit Modernisierungen wie einem ausklappbaren Display.
Die Kamera kann als herkömmliche Digitalkamera verwendet werden. Wird der Filmvorschub-Hebel ausgeklappt, wird automatisch eine Film-Simulation aktiviert, der Filter kann durch einen dedizierten Drehregler an der Oberseite der Kamera gewechselt werden. In diesem Modus muss der Filmvorschub-Hebel zwischen Fotos betätigt werden, um das analoge Feeling zu verstärken. Die günstigere Yashica FX-D 100 besitzt einen 13 Megapixel Sensor im 1/3 Zoll Format und ein Zoom-Objektiv mit einer Kleinbild-äquivalenten Brennweite von 25 – 76 mm bei einer Blendenöffnung von f/1.6 – f/2.8.
Die teurere FX-D 300 nutzt stattdessen einen 50 MP Sensor im 1/1,56 Zoll Format sowie ein 24 mm f/1.8 Objektiv mit optischer Bildstabilisierung, womit die Ausstattung in etwa jener der Hauptkamera eines aktuellen Mittelklasse-Smartphones entspricht. Die FX-D S300 ist identisch mit der FX-D 300, abgesehen davon, dass das Topmodell einen elektronischen Sucher besitzt, zu dessen Technik Yashica keine Angaben macht.
Preise und Verfügbarkeit
Die Yashica FX-D wurde über Kickstarter finanziert, und kann auf der Projekt-Seite weiterhin vorbestellt werden. Die Yashica FX-D 100 kostet aktuell 2.970 HKD (ca. 320 Euro), für die FX-D 300 veranschlagt der Hersteller 3.755 HKD (ca. 410 Euro), die FX-D S300 kostet 4.698 HKD (ca. 510 Euro).
Die Preise verstehen sich zuzüglich Einfuhrumsatzsteuer und 19 US-Dollar Versand. Wie üblich gilt, dass beim Vorbestellen über Kickstarter gewisse Risiken bestehen. Nachdem Produkte wie die Yashica City 200 in Tests nicht überzeugen konnte, bleibt abzuwarten, ob die FX-D die Erwartungen erfüllen können wird.












