Bei RISC-V handelt es sich um eine Prozessorarchitektur, welche für Endkunden wahrscheinlich weniger relevant oder zumindest nicht sichtbar ist. Allerdings haben wir bereits mehrere Male über Entwicklerplatinen oder Einplatinenrechner auf Grundlage von RISC-V-Prozessoren berichtet. Bei RISC-V handelt es sich um eine offene Prozessorarchitektur, welche sich in einigen Bereich doch deutlich etwa von der ARM- oder x86-Architektur unterscheidet, dementsprechend ist die Kompatibilität nicht ohne weiteres gegeben. Eine Möglichkeit, die es auch bei beziehungsweise zwischen anderen Plattformen gibt, ist dabei die Emulation - welche nun auch für RISC-V-Systeme für Videospiele bereitstehen soll.
Konkret handelt es sich bei felix86 um einen solchen Emulator, welcher die Ausführung verschiedener x86-Programme auf Systemen erlauben soll, die mit einem RISV-V-Prozessor ausgestattet sind. Dabei ist offenbar sogar möglich, Steam zu installieren und auch zu nutzen. Damit gibt es zumindest theoretisch die Möglichkeit, ganz verschiedene Videospiele wiederzugeben. In einem Blog-Post zur Version 25.07 von felix86 wird auch gezeigt, dass auch Triple-A-Videospiele lauffähig sind, also zum Beispiel The Witcher 2, The Witcher 3 und Crysis.
Dass die Spiele im Prinzip lauffähig sind, heißt aber noch lange nicht, dass die Darstellung auch sinnvoll möglich ist, so ist diese Emulation offenbar noch mit Performance-Problemen behaftet. Sozusagen erschwerend dürfte noch hinzukommen, dass die Rohleistung aktueller RISC-V-Prozessoren auch nicht extrem hoch ist, so ist etwa die Anzahl der Rechenkerne auf solchen, für Endkunden erhältlichen Systemen noch stark eingeschränkt.
Quelle(n)
Felix, via GamingOnLinux














