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iPhone 14 Pro: Apple drosselt Produktion um 14 Prozent

iPhone 14 Pro: Apple drosselt Produktion um 14 Prozent.
iPhone 14 Pro: Apple drosselt Produktion um 14 Prozent.
Apple drosselt die Produktion für das iPhone 14 Pro im ersten Quartal 2023 um einen zweistellingen Prozentsatz. Zwar verkauft sich das iPhone 14 Pro vergleichsweise gut, allerdings sinkt die Nachfrage für das iPhone 14 Pro bei den Verbrauchern wegen der weltweit steigenden Inflation und dem Krieg in der Ukraine.

Die Vorbestellungswelle für die neue Apple iPhone 14 Smartphone-Serie ist durch. Die Marktreaktion für die iPhone-14-Modelle nach dem Launch von Apple waren je nach Land und Region sehr unterschiedlich. Die Inflationssorgen der Verbraucher wirken sich global negativ auf die gesamte Smartphone-Branche aus, der Krieg in der Ukraine vor allem in Europa und die Sorgen der Verbraucher beeinträchtigen auch die Geschäfte von Apple.

Grundsätzlich läuft der Absatz für das Topmodell iPhone 14 Pro (bei Amazon ab 1.299 Euro) von Apple gut, berichten die Marktforscher von TrendForce. Allerdings muss Apple seine Produktion für das iPhone 14 Pro an das geringere Verbraucherinteresse anpassen. Die Analysten erwarten, dass Apple die Produktion für das iPhone 14 Pro von einer früheren Schätzung in Höhe von 56 Millionen Einheiten, auf 52 Mio. Handys senken wird, was einem Rückgang von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprechen würde.

Laut TrendForce hat Apple das Produktionsverhältnis der beiden Modelle der iPhone 14 Pro-Serie am Gesamtvolumen der iPhone-Fertigung von den ursprünglich geplanten 50 Prozent auf 60 % erhöht. Die Marktanalysten schließen nicht aus, dass Apple dieses Verhältnis in Zukunft weiter auf 65 % steigern wird. Das Auslieferungsziel für 2022 liege bei insgesamt 240 Millionen iPhone-Modellen, was einer jährlichen Steigerung von 2,8 % entsprechen würde.

Angesichts des zunehmenden geopolitischen Drucks beschleunigen die großen Smartphone-Hersteller und damit auch Apple die Verlagerung von Produktionslinien aus China, berichtet TrendForce weiter. Mit Blick auf die kommende iPhone 15-Serie rechnet TrendForce damit, dass Apple den Zeitplan für die Veröffentlichung von vier neuen Modellen mit zwei Prozessoren beibehalten wird, um weiter zwischen Standard- und High-End-Modellen zu differenzieren.

Was die Spezifikationen der iPhone 15-Generation angeht, geht TrendForce davon aus, dass Apple endlich den Wechsel von Lightning auf UBS-C durchführen wird. Zudem rechnen die Analysten, dass die iPhone-Pro-Serie ein Upgrade der Speicherkapazität auf 8 GByte erhält, die Kameraspezifikationen weiter verbessert werden und weiterhin ein 5G-Modem von Qualcomm verwenden wird. Das selbstentwickelte 5G-Modem von Apple wird gemäß TrendForce voraussichtlich 2024 offiziell vorgestellt werden.

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Autor: Alena Matta, 25.10.2022 (Update: 25.10.2022)