Die Sony PlayStation 5 Pro (ca. 739 Euro auf Amazon) soll künftig mehr Spiele in 4K-Auflösung mit 120 Bildern pro Sekunde oder aber mit 8K-Auflösung bei 60 Bildern pro Sekunde darstellen. Um das zu ermöglichen, arbeitet Sony laut der neuesten Informationen von Moore's Law is Dead an einer neuen Version von PlayStation Spectral Super Resolution (PSSR), die durch ein grundlegend neu entwickeltes AI-Modell sowohl mit geringeren Performance-Einbußen arbeiten als auch eine bessere Bildqualität erzielen soll.
Neben dem neu trainierten Machine-Learning-Modell soll Sony auch die Render-Auflösung reduzieren, um die hoch gesteckten Ziele zu erreichen. Derzeit rendert die PlayStation 5 Pro Spiele mindestens mit einer Auflösung von 1.536 x 864 Pixel, wenn diese mit PSSR auf die native 4K-Auflösung der meisten Smart TVs skaliert werden, während beispielsweise Nvidia DLSS 4 im "Ultra Performance"-Modus auf eine niedrigere Render-Auflösung von 1.280 x 720 Pixel zurückgreift. Falls 4K-Auflösung bei stabilen 120 Bildern pro Sekunde trotz PSSR2 nicht erreicht wird, soll Sony zumindest einen 1.440p-Modus mit stabilen 120 fps planen.
Bisher sind keine konkreten Zeitpläne bekannt, wann ein erstes Spiel PSSR2 unterstützen wird. Unklar ist auch, ob Sony die verbesserte Upscaling-Technologie explizit vermarkten wird, oder ob sich diese schlicht in Form von Spielen mit höherer Ausgabe-Auflösung oder Bildfrequenz zeigen wird. In jedem Fall könnte Sony mit dem geplanten 120-fps-Modus nicht zuletzt auf die Nintendo Switch 2 reagieren, die ausgewählte Spiele ebenfalls mit 120 Bildern pro Sekunde darstellen können soll, wenn auch mit wesentlich niedrigerer Auflösung.















