Rechtzeitig vor dem Launch der Nintendo Switch 2 (ca. 469 Euro auf Amazon) am 5. Juni hat Nintendo neue Nutzungsbedingungen für den Nintendo Account veröffentlicht. Um alle Funktionen der Konsole nutzen zu können, müssen Käufer diesen Bedingungen zwangsläufig zustimmen. Wer gegen bestimmte Teile dieser Vereinbarung verstößt, dem droht Nintendo explizit damit, seine Konsole unbrauchbar zu machen. In den Nutzungsbedingungen heißt es dazu:
Sie erkennen an, dass Nintendo die Nintendo-Account-Dienste und/oder das entsprechende Nintendo-Gerät im Falle einer Nichteinhaltung der vorstehenden Einschränkungen dauerhaft ganz oder teilweise unbrauchbar machen kann.
Dieser Fall tritt in Kraft, wenn Nutzer die Hardware oder Software der Konsole modifizieren, um etwa Emulatoren zu entwickeln, aber auch dann, wenn ein Nintendo Account samt Zugang zu den gekauften Spielen vermietet oder verkauft wird, wenn derivative Werke auf Basis von Nintendos geistigem Eigentum erstellt oder wenn gefälschte Kopien von Spielen genutzt werden. Damit zielt Nintendo nicht nur auf Piraterie im klassischen Sinne ab, sondern auch auf die Modding-Community sowie auf Personen, die Accounts über Key-Shops kaufen und verkaufen.
Nintendos neue Privatsphäre-Richtlinien weisen darüber hinaus darauf hin, dass der Konzern die Audio- und Videochats, welche die Nintendo Switch 2 unterstützt, speichert und auswertet. Konkrete Strafen für ungebührliches Verhalten in einem privaten Chat mit Freunden stellt Nintendo nicht in Aussicht, zumindest Account-Sperren wären aber denkbar, wenn Nintendo den Inhalt eines Chats nicht für gut befindet.












