Test Asus A6Ja
Gehäuse
Die erste Maßnahme nach dem ersten Einschalten des Asus A6J Notebooks war die Deaktivierung des gewählten Bildschirmschoners, der aufgrund Sounduntermalung besonders nervte.
Bei näherer Begutachtung des Gehäuses konnten wir feststellen, dass dieses schon durch einige Kratzer gezeichnet war. Kein Wunder, war unser Testgerät ja schon vermutlich über zahlreiche Schreibtische gewandert. Dennoch, die Oberfläche scheint nicht unbedingt besonders kratzfest zu sein.
Im Bereich der rechten Handballenauflage konnten wir unter Druck auch ein mögliches Knarren feststellen und auch auf der linken Seite gibt das Gehäuse im Bereich des DVD Laufwerks etwas nach. Ebenfalls etwas unsauber da wackelig, zeigte sich die Displayabdeckung im linken unteren Bereich.
Entgegen dem aktuellen Trend, ist der Akku im A6J im vorderen Bereich untergebracht. Dadurch können Lüfterausgang und Schnittstellen auf der Hinterseite untergebracht werden.
Es befinden sich zwar Standfüße auf dem Akku, jedoch gibt es daneben auch noch kleine Erhebungen, die den sicheren Stand bei entnommener Batterie sicherstellen.
Die Schnittstellenausstattung des Asus A6J kann als komplett bezeichnet werden. 4 USB 2.0 Anschlüsse findet man in einem Gerät dieser Größe nur selten. Auch ein analoger und digitaler (DVI-D) Monitorausgang sind leider noch eher die Ausnahme. Firewire, S-Video, Modem, Gigabit LAN, PC-Card, Cardreader, Kamera und Audioschnittstellen komplettieren die Ausstattung. Einzig eine Infrarotschnittstelle könnte man vermissen.
Auch die Anordnung ist durchaus gelungen. Die 4 USB und die Monitorausgänge liegen auf der Rückseite, der Rest rechts im hinteren Bereich.
Das Doppelhakensverschlusssystem wird durch zwei getrennt voneinander funktionierende Schieber bedient.
Eingabegeräte
Die Tastatur macht generell einen guten Eindruck. Die einzelnen Tasten sind ausreichend groß und zeichnen sich durch ein angenehmes leicht federndes Druckgefühl aus, welches durch ein leises Klickgeräusch begleitet wird. Das Layout bleibt ohne Beanstandungen. Eventuell ist ein leichtes Wackeln aller Tasten anzumerken.
Die Schnelltasten zum Justieren der Lautstärke, Displayhelligkeit usw. sind per FN + F1 - F12 erreichbar und durch schöne und gut erkennbare Icons auf dem Bildschirm gekennzeichnet.
Das Touchpad besitzt eine glatte Oberfläche und lässt sich leicht und präzise bedienen. Die Tasten sind aus einem Stück Metall gefertigt und sehen nicht nur gut aus, sondern funktionieren auch einwandfrei.
Display
Das spiegelnde 16:10 Breitbild-Display mit einer Auflösung von 1280x800 Pixel wirkt subjektiv gut und kontrastreich. Die maximal gemessene Helligkeit von 126,9 cd/m² ist zwar eher mäßig, die Ausleuchtungsverteilung von 88,1% jedoch als sehr gut zu beurteilen.
Das Farbdarstellungsdiagramm zeigt eine übliche Abweichung der Blaukurve und eine daraus resultierende warme Bildfarbgebung.
Im Test der Anfälligkeit zur Schlierenbildung konnte mittels des Programms Pixperan die Stufe 6 erreicht werden, und ist damit als unauffällig durchschnittlich zu bezeichnen.
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Infos Maximal: 126.9 cd/m²Durchschnitt: 116.9 cd/m² Ausleuchtung: 88 % | |||||||||||||||||||||||||
Die Blickwinkelstabilität ist im horizontalen Bereich gut, im vertikalen Bereich ausreichend. Hier kann es zu leichten Aufhellungen bzw. Abdunklungen kommen.
Leistung
Erwartet gute Leistung garantieren die Core Duo CPU und die ATI X1600 Grafikkarte.
Interessant dabei: Die 512MB Hypermemory Version der X1600 im bereits getesteten Samsung X60 zeigt bei aktuellen 3D Benchmarks kaum bessere Ergebnisse. Lediglich bei älteren Benchmarktests kann die Grafikkarte jedoch kombiniert mit einer schnelleren CPU deutlich bessere Werte erzielen.
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Hilfe |
| 3DMark 06 im Vergleich | |
| Sony Vaio VGN-TX2XP/B (min)
753, | 49 |
| ... | |
| Samsung X60 NP-X60TV01 T2500, Mobility Radeon X1600 | 1828 |
| Samsung X60 Pro Boxxer T7400, Mobility Radeon X1700 | 1829 |
| Asus A6Ja-Q001H
T2300, Mobility Radeon X1600 | 1830 |
| Toshiba A7 T2400, Mobility Radeon X1600 | 1836 |
| Dell Latitude E6400 XFR P9600, Quadro NVS 160M | 1841 |
| ... | |
| Alienware M18x R2 (max)
3920XM, Radeon HD 7970M Crossfire | 29496 |
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Hilfe |
| PCMark 04 im Vergleich | |
| Dialogue Flybook A33i (min)
TM-5800, Mobility Radeon M6 | 963 |
| ... | |
| Sony Vaio VGN-TX2XP/B 753, | 2265 |
| Nexoc Osiris S607 740, Graphics Media Accelerator (GMA) 900 | 3055 |
| Asus A6Ja-Q001H
T2300, Mobility Radeon X1600 | 3396 |
| Benq Joybook 5200G.G02 740, Mobility Radeon X300 | 3527 |
| Fujitsu-Siemens Amilo M1437G 740, Mobility Radeon X700 | 3583 |
| ... | |
| Alb R18 (max)
T7400, Mobility Radeon X1600 | 7438 |
Emissionen
Wärme
Im zentralen Bereich an der Unterseite des Gerätes wurden durchaus beachtliche Erwärmungen mit Spitzenwerten von mehr als 47°C gemessenen. Die Oberseite blieb besonders im Handballenauflagenbereich angenehm kühl. Verantwortlich dafür: Der Akku ist im vorderen Bereich des Gerätes untergebracht.
Lautstärke
Unter Belastung entwickelt das Gerät wie oben schon erwähnt erstaunliche Temperaturen. Kein Wunder also, wenn sich der Lüfter dann auch so richtig ins Zeug legen muss, um die Hitze aus dem Gerät zu bekommen.
Unauffällig dagegen das DVD Laufwerk, welches im Wiedergabebetrieb dezent im Hintergrund bleibt.
Lautsprecher
Die Lautsprecher klingen etwas dumpf und können im ersten Hörtest nicht wirklich überzeugen. Die Gesamtlautstärke ist ausreichend.
Akkulaufzeit
Keine beachtlichen Ergebnisse brachte das A6J bei der Messung der Akkulaufzeiten. Besonders die ermittelte maximale Laufzeit von gerade einmal 145 Minuten ist kein Grund für großen Jubel.
Battery Eater Readers Test – entspricht etwa der maximalen Laufzeit
(min. Helligkeit, WLan aus, Stromsparfunkt. ein)
erreichte Akkulaufzeit: 2h 25min
Battery Eater Classic Test – entspricht etwa der minimalen Laufzeit
(alles max., WLan usw. ein)
erreichte Akkulaufzeit: 1h 15min
Leistungsaufnahme
Minimal (alles aus bzw. auf Minimum): 33.6 Watt
Idle (max. Helligkeit): 41.1 Watt
Maximal (Volllast inkl. WLAN): 56.1 Watt
Fazit
Besonders positiv hervorzuheben ist die gute Schnittstellenausstattung des Asus A6J. Insgesamt vier USB 2.0 Anschlüsse und ein digitaler Bildausgang (DVI) lassen kaum Wünsche offen.
An der Verarbeitung des Notebooks konnten wir durchaus einige kleinere Mängel feststellen. Dabei ist jedoch anzumerken, dass unser Testgerät nicht Fabrikneu war und durchaus schon Abnutzungserscheinungen wie Kratzspuren aufwies.
Das Display ist grundsätzlich ganz angenehm, eine leichte Blickwinkelinstabilität und besonders eine etwas geringe Helligkeit sowie die auftretenden Spiegelungen trüben das Vergnügen dennoch etwas.
Die Leistung ist dank Core Duo CPU und ATI X1600 Grafikkarte ganz passabel, und meistert alle zurzeit gängigen Aufgaben.
Vergleichsweise hohe Hitzeemissionen und folglich auch Geräuschemissionen relativieren die guten Leistungsdaten des Gerätes doch klar. Auch die Akkulaufzeit des A6J ist als eher mäßig einzustufen.
Über den Testbericht bzw. das Notebook können sie in unserem Forum diskutieren. -> Forum































































