Test Samsung E251 T4200 Esilo Notebook

von: Bernd Müller 10.12.2009

A-Brand für Alle.

Samsungs 15.6-Zoller E251 finden Sparfüchse bereits ab 399 Euro bei diversen Händlern. Haben wir es mit einem Premium-Office-Notebook zu tun oder mit billiger Massenware? Leistung und Ergonomie liefern gute Daten ab. Doch Mobilität und Bildschirmanzeige bereiten uns Bauchschmerzen. Sollten sich interessierte Samsung-Freunde doch zurückhalten? Wir prüfen das E251 auf Herz und Nieren.

E251-Aura T4200 Esilo - Günstiges Office-Notebook von Samsung
Samsung T4200 Esilo Notebook

Typische Office-Laptops kosten heute nicht mehr als 450 Euro. Die Geräte sind leidlich mobile Schreibmaschinen und typischerweise mit schwachbrüstiger Hardware ausgerüstet. In diesem Preissegment tummeln sich üblicherweise Acers Extensa-Varianten, die HP Compaq-615-Modelle oder auch die Lenovo G550-Serie. Samsung war hier bisher nicht aktiv. Aber die Zeiten ändern sich.
Der Hersteller wendet sich von seinem bislang verkündeten Premium-Anspruch ab und schickt Konfigurationen wie das vorliegende E251-Aura T4200 Esilo in den harten Wettkampf um Kunden. Der Preis von 429 Euro muss sich dabei vor identisch zusammengestellten Acer Extensas nicht verstecken. Sparfüchse finden sogar leicht abgespeckte Varianten für unter 400 Euro. Lohnt die Ausgabe des Weihnachtsgeldes für Samsungs günstiges Office-Notebook?

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Schlicht, matte Optik des Samsung E251
Schlicht, matte Optik des Samsung E251

Optisch macht das Samsung E251-Aura T4200 Esilo genau das her, was wir von einem preiswerten Office-Laptop erwarten. Nüchternheit wohin das Auge blickt. Das Gehäuse besitzt, abgesehen vom Displaypanel, keine einzige glänzende Fläche. Schmückende Elemente, wie silberne Streifen, dezent leuchtende LEDs oder kunstvoll geformte Power-On-Tasten, suchen wir am Büro-Laptop vergebens. Selbst die Lautsprecher befinden sich unter einer lieblos gelochten Fläche über der Tastatur. Der Hersteller verzichtet auf eine besondere Inszenierung seines Logos. Das Samsung-Emblem ist schlicht auf den Deckel beziehungsweise den Display-Rahmen gedruckt.
Die matten Flächen bestehen auf dem Deckel und der Arbeitsumgebung aus einem glatten Kunststoff. Fingerabdrücke bleiben auf diesen Flächen so gut wie keine zurück. Die Flächen haben einen leichten silbernen Schimmer. Die Bodenplatte besteht aus rauem, griffigem Kunststoff.

Bei der Stabilität des Gehäuses hat Samsung in der Vergangenheit schon bessere Arbeit abgeliefert. Das Unterteil des Laptops kann mit zwei Händen leicht verzogen werden. Die Handauflage verbiegt sich unter dem Druck der Hände jedoch so gut wie gar nicht. Dies kann das Touchpad nicht von sich behaupten. Wenn das E251-Aura auf dem Schreibtisch seine Pflicht erfüllt, können wir mit Druck auf den Mausersatz ein Nachgeben  beinahe bis zur Tischplatte erzwingen. Hier ist schlichtweg der mittige Standfuß zu kurz geraten. Auf der Unterseite finden wir ebenso eine mangelhafte Standfestigkeit vor. Hier kann bereits leichter Druck hier und da ein Nachgeben der Kunststoffflächen erzeugen.

Der Deckel wird von den etwas zu straff sitzenden Scharnieren fest in seiner Position gehalten. Die Halterungen machen einen stabilen Eindruck, denn sie sitzen fest in ihrer Arretierung und lassen das Display beim Öffnen nicht federn. Der maximale Aufklappwinkel ist für den Betrieb auf dem Schoß ausreichend. Vollständig umklappen, das heißt auf 180 Grad öffnen, lässt sich die Anzeige aber nicht.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Beim Thema Anschlüsse spricht Samsungs E251 extrem spartanische Zeitgenossen oder auch Feng-Shui-Anhänger an. Die Verbindungen sind alle auf der linken Seite des Gehäuses gebündelt. Dies hat den Vorteil, dass Nutzer niemals suchen müssen: Wo ist denn der VGA-Anschluss?
Nüchtern betrachtet bietet das E251 so wenige Anschlussmöglichkeiten, dass diese alle auf die linke Gehäuseseite passen. Neben dem Stromanschluss finden wir dort einen VGA (D-Sub), drei USB-Ports, einen Ethernet-Anschluss, zwei Audio-Steckplätze und einen CardReader.

Links: Kensington, Strom, VGA, USB, LAN, 2xUSB, 2xAudio, CardReader
Links: Kensington, Strom, VGA, USB, LAN, 2xUSB, 2xAudio, CardReader
Rechts: DVD-Laufwerk
Rechts: DVD-Laufwerk
Front: keine Anschlüsse
Front: keine Anschlüsse
Rückseite: keine Anschlüsse
Rückseite: keine Anschlüsse

Dem Anschluss-Verzicht ist zum Glück nicht das WLAN-Modul zum Opfer gefallen. Im Samsung E251 arbeitet sogar ein DraftN-Modul von Intel. Bluetooth ist aber nicht an Bord der Office-Laptops.

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Die Tasten des 15.6-Zollers gehören in die Kategorie brauchbar aber bei Weitem nicht perfekt. Beim Schreiben vermittelt die Eingabe einen deutlichen Hub, doch es fehlt ein sauberer Anschlag. Beim Tippen kommt uns die Tastatur deshalb schwammig vor, obwohl sie auf der gesamten Breite einen festen Sitz hat. Mit dem Layout der Tasten werden sich schreibende Hände schnell anfreunden. Lediglich die Pfeiltasten hat Samsung in die rechte Ecke gezwängt, was Fehleingaben häufiger werden lässt. Lobenswert ist die deutliche, weiße Beschriftung der Tasten. Ein Ziffernblock hätte dem Notebook gut zu Gesicht gestanden, denn dieser ist bei vielen Büroarbeiten wie Excel oder Taschenrechner sehr hilfreich. Platz hätte der 15.6-Zoller genug geboten. So aber bleibt ein ungenutzter breiter Steg links und rechts der Eingabe.

Touchpad

Das unscheinbare Touchpad ist plan in die Handauflage integriert. Die beiden Maustasten, welche als Solo-Taste gebaut sind, liegen in einer separaten Mulde. Das Pad bedient sich trotz der scheinbar geringen Größe angenehm, denn die Fläche ist bis in die Außenbereiche sensitiv. Der Hersteller spart sich allerdings die Multitouch-Funktion (Synaptics V6.3). Das Zoomen oder Rollen mit zwei Fingern ist also nicht möglich. Dafür können sich die Anwender vertikal und horizontal mit einer Scrollbar nach oben und unten sowie rechts und links bewegen. Die horizontale Rollmöglichkeit ist nicht gekennzeichnet, was zu Beginn der Nutzung Verwirrung stiften kann. Ohne es zu beabsichtigen, rollen wir oft nach links oder rechts. Die Tasten des Pads geben ein deutliches aber billig wirkendes Klick-Geräusch von sich.

Tastatur
Tastatur
Touchpad
Touchpad
schwammiger Anschlag
schwammiger Anschlag

Display

Wie wir testen - Display

Samsung verbaut ein WXGA-Panel mit einer nativen Auflösung von 1366 x 768 Pixeln. Die 16:9-Anzeige stammt aus eigenem Hause, die Informations-Tools zeigen ein SEC3245 an. Das Panel ist nicht entspiegelt und sorgt stets für mehr oder minder starke Spiegelungen. Der Kontrast der Anzeige ist subjektiv extrem gering, egal ob es mit höchster oder geringster Helligkeit betrieben wird. Der gemessene Schwarzwert liegt bei 1.14, der Kontrast bei maximaler Ausleuchtung liegt damit bei 203:1.

180,5
cd/m²
177,3
cd/m²
175,8
cd/m²
178,1
cd/m²
203
cd/m²
185,2
cd/m²
174
cd/m²
184,6
cd/m²
186,8
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
Maximal: 203 cd/m²
Durchschnitt: 182.4 cd/m²
Ausleuchtung: 86 %
Helligkeit Akku: 203 cd/m²
Schwarzwert: 1.14 cd/m²
Kontrast: 178:1

Das Display verteilt die Helligkeit relativ gleichmäßig über das Panel. In der Mitte messen wir einen Maximalwert von 203 cd/m². Links unten fällt die Helligkeit auf bis zu 174 cd/m² ab. Dieser Unterschied ist mit dem Auge nicht wahrnehmbar.

Samsung E251-Aura T4200 Esilo im Außeneinsatz
Samsung E251-Aura T4200 Esilo im Außeneinsatz

Die Anzeige des Samsung E251 ist für den Außengebrauch nicht geeignet. Die spiegelnde Eigenschaft und die durchschnittliche Helligkeit können sich nicht gegen helles Sonnenlicht durchsetzen. Starke Reflexionen behindern immer wieder die Sicht. Nutzer, die E-Mails gerne auf der Terrasse lesen wollen, müssen sich definitiv ein schattiges Plätzchen suchen.

Die Blickwinkel des E251 Esilo beschreiben, ob Farben oder Schrift bei seitlichem Blick auf die Anzeige noch klar erkennbar sind. Beim 15.6-Zoll Panel des E251 haben Nutzer nicht viel Spielraum. Weichen die Augen nach oben oder unten ab (vertikal), so verblassen die Farben bereits ab zirka 30 Grad deutlich. Nach rechts und links (horizontal) können wir bis zu 45 Grad von der Mitte abweichen. Erst jetzt invertieren die Farben.

Blickwinkel Samsung T4200 Esilo
Blickwinkel Samsung T4200 Esilo

Samsung verbaut einen Intel Pentium Dual Core T4200 mit 2.0 GHz Taktung. Der Prozessor hat lediglich einen Megabyte L2 Cache und 800 MHz FSB. Mit einem TDP von stolzen 35 Watt gehört der Pentium nicht zu einer besonders sparsamen Prozessor-Kaste. Der T4200 besitzt zwei physische Kerne, beherrscht aber kein Intel Hyper-Threading.
Typische Anwendungsgebiete des T4200 sind preiswerte Office- oder Midrange Systeme, die auf unterste Preispunkte hin optimiert werden. Wer oft prozessorlastige Aufgaben wie Videoschnitt oder Bildbearbeitung durchführt, also Medieninhalte erstellt, für den ist ein solches System eher nicht geeignet. Mangels Grafikkarte wären diverse Applikationen auch nicht in der Lage, per Nvidia CUDA oder ATI Stream die CPU mittels Grafikkarte zu entlasten. Im Samsung E251 arbeitet lediglich eine im Chipsatz integrierte Intel GMA 4500MHD ohne eigenen Videospeicher.

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo CPUZ RAM SPD
Systeminfo GPUZ
Systeminfo HDTune
Systeminformationen Samsung T4200 Esilo
Vista Leistungsindex 3,5
Vista Leistungsindex 3,5
DPC Latency Checker
DPC Latency Checker Samsung T4200 Esilo

Die Latenzen unter Windows haben wir uns mit dem DPC Latency Checker Tool angesehen. Sind diese zu hoch, kann es beim Anschluss von externen Geräten zu Problemen kommen (z.B. Soundknacken bei externen Soundkarten oder kurzen Unterbrechungen in Real-Time-Audio). Teilweise lagen hier die Werte über 2000 µs. Ursächlich hierfür sind in der Regel fehlerhafte Treiber von internen Geräten wie WLAN-Adapter, Soundkarte, USB Host Controller oder anderen.

Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
2012
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
3801
Cinebench R10 Shading 32Bit
859
Hilfe
PC Mark
PCMark 054122 Punkte
PCMark Vantage2736 Punkte
Hilfe

Die Gesamtleistung des Systems messen wir mit dem PC Mark Vantage. Dieser Test prüft alle Komponenten des Computers. Hierzu gehören neben dem Prozessor auch der DDR2-Arbeitsspeicher, die Zugriffe auf die Festplatte sowie die Grafikberechnungen. 2.736 Punkte sind hier das Resultat der Bemühungen des Samsung E251. Dies ist ein typischer Wert für Laptops ohne dedizierte Grafikkarte und mit niedrig taktendem Prozessor. Selbst Notebooks mit Ultra-Low-Voltage-Prozessor Core 2 Duo SU7300 erreichen bereits diese Werte im PC Mark Vantage Test. Deutlich mehr Leistung fahren erst Systeme mit Intel Core 2 Duo P8700 und Midrange Grafikkarten wie ATI Mobility Radeon HD4570 ein. Solche Systeme kosten aber auch mindestens 200 Euro mehr.

3D Mark
3DMark 031764 Punkte
3DMark 051086 Punkte
3DMark 06
 1280x1024
621 Punkte
Hilfe
320 GB - 5400 rpm
Minimale Transferrate: 27.9 MB/s
Maximale Transferrate: 63.5 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 48 MB/s
Zugriffszeit: 17.8 ms
Burst-Rate: 78.5 MB/s
CPU Benutzung: 2.1 %

Die Fujitsu-Festplatte (Typ MHZ2320BH) mit einer Bruttokapazität von 320 GByte zeigt sich mit unterdurchschnittlichen Zugriffszeiten. Wir messen mit HD-Tune einen Durchschnitts-Datendurchsatz beim Lesen von nur 48 MB/s. Aktuelle Notebook-Festplatten, ebenfalls mit 5.400 rpm, erreichen in der Regel 60 bis 70 MB/s. Die  eingesetzte Fujitsu-HDD ist also nicht die Schnellste.

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Luftauslass der Kühlung
Luftauslass der Kühlung

Geräuschemissionen

Auch wenn die Fujitsu-Festplatte nicht die Schnellste ihrer Art ist, Lärm macht sie ständig. Wenn der Nutzer den Samsung Silent-Mode aktiviert und der Lüfter verstummt, macht die 320 GB Festplatte weiter auf sich aufmerksam. Dieses hörbare Grundrauschen der Festplatte liegt bei 29.6 dB (A). Wenn dann noch die Lese- und Schreibköpfe klackern, dann liegt der Geräuschpegel bei 30.8 dB (A). Kurz: Wenn die rotierende Festplatte nicht wäre, so könnte das Samsung E251 beim Surfen und E-Mailen vollständig lautlos sein.

Der Lüfter schaltet sich aber erst ab, wenn der Nutzer per FN-Taste den Samsung-Silent-Mode aktiviert. Es gibt die Betriebszustände Silent, Normal und Speed. Silent sorgt für ein sofortiges Verstummen des Lüfters. Der Kühler geht auch bei kurzen Last-Phasen des Prozessors nicht wieder an. Erst dauerhafte Prozessor-Benchmarks lassen soviel Abwärme produzieren,  dass sich der Kühler wieder in Gang setzt. Wenn der Nutzer den Prozessor  wieder entlastet, dann verstummt der Lüfter sofort.
Nachteil des Silent-Mode: Die Taktung des ohnehin langsamen 2.0 GHz Prozessors T4200 wird auf 1.200 MHz limitiert. Das reicht zum Surfen im Web oder zum Tippen in Word. Seine Bilder will der Nutzer in diesem Zustand aber nicht bearbeiten. Für einen Office-Laptop sehen die Tester den Silent-Mode aber als sehr zweckmäßig an.
Wenn der Lüfter dann einmal richtig läuft, so wird er auch nicht lauter als die Festplatte. Die Messung bei gleichzeitiger Prozessor- und Grafiklast liegt bei 29.8 dB (A). Dies ist eine sehr geringe Lautstärke. Empfindliche Nutzer werden in sehr ruhigen Arbeitsumgebungen ein pulsieren des Lüfterrauschens wahrnehmen. Die meisten Nutzer müssten dazu aber erst das Ohr am Gerät  anlegen.

Lautstärkediagramm

Idle 27,9 / 28 / 28,2 dB(A)
HDD 30,8 dB(A)
DVD 32,2 / 35,3 dB(A)
Last 28,8 / 29,8 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:     (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Beim Surfen im Internet und aktiviertem Silent-Betriebsmodus bleibt das Gehäuse bemerkenswert kühl. Der aktive Lüfter ist in diesem Modus fast jederzeit inaktiv. Die einzige handwarme Fläche am Gehäuse finden wir in direkter Nachbarschaft des Luftauslasses. Die Oberseite wird in diesem Zustand lediglich auf der linken Handauflage geringfügig warm. Die Nutzung des E251 auf dem Schoß ist unter diesen Voraussetzungen ohne Einschränkungen empfehlenswert. Auf der Handauflage messen wir 30 bis 32 Grad. Wer den Normal-Modus aktiviert, der kann mit Hilfe des aktiven Lüfters die Temperatur auf der Arbeitsumgebung noch etwas senken.

Wer sein Samsung E251 unter Belastung setzt (CPU und GPU Last), der erlebt bei der Abwärme keine negativen Überraschungen. Nach zweistündigem Stresstest mit Furmark und Prime95 ist die Oberseite des Gehäuses höchstens 34 Grad warm. Dies messen wir auf der rechten Handballenablage. Die Bodenplatte ist auch jetzt noch für den Einsatz auf dem Schoß geeignet, denn wir messen auf der Unterseite maximal 32 Grad an zwei Punkten.

Max. Last
 33 °C30 °C27 °C 
 32 °C30 °C27 °C 
 32 °C32 °C34 °C 
Maximal: 34 °C
Durchschnitt: 30.8 °C
27 °C29 °C32 °C
27 °C29 °C30 °C
32 °C29 °C27 °C
Maximal: 32 °C
Durchschnitt: 29.1 °C
Netzteil (max.)  38 °C | Raumtemperatur 23 °C

Lautsprecher

Office-Notebooks gehören in der Regel nicht zur musikalischen Elite. Dies gilt auch für unser Testgerät. Tiefen geben die Stereo-Lautsprecher über den Tasten deutlich wieder. Höhen werden allerdings zu stark betont. Das E251 besitzt keinen Subwoofer. Dennoch sind wir von den Klangqualitäten des 15.6-Zollers überrascht. Wenn Nutzer den Aufwand nicht scheuen und im SRS-Soundmenü das Klangbild optimieren, dann liefern die Lautsprecher angenehme Ergebnisse.
Wer eine externe Soundanlage anschließt, der nutzt den 3.5 Millimeter Klinke-Ausgang auf der linken Seite. Wir testen selbigen mit zwei aktiven Yamaha Boxen (YST-M20SDP). Der vom Notebook anliegende Pegel kann nach Belieben nach unten geregelt werden. Selbst bei geringem Eingangspegeln kommt es trotz der Onboard-Soundkarte nicht zu einem Rauschen der externen Lautsprecher. Wenn der Volume-Regler des Notebooks maximal aufgedreht wird, so liegt ein relativ lauter Ausgangspegel am Kopfhörer-Ausgang an.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Readers Test: 258 Minuten
Maximale Akkulaufzeit (Readers Test)
DVD-Abspielen: 127 Minuten
DVD-Abspielen: 127 Minuten

Surfen im Internet, die Steuererklärung erledigen oder eine DVD ansehen. Das sind Tätigkeiten, die auf einem Samsung E251 typischerweise stattfinden. Dies kann auch im Akkubetrieb geschehen, denn gute drei Stunden (173 Minuten) hält der 15.6-Zoller im Betrieb mit WLAN beim Absurfen von YouTube und diverser Nachrichtenportale fern der Steckdose durch. Ein gutes Ergebnis, das nur mit teureren CULV-Subnotebooks in 14- oder 15-Zoll deutlich verbessert werden kann.

Die maximale Laufzeit des Samsung E251 Esilo liegt bei 258 Minuten. Diese 4:34 Stunden sind jedoch eine unrealistische Zeit, denn sie wurden im Idle-Zustand erhoben (BatteryEater Readers Test). Dies bedeutet, WLAN war deaktiviert, die Helligkeit war auf niedrigster Stufe und der Prozessor hatte keine echte Beschäftigung. Die reale Laufzeit liegt bei zwei bis drei Stunden. Wenn der Nutzer sich eine DVD anschaut, dann sind es eher zwei Stunden. Wir haben im DVD-Playback 127 Minuten ermittelt. Drei Stunden sind beim Surfen auf Websites möglich, wenn der Prozessor nebenher nicht viele Aufgaben bewältigen muss.
Die Akku-Betriebszeit gehört nicht zu den Besten, doch für ein preisgünstiges Notebook wie den Samsung E251 Esilo kann sie sich sehen lassen.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
4h 18min
Surfen über WLAN
2h 53min
DVD
2h 07min
Last (volle Helligkeit)
1h 30min

Das Samsung E251 Esilo liegt in der Stromaufnahme auf einem niedrigen Niveau. Die durchschnittliche Wirkleistung von 38.1 Watt unter einfacher Last durch einen 3D-Benchmark liegt im Durchschnitt der Office-Notebooks ohne dedizierte Grafikkarte. Der Stromverbrauch ohne Belastung scheint mit 17.5 Watt recht hoch zu sein. Dies ist aber nicht der Fall. Nur Systeme mit ULV-Prozessoren wie SU2700 oder SU7300 können einen deutlich geringeren Idle-Stromverbrauch vorzeigen.
Stromsparer sollten den Standby-Verbrauch des Samsung E251 Esilo im Auge behalten. Im Windows Modus Energie-Sparen benötigt das Netzteil bei schlafendem Rechner ohne Akkuladung 0.5 Watt. Deaktivieren wir den E251, so benötigt der 15.6-Zoller immer noch 0.4 Watt.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0,4 / 0,5 Watt
Idle 12.1 / 17,5 / 19,4 Watt
Last 38,1 / 40,3 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Samsung bietet mit dem E251 Esilo einen 15.6-Zoller in der Grundausstattung. Für wenig Geld bekommen Käufer einen A-Brand Laptop in dem aber außer dem Samsung-Aufdruck gar nicht viel A-Brand drin steckt. Die Verarbeitung ist wie die Eingabegeräte mittelmäßig und die Optik bietet gähnende Einfallslosigkeit. Spartanisch beschreibt die wenigen Anschlussmöglichkeiten am Besten. Nicht einmal HDMI zum Anschluss eines Fernsehers hat den Weg in das Samsung-Notebook gefunden.

Dennoch bietet das E251 Esilo genügend Gründe für einen Kauf. Die Ergonomie ist vorbildlich. Die Abwärme ist mit oder ohne Last sehr gering, der Betrieb auf dem Schoß ist jederzeit möglich. Die Situation bei der Lautstärke des Kühlsystems ist sogar noch besser, vor allem weil Nutzer mit dem Samsung Silent-Mode die Kühlung fast ständig verstummen lassen können. Ein kleiner Wermutstropfen in diesem Zusammenhang ist das Grundrauschen der 320 GB Festplatte.
Das Samsung E251 Esilo ist für alle empfehlenswert, die mit geringsten Ansprüchen an die Leistung einen leisen Office-Gefährten suchen.

Samsung T4200 Esilo, ein leises und ausgesprochen nüchternes Office-Notebook
Samsung T4200 Esilo, ein leises und ausgesprochen nüchternes Office-Notebook

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Im Test: Samsung T4200 Esilo
Im Test:  Samsung T4200 Esilo

Datenblatt

Samsung E251 T4200 Esilo

:: Prozessor
:: Mainboard
Intel GM45
:: Speicher
4096 MB, DDR2 SD-RAM
:: Grafikkarte
:: Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1366x768 Pixel, SEC3245, spiegelnd: ja
:: Festplatte
320 GB - 5400 rpm, 320 GB 5400 U/Min Fujitsu MHZ2320BH
:: Soundkarte
Intel 82801IB ICH9 HD Audio Controller
:: Anschlüsse
3 USB 2.0, 1 VGA, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 2, Card Reader: MMC/SD/Memory Stick,
:: Netzwerkverbindungen
Realtek RTL8102/8103/8136 Family PCI-E FE NIC (10/100MBit), Atheros AR9285 Wireless Network Adapter (b g n )
:: Optisches Laufwerk
Slimtype DVD A DS8A3S
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 30 x 376 x 255
:: Gewicht
2.4 kg Netzteil: 0.248 kg
:: Akku
44 Wh Lithium-Ion, AA-PB9NS6B
:: Betriebssystem
Microsoft Windows Vista Home Premium 32 Bit
:: Sonstiges
Webcam: 1.3 Megapixel, 24 Monate Garantie

 

Samsungs 15.6-Zoller E251-Aura Esilo ist ein unscheinbares Notebook.
Samsungs 15.6-Zoller E251-Aura Esilo ist ein unscheinbares Notebook.
Die Bodenplatte können wir stellenweise eindrücken.
Die Bodenplatte können wir stellenweise eindrücken.
Wir wollen uns das Innenleben ansehen und entnehmen zuerst den 4.000 mAh Akku.
Wir wollen uns das Innenleben ansehen und entnehmen zuerst den 4.000 mAh Akku.
Das kleine Netzteil wiegt nur 248 Gramm.
Das kleine Netzteil wiegt nur 248 Gramm.
Zwei Platten auf der Unterseite geben die Festplatte und den Arbeitsspeicher frei.
Zwei Platten auf der Unterseite geben die Festplatte und den Arbeitsspeicher frei.
Die Fujitsu-Festplatte liegt auf einer Gummi-Matte. Dies dient der Geräuschdämpfung.
Die Fujitsu-Festplatte liegt auf einer Gummi-Matte. Dies dient der Geräuschdämpfung.
Im Serienmodell war die Festplatte nicht durch Schrauben arretiert.
Im Serienmodell war die Festplatte nicht durch Schrauben arretiert.
Die HDD hat eine Bruttokapazität von 320 GB (MHZ2320BH).
Die HDD hat eine Bruttokapazität von 320 GB (MHZ2320BH).
Das E251 besitzt 4 GB Arbeitsspeicher vom Typ DDR2. Beide Sockel sind belegt.
Das E251 besitzt 4 GB Arbeitsspeicher vom Typ DDR2. Beide Sockel sind belegt.
Immerhin ist eine 1.3 Megapixel Webcam an Bord.
Immerhin ist eine 1.3 Megapixel Webcam an Bord.
Typische Samsung-Designelemente fehlen dem 15.6-Zoller. Hier könnte auch der Name eines No-Name Brands stehen.
Typische Samsung-Designelemente fehlen dem 15.6-Zoller. Hier könnte auch der Name eines No-Name Brands stehen.
Selbst die Lautsprecher sitzen hinter einer lieblosen Sieb-Lochung.
Selbst die Lautsprecher sitzen hinter einer lieblosen Sieb-Lochung.
Der Deckel ist matt und hinterlässt kaum Fingerabdrücke.
Der Deckel ist matt und hinterlässt kaum Fingerabdrücke.
Die Verarbeitung und Stabilität ist gut aber nicht perfekt.
Die Verarbeitung und Stabilität ist gut aber nicht perfekt.
Der Deckel lässt sich leicht eindellen.
Der Deckel lässt sich leicht eindellen.
Kleinere Mängel finden wir auch bei der Eingabe. Das Feedback beim Schreiben ist schwammig.
Kleinere Mängel finden wir auch bei der Eingabe. Das Feedback beim Schreiben ist schwammig.
Spartanisch geht es bei den Anschlüssen zu, nur die linke Seite des Gehäuses bietet solche.
Spartanisch geht es bei den Anschlüssen zu, nur die linke Seite des Gehäuses bietet solche.
Die Scharniere sitzen straff und halten den Deckel in Position.
Die Scharniere sitzen straff und halten den Deckel in Position.
Als Antrieb arbeitet ein Intel Pentium Dual Core T4200 mit 2.0 GHz. Bei unserem Testgerät kommt noch Windows Vista zum Einsatz.
Als Antrieb arbeitet ein Intel Pentium Dual Core T4200 mit 2.0 GHz. Bei unserem Testgerät kommt noch Windows Vista zum Einsatz.
Optische Highlights gibt es so gut wie keine. Im Bild der nicht leuchtende Netzschalter.
Optische Highlights gibt es so gut wie keine. Im Bild der nicht leuchtende Netzschalter.
Das 32Bit Vista kann ohnehin nur knapp über drei GB des Arbeitsspeichers nutzen.
Das 32Bit Vista kann ohnehin nur knapp über drei GB des Arbeitsspeichers nutzen.

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Pro

+Leise mit Silent Mode
+Leistung fürs Büro
+Matte Oberflächen
 

Contra

-Anzeige nicht entspiegelt
-Sehr wenig Anschlüsse
-Schwammige Tastatur
-Kein Ziffernblock

Shortcut

Was uns gefällt

Perfekt für Silent-Fans. Jetzt noch eine SSD einbauen und der E251 macht keinen Mucks mehr.

Was wir vermissen

Eine Tastatur mit gutem Feedback und Ziffernblock hätte dem Samsung gut zu Gesicht gestanden.

Was uns verblüfft

Wie schnell Samsung von der Strategie als Premium-Anbieter abweicht und vormals undenkbare Preispunkte erreicht. Die Samsung-Homepage verschweigt die Existenz der E251-Serie.

Die Konkurrenz

Viel Feind, viel Ehr. Acers Extensa 5230E kann als direkter Konkurrent gelten. Auch Lenovo hat mit der G550-Serie einen preisgünstigen Office-Laptop am Start.

Bewertung

Samsung E251 T4200 Esilo
11.12.2009
Bernd Müller

Gehäuse
85%
Tastatur
80%
Pointing Device
90%
Konnektivität
80%
Gewicht
82%
Akkulaufzeit
78%
Display
79%
Leistung Spiele
58%
Leistung Anwendungen
79%
Temperatur
90%
Lautstärke
100%
Auf- / Abwertung
70%
Durchschnitt
81%
83%
Office *
gewichteter Durchschnitt

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Autor: Bernd Müller (Update: 11.02.2014)